Herzlich Willkommen

Dies ist die Website der Deutschen Muslim Liga e.V. (DML). Die DML ist eine Vereinigung von Muslimen und Freunden des Islam. Sie ist die älteste islamische Vereinigungen in Deutschland, die ohne Unterbrechung existiert und Gründungsmitglied des Zentralrates der Muslime in Deutschland. Die DML versteht sich als Interessenvertretung deutscher Muslime. Sie wurde im Jahre 1952 von einigen deutschen Muslimen in Hamburg gegründet. Die DML stellt durch ihre aktive, konstruktive und gestalterische Präsenz gerne und für alle deutlich sichtbar fest, dass Muslime und Islam seit mindestens 60 Jahren ganz selbstverständlich zu Deutschland gehören und Bestandteil der deutschen Gesellschaft sind. Ihre DML

NEU: Unseren aktuellen DML-Newsletter gibt es hier

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Ausgehend von der folgenden Meldung:

Religionsbehörde entsandte 970 Imame nach Deutschland

 

Die türkische Regierung hat offenbar Einfluss auf Prediger in deutschen Moscheen. Die CSU will die Finanzierung der Programme stoppen. Bei deutschen Politikern stößt die Praxis der Entsendung von Imamen auf starke Kritik.

 

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-04/moschee-deutschland-tuerkei-imame

 

 

 

Wir bei der DML haben uns gefragt, wie es eigentlich bei den deutschsprachigen Christen im In- und Ausland ausschaut, und sind dabei auf diese interessanten Informationen gestoßen:

 

 

 

Import-Priester in Deutschland

 

 

 

Nach den aktuellsten Zahlen von 2011 sind 1.742 Priester aus dem Ausland in Deutschland tätig, davon 808 Weltpriester und 934 Ordenspriester. Schwerpunktländer, aus denen die ausländischen Priester stammen, sind Indien und Polen. Da sich die katholische Kirche als »Weltkirche« – also internationale Kirche – versteht, ist der gegenseitige Kontakt und Austausch der Katholiken (ob Laien oder Priester) verschiedener Nationen selbstverständlich und

 

wird vom Papst auch gefördert (z. B. durch die Einrichtung des »Weltjugendtags«). Ebenso wie ausländische Priester nach Deutschland kommen, gehen also auch deutsche Priester ins Ausland.

 

 

 

Auch interessant: Deutsche Priester im Ausland.

 

 

Das ist der Grund: „Seelsorge für deutschsprachige Katholiken, um  den eigenen Glauben im Ausland in der Muttersprache leben zu können.“

 

Das Katholische Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz hat die Aufgabe, Seelsorge für deutschsprachige Katholiken anzubieten, die aus den unterschiedlichsten Gründen im Ausland leben, manchmal nur Wochen, manchmal auf Dauer. Für viele spielt dabei die Möglichkeit, den eigenen Glauben im Ausland in der Muttersprache leben zu können, eine wichtige Rolle. Das Auslandssekretariat gibt es seit 1921. Ursprünglich nur für Auswanderer gegründet, hat es inzwischen noch eine Reihe anderer Personen im Blick, wie zum Beispiel Touristen oder die sogenannten »Expatriates«, also Menschen, die häufig mit ihren Familien von ihrer Firma ins Aus-

 

land geschickt werden. Weltweit an ca. 120 Orten in 57 Ländern ist das Katholische Auslandssekretariat vertreten, darunter mit Gemeinden in Sydney, Paris oder São Paulo.“

 

 

http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/Zahlen%20und%20Fakten/Kirchliche%20Statistik/Allgemein_-_Zahlen_und_Fakten/AH_263.pdf

 

 

 

Export-Pfarrer im Ausland

 

Der EKD ist die Betreuung deutschsprachiges Christen, die im Ausland leben, ebenfalls ein wichtiges Anliegen. Auf der Webseite der EKD ist folgendes zu lesen:

 

„Rund 1,5 Millionen evangelische Deutsche leben im Ausland – für ein paar Jahre oder für immer. Der eigene Beruf, der des Partners und manchmal auch Fernweh haben sie von zu Hause fortgeführt. In den mit der EKD verbundenen deutschsprachigen evangelischen Gemeinden im Ausland finden sie eine religiöse und kulturelle Heimat.

