Herzlich Willkommen

Dies ist die Website der Deutschen Muslim Liga e.V. (DML). Die DML ist eine Vereinigung von Muslimen und Freunden des Islam. Sie ist die älteste islamische Vereinigungen in Deutschland, die ohne Unterbrechung existiert und Gründungsmitglied des Zentralrates der Muslime in Deutschland. Die DML versteht sich als Interessenvertretung deutscher Muslime. Sie wurde im Jahre 1952 von einigen deutschen Muslimen in Hamburg gegründet. Die DML stellt durch ihre aktive, konstruktive und gestalterische Präsenz gerne und für alle deutlich sichtbar fest, dass Muslime und Islam seit mindestens 60 Jahren ganz selbstverständlich zu Deutschland gehören und Bestandteil der deutschen Gesellschaft sind. Ihre DML

NEU: Unseren aktuellen DML-Newsletter gibt es hier

(Newsletter-Anmeldung: Email an info@muslim-liga.de mit dem Betreff "Newsletter")

 

إِنَّا للهِ وَإِنَّـا إِلَيْهِ رَاجِعونَ

 

"Wir gehören Allah, und zu Ihm kehren wir zurück." (Koran 2:156)

 

Der größte Boxer aller Zeiten, eine Legende des Sports und viel mehr noch ein Vorbild an Menschlichkeit und ein Verteidiger der Schwachen und Bedrängten, ist heute von uns gegangen. Wir trauern um Muhammad Ali.

 

Möge Allah, der Erhabene, sich seiner Seele annehmen

und ihn in Seine Barmherzigkeit einschließen!

 

Grußbotschaft von Landesbischof Gerhard Ulrich zum Ramadan 2016

 

Und der Gerechtigkeit Frucht wird Friede sein und der Ertrag der Gerechtigkeit wird

ewige Stille und Sicherheit sein (Jesaja 32,17)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Verantwortliche in den muslimischen Gemeinschaften,
liebe muslimische Gläubige!

 

Mit einem Wort des Propheten Jesaja aus unserer biblischen Tradition grüße ich Sie zum Festmonat Ramadan, der in diesen Tagen beginnt. Ich wünsche Ihnen auch im Namen der Gemeinden unserer Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, im Namen meiner Mitbischöfe und der Kirchenleitung eine erfüllte Zeit des Fastens, des Gebets und der Koranlektüre. Mögen Sie diese Wochen stärken - in Ihren Familien und Gemeinden in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern und in der Verbundenheit der weltweiten Gemeinschaft der Muslime, stärken im Glauben an den einen Gott, der uns alle geschaffen hat, erhält und unserem Ziel entgegenführt.
Ich bin dankbar, dass Sie in diesen Wochen immer wieder Geistliche unserer Kirche und viele Mitglieder unserer Kirchengemeinden zum Fastenbrechen und zum Austausch einladen und so die bestehenden vertrauensvollen Beziehungen weiter vertiefen. (...)

Die gesamte Grußbotschaft hier.

und die Grußbotschaft des Vorsitzenden des Rates der EKD,

Herrn Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm

 


Islamophobin is funny. Islamophobia is not. http://www.islamophobin.org/

Ausgehend von der folgenden Meldung:

Religionsbehörde entsandte 970 Imame nach Deutschland

 

Die türkische Regierung hat offenbar Einfluss auf Prediger in deutschen Moscheen. Die CSU will die Finanzierung der Programme stoppen. Bei deutschen Politikern stößt die Praxis der Entsendung von Imamen auf starke Kritik.

 

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-04/moschee-deutschland-tuerkei-imame

 

Wir bei der DML haben uns gefragt, wie es eigentlich bei den deutschsprachigen Christen im In- und Ausland ausschaut, und sind dabei auf diese interessanten Informationen gestoßen:

 

Import-Priester in Deutschland

 

Nach den aktuellsten Zahlen von 2011 sind 1.742 Priester aus dem Ausland in Deutschland tätig, davon 808 Weltpriester und 934 Ordenspriester. Schwerpunktländer, aus denen die ausländischen Priester stammen, sind Indien und Polen. Da sich die katholische Kirche als »Weltkirche« – also internationale Kirche – versteht, ist der gegenseitige Kontakt und Austausch der Katholiken (ob Laien oder Priester) verschiedener Nationen selbstverständlich und

 

wird vom Papst auch gefördert (z. B. durch die Einrichtung des »Weltjugendtags«). Ebenso wie ausländische Priester nach Deutschland kommen, gehen also auch deutsche Priester ins Ausland.

 

Auch interessant: Deutsche Priester im Ausland.

 

Das ist der Grund: „Seelsorge für deutschsprachige Katholiken, um  den eigenen Glauben im Ausland in der Muttersprache leben zu können.“

 

Das Katholische Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz hat die Aufgabe, Seelsorge für deutschsprachige Katholiken anzubieten, die aus den unterschiedlichsten Gründen im Ausland leben, manchmal nur Wochen, manchmal auf Dauer. Für viele spielt dabei die Möglichkeit, den eigenen Glauben im Ausland in der Muttersprache leben zu können, eine wichtige Rolle. Das Auslandssekretariat gibt es seit 1921. Ursprünglich nur für Auswanderer gegründet, hat es inzwischen noch eine Reihe anderer Personen im Blick, wie zum Beispiel Touristen oder die sogenannten »Expatriates«, also Menschen, die häufig mit ihren Familien von ihrer Firma ins Ausland geschickt werden. Weltweit an ca. 120 Orten in 57 Ländern ist das Katholische Auslandssekretariat vertreten, darunter mit Gemeinden in Sydney, Paris oder São Paulo.“

http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/Zahlen%20und%20Fakten/Kirchliche%20Statistik/Allgemein_-_Zahlen_und_Fakten/AH_263.pdf

 

Export-Pfarrer im Ausland

 

Der EKD ist die Betreuung deutschsprachiges Christen, die im Ausland leben, ebenfalls ein wichtiges Anliegen. Auf der Webseite der EKD ist folgendes zu lesen:

 

„Rund 1,5 Millionen evangelische Deutsche leben im Ausland – für ein paar Jahre oder für immer. Der eigene Beruf, der des Partners und manchmal auch Fernweh haben sie von zu Hause fortgeführt. In den mit der EKD verbundenen deutschsprachigen evangelischen Gemeinden im Ausland finden sie eine religiöse und kulturelle Heimat.

