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Ich bin Muslim und das ist gut so

Interview mit den Machern von www.muslime-gegen-terror.de

Ende November 2004 machte die Kölner Demonstration auch ein breiteres Publikum auf eine ablehnende Haltung von Muslimen zum Terror aufmerksam. Dass dies aber beileibe nicht die einzige Stimme zu diesem Thema ist, machen andere Beispiele deutlich. Eines der langfristigeren Projekte, welches sich die Aufklärung und die Dokumentation von Stellungnahmen gegen Terrorismus zur Aufgabe gemacht  hat, ist das Projekt „www.muslime-gegen-terror.de“. Die Islamische Zeitung sprach mit zwei von den Verantwortlichen dieser Webseite, Mohammed Belal El-Mogaddedi und Michael Muhammad Abduh Pfaff.

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ABC Interview über Mohammed Karikaturen

Die Gewalt wiederspricht und beleidigt unseren Glauben genauso wie die Karikaturen

Als Gründer der Vereinigung „Muslime gegen Terror“ und Präsident der Deutschen Muslim Liga, ist Michael Mohammed Pfaff eine der autorisiertesten  Stimmen, um eine Einschätzung abgeben können, über die wachsende Kluft zwischen Islam und Okzident.

Wie beleidigend ist für Muslime eine Abbildung von Mohammed?

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Muslim-Markt interviewt Michael Muhammad Abduh Pfaff, Vorsitzender der Deutschen Muslim Liga

Michael Muhammad Abduh Pfaff wurde 1965 in Stuttgart geboren. Er studierte von 1984-92 Völkerkunde, Internationale Beziehungen und Völkerrecht an der Universität in Göttingen. Studienschwerpunkt waren die islamischen Kulturen. Seit 1989 bekennt er sich zum Islam. Nach einem zweiten Studium der Betriebswirtschaft von 1992-95 (Thema der Diplomarbeit: Management und Islam), war er in unterschiedlichen Positionen im Tourismus tätig und verbrachte mehrere Jahre im Ausland. 

Im Frühjahr 2004 gründete er mit Freunden die Webinitiative Muslime gegen Terror  und trat in die Deutsche Muslim Liga ein, dessen Vorsitzender er seit einem Jahr ist. 

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Muslim-Markt interviewt 
Muhammad Abdul Karim und Fatima Grimm 

(aktive deutsche Muslime der ersten Stunden nach dem Weltkrieg)

17.1.2005

Ihr gemeinsames Leben begann am 1. April 1984.

Muhammad Abdul Karim Grimm (Jahrgang 1933) war bereits 30 Jahre lang Muslim, verwitwet, Vater von vier Kindern und seit vielen Jahren schon nicht mehr wegzudenken aus der deutschen Islam-Szene. Ob es darum ging, Anfang der 60er-Jahre im winzigen Moschee-Häuschen an der Bornstrasse nahe der Hamburger Uni den Brüdern aus aller Welt als Imam zur Verfügung zu stehen, den türkischen Brüdern beim Erwerb des Hammonia-Bads - heute Merkez Cami - in der Böckmannstrasse 40 nahe dem Hamburger Hauptbahnhof zu helfen oder den Prozess um die Einräumung der rituellen Schächtungs-Erlaubnis zu führen, oder bei muslimischen Treffen den Kochlöffel zu schwingen  man konnte auf den ehemaligen Ringkämpfer (Europameister 1956) zählen. Seinen Lebensunterhalt verdiente er damals als Chiropraktor und Heilpraktiker.