 

 

In den Gemeinden wird, wie in Deutschland auch, gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Hier erfahren Menschen Begleitung in allen Situationen des Lebens und erhalten Unterstützung, Beratung und Seelsorge. Besonders beeindruckend ist, wie sehr sich in der Fremde lebende Evangelische selbst im Gemeindeleben engagieren.

 

Die deutschsprachigen Gemeinden im Ausland pflegen die ökumenische Zusammenarbeit und bilden eine Brücke zu den Kulturen im Gastland. Es gibt sie auf allen Kontinenten: in Rom wie in Rio, in Kapstadt wie in Kuala Lumpur. 

 

 

Im Jahr 2015 hat die EKD in 89 deutschsprachige Gemeinden 108 Pfarrerinnen und Pfarrer entsandt – darunter 19 Ehepaare, die sich jeweils eine Stelle teilen. Darüber hinaus arbeiten auch pensionierte Theologinnen und Theologen mit.“

 

https://www.ekd.de/statistik/ausland.html

 

 

 

Für Muslime gilt offensichtlich: "Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Selbe." Der Lateiner würde sagen: Quod licet Iovi, non licet bovi.

 

Wir von der DML sagen: Hier stimmt was nicht! 

 

„European Islamophobia Report“

37 WissenschaftlerInnen haben auf 584 Seiten zu 25 europäischen Ländern Berichte zur Lage und Entwicklung von Islamophobie zusammengestellt. Den Bericht gibt es kostenlos zum Download auf dieser Seite: http://www.islamophobiaeurope.com

Siehe hierzu auch diesen Artikel im österreichischen „Standard“: http://derstandard.at/2000033203570/Feindbild-Muslime-als-europaweites-Phaenomen

Journalist entlarvt AfD-Vorsitzende Frauke Petry

Eine Replik von Dr. Amir Zaidan, Gründer und Leiter des Islamologischen Instituts Wien und Verfasser der ersten deutschsprachigen Islamologischen Enzyklopädie (siehe auch unter: http://www.islam-wissen.com), auf Hamed Abdul Samad

 
„Ich habe mich bis jetzt erfolgreich verweigert, auf unqualifizierte ideologische Islam-Hasser von der Marke Abdel-Samad zu reagieren, getreu der Empfehlung des Quraan (Sure 25, Verse 63-66): „Die Anbeter Dem Gnadenden gegenüber sind diejenigen, die auf der Erde in Bescheidenheit gehen, und wenn die Unwissenden sie belästigen, sagen sie: „Friede (sei mit euch)!“

 

Doch wenn solche Demagogen ihren Hass dem Islam gegenüber zum Beruf machen und mit Un- oder Halbwahrheiten operieren, um Verunsicherungen zu verbreiten, dann muss man eine Ausnahme machen und zumindest einmal reagieren. (...)"

 

Hier der Download des ganzen Textes:

Dr. Amir Zaidan zu Hamed Abdel Samad Fin
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Innenminister De Maizère über Flüchtlinge !!!

 

"Von jedem erwarte ich Respekt, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft."


Kondolenzschreiben der Deutschen Muslim Liga an den Bischof von Lahore und die Muslimische Gemeinschaft, Pakistan:

 

Hintergrund: Mindestens 54 Muslime und 14 Christen wurden beim einem Anschlag in einem Park der pakistanischen Stadt Lahore am Ostersonntag getötet.

 

"(...) The murderous attack on the members of your congregation on the eve of Easter is a ferocious attack on all of us. It constitutes an utter betrayal of the basic teachings of Islam, and it is a callous act of criminal violence.

We pray to the Almighty who is the Creator of the Community of Adam to bless those who have lost loved ones with the blessing of patience.

And we pray to the Almighty that the injured will recover in body and soul.

We pray to the Almighty that the terrorists, their henchman and their treacherous teachers will experience severe punishments in the here and the hereafter. They break the commandments of all faiths, they betray the teachings of all religions, they poison the minds of ignorant people, they are preachers of hatred and they are missionaries of Satan. (...)"