 

In den Gemeinden wird, wie in Deutschland auch, gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Hier erfahren Menschen Begleitung in allen Situationen des Lebens und erhalten Unterstützung, Beratung und Seelsorge. Besonders beeindruckend ist, wie sehr sich in der Fremde lebende Evangelische selbst im Gemeindeleben engagieren.

 

Die deutschsprachigen Gemeinden im Ausland pflegen die ökumenische Zusammenarbeit und bilden eine Brücke zu den Kulturen im Gastland. Es gibt sie auf allen Kontinenten: in Rom wie in Rio, in Kapstadt wie in Kuala Lumpur. 

 

Im Jahr 2015 hat die EKD in 89 deutschsprachige Gemeinden 108 Pfarrerinnen und Pfarrer entsandt – darunter 19 Ehepaare, die sich jeweils eine Stelle teilen. Darüber hinaus arbeiten auch pensionierte Theologinnen und Theologen mit.“

https://www.ekd.de/statistik/ausland.html

 

Für Muslime gilt offensichtlich: "Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Selbe." Der Lateiner würde sagen: Quod licet Iovi, non licet bovi.

 

Wir von der DML sagen: Hier stimmt was nicht! 

 

„European Islamophobia Report“

37 WissenschaftlerInnen haben auf 584 Seiten zu 25 europäischen Ländern Berichte zur Lage und Entwicklung von Islamophobie zusammengestellt. Den Bericht gibt es kostenlos zum Download auf dieser Seite: http://www.islamophobiaeurope.com

Siehe hierzu auch diesen Artikel im österreichischen „Standard“: http://derstandard.at/2000033203570/Feindbild-Muslime-als-europaweites-Phaenomen

Journalist entlarvt AfD-Vorsitzende Frauke Petry

Eine Replik von Dr. Amir Zaidan, Gründer und Leiter des Islamologischen Instituts Wien und Verfasser der ersten deutschsprachigen Islamologischen Enzyklopädie (siehe auch unter: http://www.islam-wissen.com), auf Hamed Abdul Samad

 
„Ich habe mich bis jetzt erfolgreich verweigert, auf unqualifizierte ideologische Islam-Hasser von der Marke Abdel-Samad zu reagieren, getreu der Empfehlung des Quraan (Sure 25, Verse 63-66): „Die Anbeter Dem Gnadenden gegenüber sind diejenigen, die auf der Erde in Bescheidenheit gehen, und wenn die Unwissenden sie belästigen, sagen sie: „Friede (sei mit euch)!“

 

Doch wenn solche Demagogen ihren Hass dem Islam gegenüber zum Beruf machen und mit Un- oder Halbwahrheiten operieren, um Verunsicherungen zu verbreiten, dann muss man eine Ausnahme machen und zumindest einmal reagieren. (...)"

 

Hier der Download des ganzen Textes:

Dr. Amir Zaidan zu Hamed Abdel Samad Fin
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Innenminister De Maizère über Flüchtlinge !!!

 

"Von jedem erwarte ich Respekt, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft."


Kondolenzschreiben der Deutschen Muslim Liga an den Bischof von Lahore und die Muslimische Gemeinschaft, Pakistan:

 

Hintergrund: Mindestens 54 Muslime und 14 Christen wurden beim einem Anschlag in einem Park der pakistanischen Stadt Lahore am Ostersonntag getötet.

 

"(...) The murderous attack on the members of your congregation on the eve of Easter is a ferocious attack on all of us. It constitutes an utter betrayal of the basic teachings of Islam, and it is a callous act of criminal violence.

We pray to the Almighty who is the Creator of the Community of Adam to bless those who have lost loved ones with the blessing of patience.

And we pray to the Almighty that the injured will recover in body and soul.

We pray to the Almighty that the terrorists, their henchman and their treacherous teachers will experience severe punishments in the here and the hereafter. They break the commandments of all faiths, they betray the teachings of all religions, they poison the minds of ignorant people, they are preachers of hatred and they are missionaries of Satan. (...)"

Kondolenzschreiben an den Bischof von La
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To the Muslim Community of Lahore.pdf
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"So wenig wie Jesus mit dem Irak hat Allah mit Molenbeek zu tun."

 

An: die Menschen in Paris, Brüssel, Ankara, Istanbul / Absender: Pakistan

 

80 Anschläge auf Moscheen in 2015: Brandlegung bis Schusswaffen

Nazi-Schmierereien, Brandstiftungen und Schießereien: In Deutschland sind im vergangenen Jahr 80 Moscheen attackiert worden. Das hat die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) bekannt gegeben. 

Islamvertreter zeigen sich besorgt über eine Zunahme anti-muslimischer Angriffe nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) habe im vergangenen Jahr 80 Anschläge auf Moscheen gezählt, sagte der Generalsekretär des muslimischen Verbandes, Bekir Alboga, am Donnerstag in Frankfurt am Main. Auch die Schwere der Taten habe deutlich zugenommen. Sie reichten von Nazi-Schmierereien über Brandstiftungen bis hin zum Einsatz von Schusswaffen. Viele Gläubige würden in der Öffentlichkeit beschimpft oder erhielten Hass-E-Mails.

http://www.domradio.de/themen/islam-und-kirche/2016-01-22/islamverband-80-anschlaege-auf-moscheen

Aktuelle Erklärung des Gelehrtentreffens in Marrakesch zum Schutz religiöser Minderheiten

 

Declaration-Marrakesh-English.pdf
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Neuer Bachelor Studiengang für Islamstudien


Die Bemühungen des Islamologischen Instituts in Wien um einen Kooperationsvertrag mit der Fakultät für Islam-Wissenschaften in Novi Pazar in Serbien, FIS (Faculty of Islamic Studies) http://fis.edu.rs/ wurden sehr erfolgreich abgeschlossen. Die Fakultät ist der Internationalen Universität in Novi Pazar angegliedert und mit Öffentlichkeitsrecht ausgestattet. Sie untersteht der Mešihat Islamske zajednice u Srbiji (Islamische Gemeinschaft in Serbien) und wird gemäß der islamischen Tradition als bisher einzige Bildungseinrichtung in dieser Region als Waqf/Vakif, d.h. als Non-Profit-Institution, geführt.

