Herzlich Willkommen

Dies ist die Website der Deutschen Muslim Liga e.V. (DML). Die DML ist eine Vereinigung von Muslimen und Freunden des Islam. Sie ist die älteste islamische Vereinigungen in Deutschland, die ohne Unterbrechung existiert und Gründungsmitglied des Zentralrates der Muslime in Deutschland. Die DML versteht sich als Interessenvertretung deutscher Muslime. Sie wurde im Jahre 1952 von einigen deutschen Muslimen in Hamburg gegründet. Die DML stellt durch ihre aktive, konstruktive und gestalterische Präsenz gerne und für alle deutlich sichtbar fest, dass Muslime und Islam seit mindestens 60 Jahren ganz selbstverständlich zu Deutschland gehören und Bestandteil der deutschen Gesellschaft sind. Ihre DML

NEU: Unseren aktuellen DML-Newsletter gibt es hier

(Newsletter-Anmeldung: Email an info@muslim-liga.de mit dem Betreff "Newsletter")

 

إِنَّا للهِ وَإِنَّـا إِلَيْهِ رَاجِعونَ

 

"Wir gehören Allah, und zu Ihm kehren wir zurück." (Koran 2:156)

 

Der größte Boxer aller Zeiten, eine Legende des Sports und viel mehr noch ein Vorbild an Menschlichkeit und ein Verteidiger der Schwachen und Bedrängten, ist heute von uns gegangen. Wir trauern um Muhammad Ali.

 

Möge Allah, der Erhabene, sich seiner Seele annehmen

und ihn in Seine Barmherzigkeit einschließen!

 

Grußbotschaft von Landesbischof Gerhard Ulrich zum Ramadan 2016

 

Und der Gerechtigkeit Frucht wird Friede sein und der Ertrag der Gerechtigkeit wird

ewige Stille und Sicherheit sein (Jesaja 32,17)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Verantwortliche in den muslimischen Gemeinschaften,
liebe muslimische Gläubige!

 

Mit einem Wort des Propheten Jesaja aus unserer biblischen Tradition grüße ich Sie zum Festmonat Ramadan, der in diesen Tagen beginnt. Ich wünsche Ihnen auch im Namen der Gemeinden unserer Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, im Namen meiner Mitbischöfe und der Kirchenleitung eine erfüllte Zeit des Fastens, des Gebets und der Koranlektüre. Mögen Sie diese Wochen stärken - in Ihren Familien und Gemeinden in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern und in der Verbundenheit der weltweiten Gemeinschaft der Muslime, stärken im Glauben an den einen Gott, der uns alle geschaffen hat, erhält und unserem Ziel entgegenführt.
Ich bin dankbar, dass Sie in diesen Wochen immer wieder Geistliche unserer Kirche und viele Mitglieder unserer Kirchengemeinden zum Fastenbrechen und zum Austausch einladen und so die bestehenden vertrauensvollen Beziehungen weiter vertiefen. (...)

Die gesamte Grußbotschaft hier.

und die Grußbotschaft des Vorsitzenden des Rates der EKD,

Herrn Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm

 


Islamophobin is funny. Islamophobia is not. http://www.islamophobin.org/

Ausgehend von der folgenden Meldung:

Religionsbehörde entsandte 970 Imame nach Deutschland

 

Die türkische Regierung hat offenbar Einfluss auf Prediger in deutschen Moscheen. Die CSU will die Finanzierung der Programme stoppen. Bei deutschen Politikern stößt die Praxis der Entsendung von Imamen auf starke Kritik.

 

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-04/moschee-deutschland-tuerkei-imame

 

Wir bei der DML haben uns gefragt, wie es eigentlich bei den deutschsprachigen Christen im In- und Ausland ausschaut, und sind dabei auf diese interessanten Informationen gestoßen:

 

Import-Priester in Deutschland

 

Nach den aktuellsten Zahlen von 2011 sind 1.742 Priester aus dem Ausland in Deutschland tätig, davon 808 Weltpriester und 934 Ordenspriester. Schwerpunktländer, aus denen die ausländischen Priester stammen, sind Indien und Polen. Da sich die katholische Kirche als »Weltkirche« – also internationale Kirche – versteht, ist der gegenseitige Kontakt und Austausch der Katholiken (ob Laien oder Priester) verschiedener Nationen selbstverständlich und

 

wird vom Papst auch gefördert (z. B. durch die Einrichtung des »Weltjugendtags«). Ebenso wie ausländische Priester nach Deutschland kommen, gehen also auch deutsche Priester ins Ausland.