Kondolenzschreiben an den Bischof von La
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To the Muslim Community of Lahore.pdf
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"So wenig wie Jesus mit dem Irak hat Allah mit Molenbeek zu tun."

 

An: die Menschen in Paris, Brüssel, Ankara, Istanbul / Absender: Pakistan

 

 

 

 

Unser Bruder

 

Abdullah Borek

 

ist zu seinemSchöpfer

 

zurückgegehrt


 

إِنَّا للهِ وَإِنَّـا إِلَيْهِ رَاجِعونَ

 

"Wir gehören Allah, und zu Ihm kehren wir zurück." (Koran 2:156)

 

Heute erschüttert uns die traurige Nachricht, dass unser

geschätzter Bruder Abdullah Borek in der letzten Nacht verstorben ist.
Möge Allah, der Erhabene, sich seiner Seele annehmen

und ihn in Seine Barmherzigkeit einschließen!

 

Abdullah Borek war 1990 bis 1996 Vorsitzender und bis 2002 stellvertretender Vorsitzender der DML und seit 2006 ihr Imam.
Er trat bereits 1956 zum Islam über. Er war Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Bahrain und erhielt 1998 das Bundesverdienstkreuz.

 

Die Beisetzung und Salatu Al-Dschanaza fand in Celle statt.

                                                          _____

 

Artikel, Interviews und Videos von Abdullah Borek auf der DML-Seite
 

Deutsche Muslim Liga vermachte den bibliothekarischen Nachlass ihres ehemaligen Vorsitzenden Muhammed Abdul Karim Grimm dem „Institut für islamische Theologie“ in Osnabrück

 

2009 verstarb Muhammed Abdul Karim Grimm, eine der prägendsten Persönlichkeiten des deutschsprachigen Islams in Deutschland. Er fand 1954 zum Islam und prägte seitdem, später auch zusammen mit seiner Ehefrau Fatima, den innerreligiösen Austausch und das Muslimische Leben in Deutschland. Dies tat er immer auch als Vertreter der ältesten Deutschen Muslimischen Vertretung, der Deutschen Muslim Liga (DML), die bereits im Jahr 1949 gegründet wurde.

 

Hier der Link zur Nachricht:

 

http://www.islamische-theologie.uni-osnabrueck.de/presse/pressemitteilungen.html#c15681

 

DML Bonn Veranstaltung

Pfingsten 2016 13.-16. Mai 2016 / 6.-9. Radjab 1437
„Wie Christen und Muslime weltweit wirken: Globalisierung als Herausforderung"
28. Christlich-Muslimische Tagung am Pfingstfest
in Nordwalde bei Muenster
Partner: Bendorfer Forum fuer Oekumenische Begegnung und Interreligioesen Dialog e.V. - Hedwig Dransfeld-Haus,
Deutsche Muslim-Liga Bonn e.V., Ev. Akademie Villigst

Programm
160221_gp-ks_160049Programm 2016_01_25.p
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80 Anschläge auf Moscheen in 2015: Brandlegung bis Schusswaffen

Nazi-Schmierereien, Brandstiftungen und Schießereien: In Deutschland sind im vergangenen Jahr 80 Moscheen attackiert worden. Das hat die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) bekannt gegeben. 

Islamvertreter zeigen sich besorgt über eine Zunahme anti-muslimischer Angriffe nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) habe im vergangenen Jahr 80 Anschläge auf Moscheen gezählt, sagte der Generalsekretär des muslimischen Verbandes, Bekir Alboga, am Donnerstag in Frankfurt am Main. Auch die Schwere der Taten habe deutlich zugenommen. Sie reichten von Nazi-Schmierereien über Brandstiftungen bis hin zum Einsatz von Schusswaffen. Viele Gläubige würden in der Öffentlichkeit beschimpft oder erhielten Hass-E-Mails.

http://www.domradio.de/themen/islam-und-kirche/2016-01-22/islamverband-80-anschlaege-auf-moscheen

Aktuelle Erklärung des Gelehrtentreffens in Marrakesch zum Schutz religiöser Minderheiten

 

Declaration-Marrakesh-English.pdf
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Neuer Bachelor Studiengang für Islamstudien