Ab diesem Semester 2015/2016 wird das Islamologische Institut ein 4-jähriges Bachelor-Studium in Zusammenarbeit mit der FIS mit einem staatlich anerkannten Abschluss anbieten.

Auch die Inskription für Master- und Promotionsgrade werden ab dem nächsten Jahr 2016/2017 möglich sein.

Das Studium ist berufsbegleitend konzipiert. Interessenten an diesem Studium kontaktieren das Sekretariat des Instituts in Wien unter: sekretariat@islamologie.info.

islam.de News National Feed

Was sagt der Koran zum Anschlag gegen die Religion (Mi, 27 Jul 2016)
Frankreich erneut erschüttert über Terrorakt in einer Kirche- Aiman Mazyek warnt vor Spaltung der Gesellschaft
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Schluss mit ‪Hass‬ und ‪Rassismus‬ im Internet (Di, 26 Jul 2016)
Erschreckende Erkenntnisse eines Facebook-Experimentes des ZMD‬
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Warnung vor Stimmungsmacher nach Putschversuch in der Türkei (Mo, 25 Jul 2016)
ZMD: „Jetzt ist nicht die Zeit alte Rechnungen zu begleichen, sondern die Gräben zuzuschütten“.
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München nach Amoklauf unter Schock (Sa, 23 Jul 2016)
ZMD dankt den vielen Helfern und der Polizei für ihren außerordentlichen Dienst - "In diesen schweren Zeiten müssen wir uns in der Gemeinschaft gegenseitig unterstützen."
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Nach einstimmigem Beiratsbeschluss berufen (Do, 21 Jul 2016)
Milad Karimi wird Professor für Islamische Theologie in Münster - stellvertretender Vorsitzender des ZMD Mohammed Khallouk gratuliert zur Professur
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Zentralrat der Muslime warnt nach Blutbad von Würzburg vor Spaltung der Gesellschaft (Mi, 20 Jul 2016)
Vorsitzender Mazyek: "Tun wir alles, dass dem Täter dies nicht gelingt"
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Ein Drittel der Todesopfer von Nizza sind Muslime (Di, 19 Jul 2016)
«Wir müssen uns daran erinnern, dass die Menschen zusammen gestorben sind, unabhängig von ihrer Religion»
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MiGAZIN

Mehrheit deutscher Regierungsmitglieder gehört einer Kirche an - Zwischen Regierung und Kirche (Do, 28 Jul 2016)
Zwei Drittel aller Politiker, die einem Bundes- oder Landeskabinett angehören, gehören auch der Kirche an. Das ergab eine Umfrage unter Regierungsmitgliedern. Zum muslimischen Glauben bekannte sich kein einziger Politiker. Religionssoziologe Pollack ist verwundert darüber.
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Olympia-Gastgeber Brasilien will keinen Rassismus dulden - Verhöhnt wegen dunkler Haut (Do, 28 Jul 2016)
Sport soll Menschen und Völker verbinden. Aber rassistische Pöbeleien sind für viele Fußballer, Volleyballerinnen und Boxer in Brasilien Alltag. Wenigstens die Olympischen Spiele in Rio sollen dafür keine Bühne sein.
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SPD und Amnesty lehnen Abschiebung von Flüchtlingen in Krisengebiete ab - Verstoß gegen Völkerrecht (Do, 28 Jul 2016)
SPD und Amnesty International lehnen die von der CSU geforderte Abschiebung in Krisengebiete ab. Die Sozialdemokraten rufen zu mehr Sachlichkeit. Amnesty verweist auf das Völkerrecht.
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Oberbürgermeisterin Reker will Versammlungsverbot für Türken - Köln (Do, 28 Jul 2016)
Köln Oberbürgermeisterin Reker fordert angesichts anstehender Türkei-Demos Versammlungsverbote. Unterstützt wird sie von CDU-Politikern. Der Veranstalter weist die Kritik zurück.
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CSU fordert Abschiebungen in Krisenregionen - "Populistische Reflexe" (Mi, 27 Jul 2016)
Drei Anschläge innerhalb einer Woche, Bayern und Landesregierung stehen unter Schock. Innenminister Herrmann fordert Bundeswehreinsatz im Innern und Abschiebungen in Krisenregionen. Opposition ruft zur Besonnenheit auf.
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Die Lebensgefahr beginnt nicht erst auf dem Mittelmeer - Flüchtende aus Afrika (Mi, 27 Jul 2016)
Schlepper lassen sie verdursten, Kriminellen und Milizen sind die Flüchtlinge schutzlos ausgeliefert auf ihrer Route von Westafrika an die nordafrikanische Küste. Gescheiterte Rückkehrer berichten gebrochen von Misshandlungen und Geiselhaft.
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Islamische Zeitung