Die Bemühungen des Islamologischen Instituts in Wien um einen Kooperationsvertrag mit der Fakultät für Islam-Wissenschaften in Novi Pazar in Serbien, FIS (Faculty of Islamic Studies) http://fis.edu.rs/ wurden sehr erfolgreich abgeschlossen. Die Fakultät ist der Internationalen Universität in Novi Pazar angegliedert und mit Öffentlichkeitsrecht ausgestattet. Sie untersteht der Mešihat Islamske zajednice u Srbiji (Islamische Gemeinschaft in Serbien) und wird gemäß der islamischen Tradition als bisher einzige Bildungseinrichtung in dieser Region als Waqf/Vakif, d.h. als Non-Profit-Institution, geführt.

Ab diesem Semester 2015/2016 wird das Islamologische Institut ein 4-jähriges Bachelor-Studium in Zusammenarbeit mit der FIS mit einem staatlich anerkannten Abschluss anbieten.

Auch die Inskription für Master- und Promotionsgrade werden ab dem nächsten Jahr 2016/2017 möglich sein.

Das Studium ist berufsbegleitend konzipiert. Interessenten an diesem Studium kontaktieren das Sekretariat des Instituts in Wien unter: sekretariat@islamologie.info.

islam.de News National Feed

Menschenketten gegen Rassismus (Mo, 30 Mai 2016)
Solidarität in fünf deutschen Städten
>> mehr lesen

Gemeinsames Flüchtlingsprojekt von Christen, Juden und Muslimen (Sa, 28 Mai 2016)
Der Schulterschluss in der Flüchtlingshilfe
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ZMD Jugendverband auf der Deutschen Islamkonferenz (DIK) (Do, 26 Mai 2016)
„Islamische Jugendorganisationen vernetzen sich“
>> mehr lesen

Katholikentag: Kirche und Parteien debattieren über Umgang mit AfD (Do, 26 Mai 2016)
«Die AfD ist nicht nur antiislamisch, sondern auch antichristlich, also generell antireligiös.» - Mazyek zeigt Verständnis für die Absage an die AfD
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Ramadan in der Notunterkunft (Di, 24 Mai 2016)
"Jede Hilfe ist erwünscht"
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ZMD gratuliert seinem Mitglied DIV, welcher mit dem Toleranzpreis des BfDT ausgezeichnet wird (Mo, 23 Mai 2016)
„Aktiv werden für Demokratie und Toleranz“
>> mehr lesen

Treffen zwischen ZMD und AfD (Mo, 23 Mai 2016)
ZMD: "Wir haben sehr ernste Fragen (hier unten) an die AfD - ZMD wird klar machen, dass das Grundgesetz nicht verhandelbar ist"
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MiGAZIN

Zahl der Angriffe gegen Flüchtlinge nimmt weiter zu - Verrohung der Gesellschaft (Mo, 30 Mai 2016)
Übergriffe auf Flüchtlinge und Asylunterkünfte haben in diesem Jahr weiter zugenommen. Auch Flüchtlingshelfer, Politiker und Journalisten werden immer wieder Opfer von Straftaten. Politiker warnen vor einer sinkenden Hemmschwelle.
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Der Migrationshintergrund – Stigma oder Fremdeinschätzung? - Migrationshintergrund (Mo, 30 Mai 2016)
Erst in Deutschland fiel Jaime auf, dass ihn seine Freunde oft "Spanier" nennen. Auch der Staat hat ihm das Label "Migrationshintergrund" untrennbar angeheftet. Dabei kann sich Deutschland dieses Etikett gar nicht leisten. Ein Plädoyer von Dr. Rodolfo Valentino
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Strenge Asylgesetze sollen Gesellschaft zusammehalten - De Maizière (Mo, 30 Mai 2016)
Innenminister de Maizière verteidigt seine strengen Gesetzespläne. Das sei nötig, weil der gesellschaftliche Zusammenhalt gefährdet sei. Organisationen indes warnen davor, sich dabei von der AfD beeindrucken zu lassen.
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Abgeschobene Flüchtlinge stranden am Frankfurter Flughafen - Immer mehr (Mo, 30 Mai 2016)
Eine Familie mit zwei Erwachsenen, vier Kindern, zehn Gepäckstücken und einem Kinderwagen stehet im Flughafen, hungrig und durstig, versteht kein Deutsch. Immer mehr Flüchtende stranden am Frankfurter Flughafen und wissen nicht wohin.
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AfD-Vize Gauland beleidigt Nationalspieler Boateng - Empörung (Mo, 30 Mai 2016)
Würden Sie Fußballnationalspieler Jêrome Boateng gerne als Nachbarn haben? Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland sagt: Nein! Er befürchte, dass eine fremde Religion sehr viel prägender sei als die abendländische Tradition. Dabei ist Boateng gläubiger Christ.
>> mehr lesen

30.05.2016 – Gauland, AfD, Boateng, NSU, Islam, Rassismus, Türkei - Deutsche Presse (Mo, 30 Mai 2016)
Integrationsbeauftragte Özoğuz kritisiert Armenien-Antrag; Grüne fordert Moscheen in jedem Hamburger Bezirk; Gauland beleidigt Boateng; Grüne wollen Vertrag mit Muslimen; Bis zu 700 Flüchtlinge seit Mittwoch ertrunkn; AKP-Mann greift Linken-Politikerin an und macht Pro-Terror-Unterstellung; Türkei: Parlament spricht Binali Yıldırım das Vertrauen aus
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In diesen Tagen denken wir in der DML an Aylan Kurdi aus Syrien der im Alter von drei Jahren ertrunken ist und an die vielen namenlosen Menschen, für die das Mittelmeer zum Grab wurde. Die Welt hat nicht nur ihn und seine Familie viel zu lange ihrem Schicksal überlassen. Wir werden ihn nicht vergessen. Künstler reagieren auf ihre Weise auf den Tod von Aylan:

http://www.the-open-mind.com/artists-around-the-world-respond-to-tragic-death-of-3-year-old-syrian-refugee/

 

Mit großer Sorge sieht die DML die stark gestiegen Zahl rechter Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Die Polizei zählte von Jahresbeginn 2015 bis Ende August bereits 337 (!) Straftaten gegen Asylunterkünfte, die als rechtsmotiviert eingestuft wurden oder bei denen eine rechte Motivation noch nicht sicher ausgeschlossen werden könne. Im vergangenen Jahr registrierten die Behörden insgesamt „nur“ 198 derartiger Delikte.

 

Menschen in Not, die vor Gewalt, Krieg und Terror geflohen sind, anzugreifen und zu bedrohen muss mit allen Mitteln des Rechtsstaates verhindert werden. Zum Glück zeigt die große Mehrheit unserer Mitbürger wie man wirklich mit den Flüchtlingen umgeht: Willkommen in Deutschland!

 

Das folgende Video aus Schweden zeigt einen Muslim, der mit verbundenen Augen in der Stockholmer Fußgängerzone steht und auf Umarmungen wartet. Vor ihm ein Schild mit der Aufschrift: "Ich bin ein Muslim, kein Terrorist. Vertraut ihr mir ? Ich vertraue euch!"

www.islam-wissen.com

Bismil-laahir rah-maanir rahiim


Auf dieser neuen Internetseite bieten das international für seine hervorragende Arbeit bekannte Islamologische Institut in Wien unzählige Informationen zu Islamischem Wissen. Hier die Infos zur Internetseite vom Institut:

  • Islamologisches Institut: 4 semestriger Lehrgang in 12 Disziplinen der Islamischen Wissenschaften auf Deutsch, in Deutschland, Österreich und der Schweiz 
  • Islamologische Enzyklopädie: Zugang zu den authentischen Islamischen Wissenschaften, durch die 12-bändige Islamologische Enzyklopädie online (bisher 9 Bände erschienen)
  • Online-Kurse zu verschiedenen Disziplinen der Islamologie (Start im Ramadan inschallah)
  • Fatwa-Board: Möglichkeit Fatwas zu erfragen von unseren Fiqh-Spezialisten, in allen anerkannten Fiqh-Schulen.
  • Fatwa-Pool: Fatwas des Fiqh-Rates der OIC (Organisation of Islamic Cooperation mit 57 Mitgliedsstaaten) werden in deutscher Übersetzung zugänglich gemacht
  • Video-Clips und Artikel: zu aktuellen Themen
  • Bookshop
Diese neue Seite ist zugeschnitten für Nutzer, die nur eingeschränkten Zugang zu einem islam-konformen und zudem zeitgemäßen Islamverständnis auf akademischem Niveau haben.