“Die Angriffe auf Betül Ulusoy sind lächerlich” (Do, 28 Jul 2016)
(IZ). Dass Islamismus-Vorwürfe ein haltloses Übel zu sein scheinen, zeigt die jüngste Angriffswelle auf die Juristin und Bloggerin Betül Ulusoy. Von einem gewissen Mimoun A. tönt auf seiner „Fan-Seite” der Vorwurf, sie sei „Islamistin”. An sich sowieso schon ein ziemlich disqualifizierender Begriff, weil er juristisch überhaupt keine Definition kennt. Das heißt, Daesh-Terroristen fallen in die gleiche Schnittmenge „Islamist”, wie ein Dönermann, der Mitglied in einer Milli Görüs Moschee ist. Fatal. Axel-Springer Medien wie die „Bild” oder „B.Z”, aber auch der „Tagesspiegel” und die „Berliner Zeitung”, selbst die „taz” greifen den Vorstoß gegen die Berlinerin auf und veröffentlichen Artikel dazu. Als Stichwortgeber halten Mitglieder des von der Konrad-Adenauer-Stiftung initiierten „Muslimischen Form Deutschlands“ hin. Ausgang des Angriffs ist ein Beitrag Betüls, in dem sie davon spricht, dass nach dem Putsch in der Türkei, „Dreck gesäubert” werden könne. Und das „mit Gottes Erlaubnis”. Ja, wir haben es in diesen Tagen, auch von türkischer Seite mit viel Populismus zu tun, keine Frage. Auch im Beitrag Betül Ulusoys ist er herauszulesen. Und eine Debatte über derartige Auswüchse ist durchaus angebracht. Aber der Vorwurf des Islamismus ist eine dreiste Denunziation. Zumal die Aussage „mit Gottes Erlaubnis” etwas mit dem islamischen Glauben an das Schicksal zu tun [...]
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Durch die Klassiker zum bewussten Muslim (Do, 28 Jul 2016)
(iz). Trotz einer langen Geschichte der Migration und Integration ist es noch immer eine Minderheit muslimischer Studenten, die sich mit dem kulturellen und literarischen Erbe der deutschen Kultur beschäftigt. Noch scheinen „handfestere“ Studiengänge attraktiver zu sein. Das ist umso bedauerlicher, da sich in der deutschen Dichtung und Sprache vieles finden lässt, mit dem sich auch Muslime identifizieren können. Einer derjenigen Studierenden, die sich im „Steinbruch der Sprache“ mühen, ist der türkischstämmige Ahmet Aydin. Derzeit lebt er in Göttingen, wo er unter anderem Germanistik an der renommierten Universität studiert. Mit ihm sprachen wir über die Liebe zur Lyrik, den Wert von Sprache und das Schreiben von Gedichten. Nicht kam ich hier her um zu streiten, Zum Friedenstiften bin ich hier! Um echte Liebe zu verbreiten, Zum Herzenmachen bin ich hier! Um unsern Horizont zu weiten, Zum Liebenlernen bin ich hier! Zur Nächstenliebe zu verleiten, Zum Kennenlernen bin ich hier! Zum Finden von Gemeinsamkeiten, Zum Stiften eines großen Wir! Islamische Zeitung: Wieso schreiben Sie Gedichte? Ahmet Aydin: Damals, im Alter von 14-15, gehörte ich zu der Sorte Mensch, die andere dafür auslachte, wenn diese sagten, dass sie aus Interesse lesen würden. Als ich im Alter von 16 aufs Gymnasium wechselte, hat mir [...]
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52 Daesh-Anhänger in Marokko festgenommen (Do, 28 Jul 2016)
(IZ). Wie marokkanische Nachrichtenagenturen bekanntgaben, nahmen die Behörden des Landes 52 mutmaßliche Anhänger der Terrormiliz Daesh (IS) fest. Der bislang größten Aktion gegen Terrorismus seien monatelange Ermittlungen vorangegangen. Bei 52 der 143 Verdächtigen habe sich der Verdacht bestätigt. Bei Durchsuchungen von Wohnungen in mehreren Teilen des Landes stellten die Ermittler Anschlagspläne, Anleitungen zum Bombenbau sowie Feuerwaffen sicher. In einer Erklärung des Innenministeriums des Königreichs heißt es, Anschlagspläne galten vor allem Gefängnissen, Sicherheitsbehörden, Festivals und Freizeit-Zentren. Rekrutiert habe sich die Gruppe vornehmlich über Soziale Medien. Unter den Festgenommenen seien auch mehrere Personen, die verdächtigt werden, vorherige Ausreise radikalisierter Marokkaner in Konfliktzonen organisiert zu haben. Unter den Terrorplänen sollen sich auch Anweisungen befunden haben, mit Cyber-Terrorismus die marokkanische Wirtschaft und die Kommunikationswege lahmzulegen. Seit 2002 wurden laut den marokkanischen Behörden 159 Terror-Zellen aufgedeckt, 38 davon in den letzten drei Jahren. Die 52 Verdächtigen sollen nach den Ermittlungen rasch vor Gerichte kommen.
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Die andere Seite der ­Geschichte (Do, 28 Jul 2016)
(IlmFeed). Am 14. Juni eröffnete die erste Londoner Ausstellung ihre Tore, die die Tiefe des muslimischen Erbes in Europa entdecken will. Zeitlich fiel sie mit dem 21. Jahrestag des Massakers von Srebrenica zusammen. Der Hauptteil des ausgestellten Materials von „Don’t Forget About Us; a Journey Through Europe’s Muslim Heritage“ stützt sich hauptsächlich auf die Bilder und Texte des preisgekrönten Fernsehmachers, Reiseschriftstellers und Fotografen Tharik Hussain sowie des bosnischen Fotografen Jasmin Agovic. Hussains Arbeiten sind die Früchte seiner Reisen durch ganz Europa, auf denen er in den letzten zwei Jahrzehnten das islamische Erbe Europas erkundete. „Europa hat eine beinahe 1.400-jährige muslimische Geschichte. Und doch wird sein kulturelles Erbe vorrangig als jüdisch-christlich verstanden. Wir hoffen, diese Ausstellung wird die landläufigen Ansichten herausfordern. Nicht in einem Versuch, eine Art Triumph der muslimischen Kultur über den Anderen zu deklarieren, sondern, um ein Gleichgewicht zu suchen. Muslime und ihre Kultur sind nichts Neues in Europa. Sie gehören genauso dazu wie alle anderen Elemente“, erklärte Hussain. Bei dem Event in der East London Mosque wurde auch die European Muslim Heritage Foundation (EMHF) vorgestellt. Foto: Tharik Hussain Die Ausstellung wurde vom London Muslim Centre, der East London Mosque, der Bosnia Heritage Fundation und IlmFeed mitgetragen. Auf Rahmenveranstaltungen [...]
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Der Bartträger und seine Pflege (Mi, 27 Jul 2016)
(iz). Auch der moderne Bartträger will seine Pracht pflegen. Dabei ist es von Bedeutung, dass die Pflege nicht übertrieben wird. Weder ist es für die Haut gut, da sie dadurch überlastet wird und die Schutzbarriere somit gar nicht zum Zug kommt. Das Dezente ist immer noch der Mittelweg, auch bei der Pflege. Wie die Frauen auf ihre Haarpracht achten, so ist es für viele Männer von Bedeutung, ihren Bart zu pflegen. Es darf allerdings nicht vergessen werden, dass sich die Kopfhaut von der Gesichtshaut unterscheidet. Das Gesicht ist der Mittelpunkt des Körpers und der Blick fällt an erster Stelle darauf. Aus meiner Erfahrung als Naturkosmetikliebhaberin habe ich ein paar Produkte als Empfehlung für die Pflege des Bartes zusammengestellt. Als Grundlage eignet sich das Shampoo von DADO SENS DERMACOSMETICS – ExtroDerm. Es kann für Haare und Bart verwendet werden. Es ist sehr sanft, feuchtigkeitsspendend und praktisch. Zur Gesichtsreinigung kann die Gesichtswaschcreme und/oder die Reinigungsmilch verwendet werden. Je nach Typ kann jeder für sich entscheiden, wie viele Pflegeprodukte er anwenden und wie viel Zeit er investieren möchte. Der praktische Mann, der es gerne schnell hinter sich haben möchte, kann auf die Gesichtswaschcreme beziehungsweise Reinigungsmilch verzichten und das Gesicht direkt mit dem Schampoo [...]
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Der Mensch als Sachwalter (Mi, 27 Jul 2016)