Wir sind in jeder Hinsicht unabhängig und keinen Denkrichtungen oder Sponsoren bzw. Subventionsgebern verpflichtet. Dies gewährleistet unsere wissenschaftliche Unabhängigkeit und akademische Freiheit. Auf dieser Basis können wir unter Berücksichtigung aller anerkannten Fiqh-Schulen die islamologischen Disziplinen wissenschaftlich neutral und islam-konform darstellen.
 
Betreiber und Autoren dieser Seite sind Dozenten des Islamologischen Instituts, bekennende Muslime, die im deutschsprachigen Kulturkreis verwurzelt sind, über fundierte (deutsch/arabisch) Sprachkenntnisse verfügen und Abschlüsse von renommierten Islamischen Universitäten in den verschiedenen islamologischen Disziplinen haben.


Wir hoffen, dass ihr beim Stöbern viel Neues entdecken werdet und von der Seite profitieren könnt. Rückmeldungen, konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge sind ausdrücklich erwünscht.

Mal etwas zum Schmunzeln - (Und da sag nochmal einer Muslime hätten keinen Sinn für Humor) Ein junger Saudi mit seiner sehr eigentümlichen Neu-Interpretation des legendären Bob Marley Lieds „No Woman No Cry“, mit der er das in Saudi Arabien herrschende Fahrverbot für Frauen aufs Korn nimmt. Der Titel lautet nun: No Woman, No Drive

Ganzer Liedtext (ohne Video): https://www.youtube.com/watch?v=OsZhRCTFokM

 

Übrigens, falls Sie es noch nicht wussten Fahrverbote für Frauen gibt es auch in London, siehe hier: „Orthodox Jewish sect compared to Saudi Arabia after banning women in London from driving and even barring pupils from school if they are dropped off by mothers.”

Hier der Link zum Artikel: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3100674/Orthodox-Jewish-sect-compared-Saudi-Arabia-banning-women-London-driving-barring-pupils-school-dropped-mothers.html

Hassverbrechen sichtbar machen

Europäische „Facing Facts“ - Konferenz liefert Empfehlungen für Gesellschaft, Politik und Polizei.

 

„Wir brauchen in Deutschland einheitliche Standards bei der Erfassung von rassistischen und diskriminierenden Straftaten und eine entsprechende behördliche Kooperation mit zuständigen Verbänden in der Zivilgesellschaft. (...) Gerade der Bereich Islamfeindlichkeit muss umgehend einzeln als Delikt im Straftatenkatalog auftauchen“, erklärt Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), mit Blick auf die Empfehlungen der europäischen „Facing Facts Forward! - Konferenz“.


85 Vertreter der Zivilgesellschaft, von Regierungen, Justizbehörden, Staatsanwaltschaften und internationalen Organisationen haben sich in Brüssel zu einer zweitägigen Konferenz getroffen und über den richtigen Umgang mit Hassverbrechen diskutiert. Aus Deutschland nahmen die Opferberatung der RAA Sachsen e.V. und der Zentralrat der Muslime in Deutschland an der hochkarätig besetzten Tagung mit eingeladenen Gästen aus 19 europäischen Ländern teil. Die konkreten Empfehlungen und der Konferenz-Report sind vor einigen Tagen veröffentlich worden: http://www.facingfacts.eu/publication/facing-facts-forward-conference-report
Der ganze Konferenzbericht, weitere Statements und das Abschlussdokument finden sich hier beim Zentralrat der Muslime in Deutschland:
http://islam.de/26475

Inside IS von Jürgen Todenhöfer
In einer vollkommen ausverkauften und viel bejubelten Lesung im Audimax der Berliner Humboldt-Universität hat der Publizist und Bestseller-Autor Dr. Jürgen Todenhöfer sein aktuelles Buch vorgestellt. Er beschreibt darin seine lebensgefährliche Reise in den „Islamischen Staat“. Hier der Link zur Nachricht: http://www.fr-online.de/terrorgruppe-islamischer-staat/juergen-todenhoefer--westliche-bomben-staerken-islamischen-staat-,28501302,30544026.html


Das Honorar seines Buches geht an syrische und irakische Flüchtlinge, die vor dem „IS“ fliehen mussten, und die Kinder von Gaza, die den letzten Krieg überlebt haben. Mehr Infos zum Buch: http://goo.gl/GDkOZa, Amazon: http://goo.gl/wN4j0g, Bücher.de: http://www.buecher.de/42245723. ebook.de: http://goo.gl/v93Ctm, Thalia: http://goo.gl/VOTGC, tBuch7: http://goo.gl/yzV3Gu

Muslimisches Forum Deutschland, Liberal Islamischer Bund & Co.

Multireligiöse Truppe mit Sendungsbewusstsein und die angebliche Vertretung der Mehrheit der Muslime in Deutschland...

Ein Kommentar der Deutschen Muslim Liga

Fatima Grimm Biographie

 

Fatima Grimm (1934-2013) war eine der prägendsten muslimischen Persönlichkeiten in Deutschland. Durch ihr unermüdliches Engagement und ihre Veröffentlichungen legte sie wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einem deutschen Islam. Als jüngste Tochter des SS-Generals Karl Wolff litt sie ihr Leben lang unter der drückenden Gewissenslast, ein Täterkind zu sein. Bereits 1961 bekannte sie sich als eine der ersten deutschen Frauen zum Islam und ging bald darauf voller Neugier und Hoffnungen als Entwicklungshelferin ins neu gegründete Pakistan. Zurück in München nahm sie an der Gründung der dortigen islamischen Gemeinde teil und war im Laufe ihres Lebens am Aufbau zahlreicher muslimischer Organisationen wie der Deutschen Muslim-Liga beteiligt.  Ihr Engagement setzte sie auch fort, als sie nach Hamburg übersiedelte. Durch ihre Reisen als Referentin innerhalb Deutschlands und in die ganze Welt lernte sie bedeutende Persönlichkeiten der deutschen und internationalen Zeitgeschichte kennen. Ihre zahlreichen Übersetzungen und Veröffentlichungen islamischer Werke in deutscher Sprache wirken auch über ihren Tod hinaus. Das biographische Interview führte der Hamburger Schriftsteller Peter Schütt. Buch-Bestellung hier

Festvortrag von Prof. Dr. Tariq Ramadan zur 60-Jahr Feier             der Deutschen Muslim Liga in Hamburg am 8. Februar 2015

Kurzer TV-Bericht zum offiziellen Empfang anlässlich des 60-jährigen Jubiläums: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Hamburg-Journal,sendung336594.html (ab Minute 8:35) und nachfolgend eine kleine Bilderauswahl des inspirierenden Festvortrages bei der Deutschen Muslim Liga von Prof. Dr. Tariq Ramadan (Fotos: Arne List)

 

09.02.2015 Die Deutsche Muslim-Liga feierte am 8. Februar ihr 60-jähriges Jubiläum. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden, Mohammed Belal El-Mogaddedi

„Eine besondere Verantwortung für den Islam“

Hauptbild
Fotos: DML e.V.

(iz). Am 8. Februar feierte die Deutsche Muslim Liga e.V. (DML) ihr 60-jähriges Bestehen. Als älteste bestehende muslimische Einrichtung in Deutschland kann die DML als Beweis dafür gelten, dass der Islam schon lange zu Deutschland gehört. Lange war sie wegweisend bei der Selbstorganisation der hiesigen Community und spielte eine wichtige Rolle bei der Ausprägung einer einheimischen muslimischen Identität. Der Verein ist unter anderem auch dem Lebenswerk von Muslimen der ersten Stunde wie Fatima Grimm oder Mohammed Aman Hobohm verpflichtet. Anlässlich der gut besuchten Feierstunde in Hamburg sprach die IZ mit ihrem Vorsitzenden, Mohammed Belal El-Mogaddedi. -

Das Interview gibt es hier: http://www.islamische-zeitung.de/?id=18796#sthash.DYDzWnNb.dpuf

 

 

Die Deutsche Muslim Liga dankt sehr herzlich Prof. Dr. Tariq Ramadan, dem Islamischen Zentrum Hamburg, der Schura Hamburg, den vielen fleißigen Helfern und unseren Freunden und Gästen für eine wundervolle 60-Jahr Feier am vergangenen Sonntag in Hamburg!