Seit mehr als 40 Jahren hat die globale Umweltschutzbewegung an der Schaffung eines Bewusstseins für ökologische Probleme gearbeitet. Und doch fällt es der Mehrheit schwer, ihren Ratschlägen zu folgen. Vereinzelt werden nun Stimmen laut, wonach ein solches Handeln auch die Quelle von Glauben und Handlung – die religiöse Sprache – anzapfen muss. Inmitten des sich verschlechternden Zustands der Gesundheit unseres Planeten erkennen die Gelehrten an, dass die ökologische Krise eigentlich eine menschliche ist; für manche gar eine spirituelle. Hunderte Millionen leben weiterhin in totaler Armut. Sie sind kaum in der Lage, ihre notwendigsten materiellen Bedürfnisse zu befriedigen. Währenddessen verbrauchen 20 Prozent aller Menschen rund 80 Prozent aller Ressourcen. Und doch hat ein weltweit steigender Wohlstand nicht zu mehr Glück geführt. Der Prophet Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, hat, wie alle Propheten vor ihm, die menschlichen Beziehungen korrigiert – sowie die zu unserem Herrn und Seiner Schöpfung als Ganzes. Die von ihm gebrachte Botschaft enthält alle Zutaten für die Etablierung eines Gleichgewichtes zwischen den Leuten, für den Respekt vor der Natur sowie Mitgefühl für alle. Seine Worte und Handlungen zeigen Mäßigung, Einfachheit und Freundlichkeit. Das ist eine Botschaft, die die Welt dringend braucht. Soweit es den menschlichen [...]
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Wohlergehen in der Schwangerschaft (Mi, 27 Jul 2016)
(iz). Ob es ihr erstes oder fünftes Kind ist – so erlebt die Frau eine Mischung aus Emotionen, die sie im Verlauf ihrer Schwangerschaft erfährt. Eine dieser Emotionen ist die Freude am Gedanken, dass ein neues Wesen im Inneren erwächst – eine andere Version von sich und dem Partner. Oder es ist das simple Glück der Schwangerschaft. Frau erlebt die Spannung, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird. Es gibt aber auch Nervosität angesichts möglicher Herausforderungen. Inmitten dieses brodelnden Kessels der Gefühle ist es nicht selten, dass Frauen in Gedanken an ihre Gesundheit (und die ihres Babys) ausflippen. Das gilt für einige Kulturen mehr als für andere. Es gilt auch für Frauen, die zum ersten Mal ein Kind austragen oder zuvor eine schwierige Schwangerschaft hatten. Medizinische Forschung hat gezeigt, dass das Immunsystem in dieser Zeit leicht abgesenkt ist. Denn der Körper soll den Fötus nicht abstoßen. Man kann (und sollte) schwanger und gesund sein. So gibt es Hinweise zur Steigerung des Immunsystems und Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens während der Schwangerschaft und darüber hinaus. Ernährung: Richtiges Essen ist entscheidend für Mutter und Kind. Daher ist es notwendig, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Hierzu gehört eine vielfältige Nahrung, die der Mutter [...]
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Trinidad muss auf die Liste (Mi, 27 Jul 2016)
(Muslim Travel Girl). Wenn mir muslimische Reisende sagen, sie möchten gerne die Karibik besuchen, dann geht meine erste Empfehlung in Richtung Trinidad. Die meisten haben noch nicht von diesem kleinen, erdölreichen Eiland gehört, aber sie nennt eine erstaunliche muslimische Gemeinschaft ihr Eigen. Diese hat den Islam genauso zum Teil der Inseltraditionen gemacht, wie es der Karneval ist. Mit mehr als 85 Moscheen, unter denen man auswählen kann, hat Trinidad die höchste Konzentration in der westlichen Halbinsel. Darüber hinaus haben die Muslime ihren eigenen Fernsehsender, eine Kreditgenossenschaft, blühende Geschäfte sowie eine Anzahl an Netzwerken für soziale Dienstleistungen. Auch wenn sie weniger als 10 Prozent der Bevölkerung ausmachen, haben sie ihre Spuren hinterlassen. Das Fest zum Ende des Ramadan ist ein nationaler Feiertag. Muslimische Schulen und Kollegs sind als akademische Einrichtungen anerkannt. Halal-Lebensmittel sind allgemein verbreitet, selbst bei normalen Restaurantketten. An öffentlichen Orten, darunter auch Stränden, ist es nicht unüblich, zurückhaltend gekleidete Männer und Frauen zu sehen, die sich ungezwungen an ihrem sozialen Leben erfreuen. Im Vergleich zu den Vereinigten Staaten oder Europa erscheinen die Muslime der Insel als isoliert von der allgemeinen Gesellschaft. Tatsächlich sind aber gerade muslimische Frauen eng mit der Gesellschaft beispielsweise als Fachleute, Politikerinnen oder Künstlerinnen verwoben. Es ist [...]
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Eine gute ­Partnerschaft braucht Arbeit (Mi, 27 Jul 2016)
„Und diejenigen, die sagen: ‘Unser Herr, schenke uns an unseren Gattinnen und unseren Nachkommenschaften Grund zur Freude, und mache uns für die Rechtschaffenen zu einem Vorbild.’“ (Al-Furqan, 74) (MuslimMatters.org). Es ist eine Minute vor Mitternacht … Gleich beginnt das neue Jahr 2016 … Das spürbare Gefühl der Aufregung eines neuen Anfangs, ein frischer Start beginnt. Einige warten auf diesen Augenblick, um die Fehler der Vergangenheit vergessen zu machen. Und, um neu beginnen zu können. „Dieses Jahr wird anders sein. Es wird großartig!“, meinen manche, während sie sich Dinge vornehmen. Das hält im besten Fall einige Tage an, bis wir Ausreden finden und sagen: „Inscha’Allah, im nächsten Jahr.“ Das geschieht den Besten von uns. Als ich auf Facebook die guten Absichten von Freunden las, dachte ich mir, warum nicht zuerst etwas gegen die wachsende Scheidungsrate unter Muslimen tun? Warum keine Absichten für die zwischenmenschlichen Beziehungen fassen? Es gibt keinen Grund, dabei auf das Explodieren der Silvesterraketen zu warten, wenn wir einmal bei dem Beispiel bleiben wollen. Ein neuer Abschnitt beginn, wenn wir es wollen – ob am 1. Januar oder am 21. März. Warum nicht jetzt? Heute ist ein guter Moment, sich mit dem Partner hinzusetzen und um einige Vorsätze für [...]
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Kamischli schwer getroffen (Mi, 27 Jul 2016)
(dpa/IZ). Nach Angaben von Nachrichtenagenturen detonierte in Kamischli eine Autobombe nahe einer Justizbehörde und einem Gebäude kurdischer Sicherheitskräfte. Die Stadt galt bislang als einer der wenigen sicheren Orte in Syrien. Seit dem Beginn des Syrischen Bürgerkriegs 2011 entwickelte sich Kamischli zu einer der zentralen Verwaltungspunkte der syrischen Kurden. Bei der Explosion seien mindestens 55 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 160 wurden verletzt. Die Mehrzahl der Toten seien Zivilisten. Da viele Personen nach dem Bombenanschlag noch unter Trümmern begraben seien, werde noch mit wesentlich mehr Opfern gerechnet, sagte Omar al-Akub, Direktor des örtlichen Krankenhauses. Die Nachrichtenagentur Daeshs, Amaq reklamierte die Tat in einer Botschaft im Internet für die Terrormiliz Daesh (IS). Aktivisten aus der Region berichteten von einem mit Sprengstoff gefüllten Lastwagen, der in die Luft geflogen sei. Einzelheiten zur zweiten Explosion gab es zunächst nicht. Die kurdisch geführten und von den USA unterstützten Demokratischen Kräfte Syriens (DFS) kämpfen in Nordsyrien gegen die Terrormiliz. Sie hatten zuletzt die strategisch wichtige Stadt Manbidsch eingekreist und teilweise eingenommen. Daesh ist bekannt dafür, Rache zu üben, wenn sie auf dem Schlachtfeld in der Defensive sind.
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In diesen Tagen denken wir in der DML an Aylan Kurdi aus Syrien der im Alter von drei Jahren ertrunken ist und an die vielen namenlosen Menschen, für die das Mittelmeer zum Grab wurde. Die Welt hat nicht nur ihn und seine Familie viel zu lange ihrem Schicksal überlassen. Wir werden ihn nicht vergessen. Künstler reagieren auf ihre Weise auf den Tod von Aylan:

http://www.the-open-mind.com/artists-around-the-world-respond-to-tragic-death-of-3-year-old-syrian-refugee/

 

Mit großer Sorge sieht die DML die stark gestiegen Zahl rechter Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Die Polizei zählte von Jahresbeginn 2015 bis Ende August bereits 337 (!) Straftaten gegen Asylunterkünfte, die als rechtsmotiviert eingestuft wurden oder bei denen eine rechte Motivation noch nicht sicher ausgeschlossen werden könne. Im vergangenen Jahr registrierten die Behörden insgesamt „nur“ 198 derartiger Delikte.

 

Menschen in Not, die vor Gewalt, Krieg und Terror geflohen sind, anzugreifen und zu bedrohen muss mit allen Mitteln des Rechtsstaates verhindert werden. Zum Glück zeigt die große Mehrheit unserer Mitbürger wie man wirklich mit den Flüchtlingen umgeht: Willkommen in Deutschland!

 

Das folgende Video aus Schweden zeigt einen Muslim, der mit verbundenen Augen in der Stockholmer Fußgängerzone steht und auf Umarmungen wartet. Vor ihm ein Schild mit der Aufschrift: "Ich bin ein Muslim, kein Terrorist. Vertraut ihr mir ? Ich vertraue euch!"

www.islam-wissen.com

Bismil-laahir rah-maanir rahiim


Auf dieser neuen Internetseite bieten das international für seine hervorragende Arbeit bekannte Islamologische Institut in Wien unzählige Informationen zu Islamischem Wissen. Hier die Infos zur Internetseite vom Institut:

  • Islamologisches Institut: 4 semestriger Lehrgang in 12 Disziplinen der Islamischen Wissenschaften auf Deutsch, in Deutschland, Österreich und der Schweiz 
  • Islamologische Enzyklopädie: Zugang zu den authentischen Islamischen Wissenschaften, durch die 12-bändige Islamologische Enzyklopädie online (bisher 9 Bände erschienen)
  • Online-Kurse zu verschiedenen Disziplinen der Islamologie (Start im Ramadan inschallah)
  • Fatwa-Board: Möglichkeit Fatwas zu erfragen von unseren Fiqh-Spezialisten, in allen anerkannten Fiqh-Schulen.
  • Fatwa-Pool: Fatwas des Fiqh-Rates der OIC (Organisation of Islamic Cooperation mit 57 Mitgliedsstaaten) werden in deutscher Übersetzung zugänglich gemacht
  • Video-Clips und Artikel: zu aktuellen Themen
  • Bookshop
Diese neue Seite ist zugeschnitten für Nutzer, die nur eingeschränkten Zugang zu einem islam-konformen und zudem zeitgemäßen Islamverständnis auf akademischem Niveau haben.