- Bilder, Videos, Interviews etc.

in Kürze auf unserer Internetseite -


Fernseh-Interview des slowenischen Fernsehens

mit dem Vorsitzenden der Deutschen Muslim Liga

über Islamfeindlichkeit und Extremismus.

UN-Experten rügt Kopftuchgesetze in Deutschland 

Der UN-Sonderberichterstatter für die Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Heiner Bielefeldt, zeigte sich besorgt über das gesellschaftliche Klima in Deutschland und übt Kritik an den Kopftuchgesetzen einzelner deutscher Bundesländer.

http://www.deutschlandradiokultur.de/un-experten-ruegt-kopftuchgesetze-in-deutschland.265.de.html?drn:news_id=423350

Lutz Bachmann, PEGIDA   Französische Karikatur      Adolf Hitler, NSDAP

Screenshot: MOPO24

Aus unserer Rubrik: Fremde Federn

 

Wer den Wind sät… - Was westliche Politik im Orient anrichtet|

Ein Vortrag von Michael Lüders

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=syygOaRlwNE


Möge Allah IS-Chef Al Baghdadi stoppen! Ein offener Brief von Dr. Jürgen Todenhöfer (veröffentlicht in seinem aktuellen Buch „Inside IS“). http://nr.news-republic.com/Web/ArticleWeb.aspx?regionid=9&articleid=41037742

Eine Moschee-Führung mit dem DML-Imam

Eine Moschee-Führung mit Abdullah Leonhard Borek durch das "Ahmed Al Fateh" Zentrum in Bahrain.

 

Abdullah Leonhard Borek war langjähriges Mitglied der DML, ehemaliger Honorarkonsul Deutschlands in Bahrain, Träger des Bundesverdienstkreuzes.

 

Er reiste regelmäßig nach Bahrain, wo er für Interessierte Führungen durch die Moschee des "Ahmed Al Fateh" Zentrum organisierte. Abdullah Leonhard Borek fand bereits in den 1950iger Jahren zum Islam und bekleidete die Funktion des Imams innerhalb der DML.

Wir sind Muslime - Sunniten und Schiiten

Eine Aktion der Deutschen Muslim Liga e.V.

Mit großer Sorge sehen wir in der DML wie sich eine zunehmende sprachliche und tätliche Aggressivität in Teilen der Muslimischen Gemeinschaften, insbesondere unter Sunniten und Schiiten, auch in Deutschland Bahn bricht.

 

Diese bedauerlichen Entwicklungen erfüllen uns mit Trauer, widersprechen sie doch diesem Quranischen Grundsatz aus der 3. Sure, Vers 103:

 

103: Haltet fest an dem von ALLAH gebotenen – allesamt und zersplittert euch nicht! Entsinnt euch der Gaben ALLAHs euch gegenüber, als ihr verfeindet wart und ER eure Herzen versöhnte, so wurdet ihr Geschwister, auch als ihr am Rande der Feuergrube wart und ER euch davor errettete. Solcherart verdeutlicht ALLAH SEINE Worte, damit ihr Rechtleitung findet.

 

Unter dem Motto "Wir sind Muslime" veröffentlicht die DML Bilder, welche die Einheit der Muslimischen Gemeinschaft zeigen. Sie wollen mitmachen? Schicke Sie uns Ihre Bilder zum Thema. Wir veröffentlichen diese gerne in unserer DML Rubrik "Wir sind Muslime".

 

Ich bin Muslim, und das ist auch gut so!

Hier können sich deutsche Muslime, auch Nichtmitglieder der DML e.V. mit ihren Gedanken zum Muslimischen Leben in Deutschland präsentieren, und ihr Selbstverständnis als Bürger dieses Landes vorstellen. Die persönlichen Daten werden auf Wunsch selbstverständlich anonymisiert!


Alle Infos und eure Texte unter der Rubrik "Ich bin Muslim...".