Wir sind in jeder Hinsicht unabhängig und keinen Denkrichtungen oder Sponsoren bzw. Subventionsgebern verpflichtet. Dies gewährleistet unsere wissenschaftliche Unabhängigkeit und akademische Freiheit. Auf dieser Basis können wir unter Berücksichtigung aller anerkannten Fiqh-Schulen die islamologischen Disziplinen wissenschaftlich neutral und islam-konform darstellen.
 
Betreiber und Autoren dieser Seite sind Dozenten des Islamologischen Instituts, bekennende Muslime, die im deutschsprachigen Kulturkreis verwurzelt sind, über fundierte (deutsch/arabisch) Sprachkenntnisse verfügen und Abschlüsse von renommierten Islamischen Universitäten in den verschiedenen islamologischen Disziplinen haben.


Wir hoffen, dass ihr beim Stöbern viel Neues entdecken werdet und von der Seite profitieren könnt. Rückmeldungen, konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge sind ausdrücklich erwünscht.

Mal etwas zum Schmunzeln - (Und da sag nochmal einer Muslime hätten keinen Sinn für Humor) Ein junger Saudi mit seiner sehr eigentümlichen Neu-Interpretation des legendären Bob Marley Lieds „No Woman No Cry“, mit der er das in Saudi Arabien herrschende Fahrverbot für Frauen aufs Korn nimmt. Der Titel lautet nun: No Woman, No Drive

Ganzer Liedtext (ohne Video): https://www.youtube.com/watch?v=OsZhRCTFokM

 

Übrigens, falls Sie es noch nicht wussten Fahrverbote für Frauen gibt es auch in London, siehe hier: „Orthodox Jewish sect compared to Saudi Arabia after banning women in London from driving and even barring pupils from school if they are dropped off by mothers.”

Hier der Link zum Artikel: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3100674/Orthodox-Jewish-sect-compared-Saudi-Arabia-banning-women-London-driving-barring-pupils-school-dropped-mothers.html

Hassverbrechen sichtbar machen

Europäische „Facing Facts“ - Konferenz liefert Empfehlungen für Gesellschaft, Politik und Polizei.

 

„Wir brauchen in Deutschland einheitliche Standards bei der Erfassung von rassistischen und diskriminierenden Straftaten und eine entsprechende behördliche Kooperation mit zuständigen Verbänden in der Zivilgesellschaft. (...) Gerade der Bereich Islamfeindlichkeit muss umgehend einzeln als Delikt im Straftatenkatalog auftauchen“, erklärt Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), mit Blick auf die Empfehlungen der europäischen „Facing Facts Forward! - Konferenz“.


85 Vertreter der Zivilgesellschaft, von Regierungen, Justizbehörden, Staatsanwaltschaften und internationalen Organisationen haben sich in Brüssel zu einer zweitägigen Konferenz getroffen und über den richtigen Umgang mit Hassverbrechen diskutiert. Aus Deutschland nahmen die Opferberatung der RAA Sachsen e.V. und der Zentralrat der Muslime in Deutschland an der hochkarätig besetzten Tagung mit eingeladenen Gästen aus 19 europäischen Ländern teil. Die konkreten Empfehlungen und der Konferenz-Report sind vor einigen Tagen veröffentlich worden: http://www.facingfacts.eu/publication/facing-facts-forward-conference-report
Der ganze Konferenzbericht, weitere Statements und das Abschlussdokument finden sich hier beim Zentralrat der Muslime in Deutschland:
http://islam.de/26475

Inside IS von Jürgen Todenhöfer
In einer vollkommen ausverkauften und viel bejubelten Lesung im Audimax der Berliner Humboldt-Universität hat der Publizist und Bestseller-Autor Dr. Jürgen Todenhöfer sein aktuelles Buch vorgestellt. Er beschreibt darin seine lebensgefährliche Reise in den „Islamischen Staat“. Hier der Link zur Nachricht: http://www.fr-online.de/terrorgruppe-islamischer-staat/juergen-todenhoefer--westliche-bomben-staerken-islamischen-staat-,28501302,30544026.html


Das Honorar seines Buches geht an syrische und irakische Flüchtlinge, die vor dem „IS“ fliehen mussten, und die Kinder von Gaza, die den letzten Krieg überlebt haben. Mehr Infos zum Buch: http://goo.gl/GDkOZa, Amazon: http://goo.gl/wN4j0g, Bücher.de: http://www.buecher.de/42245723. ebook.de: http://goo.gl/v93Ctm, Thalia: http://goo.gl/VOTGC, tBuch7: http://goo.gl/yzV3Gu

Muslimisches Forum Deutschland, Liberal Islamischer Bund & Co.

Multireligiöse Truppe mit Sendungsbewusstsein und die angebliche Vertretung der Mehrheit der Muslime in Deutschland...

Ein Kommentar der Deutschen Muslim Liga

Fatima Grimm Biographie

 

Fatima Grimm (1934-2013) war eine der prägendsten muslimischen Persönlichkeiten in Deutschland. Durch ihr unermüdliches Engagement und ihre Veröffentlichungen legte sie wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einem deutschen Islam. Als jüngste Tochter des SS-Generals Karl Wolff litt sie ihr Leben lang unter der drückenden Gewissenslast, ein Täterkind zu sein. Bereits 1961 bekannte sie sich als eine der ersten deutschen Frauen zum Islam und ging bald darauf voller Neugier und Hoffnungen als Entwicklungshelferin ins neu gegründete Pakistan. Zurück in München nahm sie an der Gründung der dortigen islamischen Gemeinde teil und war im Laufe ihres Lebens am Aufbau zahlreicher muslimischer Organisationen wie der Deutschen Muslim-Liga beteiligt.  Ihr Engagement setzte sie auch fort, als sie nach Hamburg übersiedelte. Durch ihre Reisen als Referentin innerhalb Deutschlands und in die ganze Welt lernte sie bedeutende Persönlichkeiten der deutschen und internationalen Zeitgeschichte kennen. Ihre zahlreichen Übersetzungen und Veröffentlichungen islamischer Werke in deutscher Sprache wirken auch über ihren Tod hinaus. Das biographische Interview führte der Hamburger Schriftsteller Peter Schütt. Buch-Bestellung hier

Festvortrag von Prof. Dr. Tariq Ramadan zur 60-Jahr Feier             der Deutschen Muslim Liga in Hamburg am 8. Februar 2015

Kurzer TV-Bericht zum offiziellen Empfang anlässlich des 60-jährigen Jubiläums: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Hamburg-Journal,sendung336594.html (ab Minute 8:35) und nachfolgend eine kleine Bilderauswahl des inspirierenden Festvortrages bei der Deutschen Muslim Liga von Prof. Dr. Tariq Ramadan (Fotos: Arne List)

 

09.02.2015 Die Deutsche Muslim-Liga feierte am 8. Februar ihr 60-jähriges Jubiläum. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden, Mohammed Belal El-Mogaddedi

„Eine besondere Verantwortung für den Islam“

Hauptbild
Fotos: DML e.V.

(iz). Am 8. Februar feierte die Deutsche Muslim Liga e.V. (DML) ihr 60-jähriges Bestehen. Als älteste bestehende muslimische Einrichtung in Deutschland kann die DML als Beweis dafür gelten, dass der Islam schon lange zu Deutschland gehört. Lange war sie wegweisend bei der Selbstorganisation der hiesigen Community und spielte eine wichtige Rolle bei der Ausprägung einer einheimischen muslimischen Identität. Der Verein ist unter anderem auch dem Lebenswerk von Muslimen der ersten Stunde wie Fatima Grimm oder Mohammed Aman Hobohm verpflichtet. Anlässlich der gut besuchten Feierstunde in Hamburg sprach die IZ mit ihrem Vorsitzenden, Mohammed Belal El-Mogaddedi. -

Das Interview gibt es hier: http://www.islamische-zeitung.de/?id=18796#sthash.DYDzWnNb.dpuf

 

 

Die Deutsche Muslim Liga dankt sehr herzlich Prof. Dr. Tariq Ramadan, dem Islamischen Zentrum Hamburg, der Schura Hamburg, den vielen fleißigen Helfern und unseren Freunden und Gästen für eine wundervolle 60-Jahr Feier am vergangenen Sonntag in Hamburg!

- Bilder, Videos, Interviews etc.

in Kürze auf unserer Internetseite -


Fernseh-Interview des slowenischen Fernsehens

mit dem Vorsitzenden der Deutschen Muslim Liga

über Islamfeindlichkeit und Extremismus.

UN-Experten rügt Kopftuchgesetze in Deutschland 

Der UN-Sonderberichterstatter für die Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Heiner Bielefeldt, zeigte sich besorgt über das gesellschaftliche Klima in Deutschland und übt Kritik an den Kopftuchgesetzen einzelner deutscher Bundesländer.

http://www.deutschlandradiokultur.de/un-experten-ruegt-kopftuchgesetze-in-deutschland.265.de.html?drn:news_id=423350

Lutz Bachmann, PEGIDA   Französische Karikatur      Adolf Hitler, NSDAP

Screenshot: MOPO24

Aus unserer Rubrik: Fremde Federn

 

Wer den Wind sät… - Was westliche Politik im Orient anrichtet|

Ein Vortrag von Michael Lüders

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=syygOaRlwNE


Möge Allah IS-Chef Al Baghdadi stoppen! Ein offener Brief von Dr. Jürgen Todenhöfer (veröffentlicht in seinem aktuellen Buch „Inside IS“). http://nr.news-republic.com/Web/ArticleWeb.aspx?regionid=9&articleid=41037742

Eine Moschee-Führung mit dem DML-Imam

Eine Moschee-Führung mit Abdullah Leonhard Borek durch das "Ahmed Al Fateh" Zentrum in Bahrain.

 

Abdullah Leonhard Borek war langjähriges Mitglied der DML, ehemaliger Honorarkonsul Deutschlands in Bahrain, Träger des Bundesverdienstkreuzes.

 

Er reiste regelmäßig nach Bahrain, wo er für Interessierte Führungen durch die Moschee des "Ahmed Al Fateh" Zentrum organisierte. Abdullah Leonhard Borek fand bereits in den 1950iger Jahren zum Islam und bekleidete die Funktion des Imams innerhalb der DML.

Wir sind Muslime - Sunniten und Schiiten

Eine Aktion der Deutschen Muslim Liga e.V.

Mit großer Sorge sehen wir in der DML wie sich eine zunehmende sprachliche und tätliche Aggressivität in Teilen der Muslimischen Gemeinschaften, insbesondere unter Sunniten und Schiiten, auch in Deutschland Bahn bricht.

 

Diese bedauerlichen Entwicklungen erfüllen uns mit Trauer, widersprechen sie doch diesem Quranischen Grundsatz aus der 3. Sure, Vers 103:

 

103: Haltet fest an dem von ALLAH gebotenen – allesamt und zersplittert euch nicht! Entsinnt euch der Gaben ALLAHs euch gegenüber, als ihr verfeindet wart und ER eure Herzen versöhnte, so wurdet ihr Geschwister, auch als ihr am Rande der Feuergrube wart und ER euch davor errettete. Solcherart verdeutlicht ALLAH SEINE Worte, damit ihr Rechtleitung findet.

 

Unter dem Motto "Wir sind Muslime" veröffentlicht die DML Bilder, welche die Einheit der Muslimischen Gemeinschaft zeigen. Sie wollen mitmachen? Schicke Sie uns Ihre Bilder zum Thema. Wir veröffentlichen diese gerne in unserer DML Rubrik "Wir sind Muslime".

 

Ich bin Muslim, und das ist auch gut so!

Hier können sich deutsche Muslime, auch Nichtmitglieder der DML e.V. mit ihren Gedanken zum Muslimischen Leben in Deutschland präsentieren, und ihr Selbstverständnis als Bürger dieses Landes vorstellen. Die persönlichen Daten werden auf Wunsch selbstverständlich anonymisiert!


Alle Infos und eure Texte unter der Rubrik "Ich bin Muslim...".