 

Auch interessant: Deutsche Priester im Ausland.

 

Das ist der Grund: „Seelsorge für deutschsprachige Katholiken, um  den eigenen Glauben im Ausland in der Muttersprache leben zu können.“

 

Das Katholische Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz hat die Aufgabe, Seelsorge für deutschsprachige Katholiken anzubieten, die aus den unterschiedlichsten Gründen im Ausland leben, manchmal nur Wochen, manchmal auf Dauer. Für viele spielt dabei die Möglichkeit, den eigenen Glauben im Ausland in der Muttersprache leben zu können, eine wichtige Rolle. Das Auslandssekretariat gibt es seit 1921. Ursprünglich nur für Auswanderer gegründet, hat es inzwischen noch eine Reihe anderer Personen im Blick, wie zum Beispiel Touristen oder die sogenannten »Expatriates«, also Menschen, die häufig mit ihren Familien von ihrer Firma ins Ausland geschickt werden. Weltweit an ca. 120 Orten in 57 Ländern ist das Katholische Auslandssekretariat vertreten, darunter mit Gemeinden in Sydney, Paris oder São Paulo.“

http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/Zahlen%20und%20Fakten/Kirchliche%20Statistik/Allgemein_-_Zahlen_und_Fakten/AH_263.pdf

 

Export-Pfarrer im Ausland

 

Der EKD ist die Betreuung deutschsprachiges Christen, die im Ausland leben, ebenfalls ein wichtiges Anliegen. Auf der Webseite der EKD ist folgendes zu lesen:

 

„Rund 1,5 Millionen evangelische Deutsche leben im Ausland – für ein paar Jahre oder für immer. Der eigene Beruf, der des Partners und manchmal auch Fernweh haben sie von zu Hause fortgeführt. In den mit der EKD verbundenen deutschsprachigen evangelischen Gemeinden im Ausland finden sie eine religiöse und kulturelle Heimat.

 

In den Gemeinden wird, wie in Deutschland auch, gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Hier erfahren Menschen Begleitung in allen Situationen des Lebens und erhalten Unterstützung, Beratung und Seelsorge. Besonders beeindruckend ist, wie sehr sich in der Fremde lebende Evangelische selbst im Gemeindeleben engagieren.

 

Die deutschsprachigen Gemeinden im Ausland pflegen die ökumenische Zusammenarbeit und bilden eine Brücke zu den Kulturen im Gastland. Es gibt sie auf allen Kontinenten: in Rom wie in Rio, in Kapstadt wie in Kuala Lumpur. 

 

Im Jahr 2015 hat die EKD in 89 deutschsprachige Gemeinden 108 Pfarrerinnen und Pfarrer entsandt – darunter 19 Ehepaare, die sich jeweils eine Stelle teilen. Darüber hinaus arbeiten auch pensionierte Theologinnen und Theologen mit.“

https://www.ekd.de/statistik/ausland.html

 

Für Muslime gilt offensichtlich: "Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Selbe." Der Lateiner würde sagen: Quod licet Iovi, non licet bovi.

 

Wir von der DML sagen: Hier stimmt was nicht! 

 

„European Islamophobia Report“

37 WissenschaftlerInnen haben auf 584 Seiten zu 25 europäischen Ländern Berichte zur Lage und Entwicklung von Islamophobie zusammengestellt. Den Bericht gibt es kostenlos zum Download auf dieser Seite: http://www.islamophobiaeurope.com

Siehe hierzu auch diesen Artikel im österreichischen „Standard“: http://derstandard.at/2000033203570/Feindbild-Muslime-als-europaweites-Phaenomen

Journalist entlarvt AfD-Vorsitzende Frauke Petry

Eine Replik von Dr. Amir Zaidan, Gründer und Leiter des Islamologischen Instituts Wien und Verfasser der ersten deutschsprachigen Islamologischen Enzyklopädie (siehe auch unter: http://www.islam-wissen.com), auf Hamed Abdul Samad

 
„Ich habe mich bis jetzt erfolgreich verweigert, auf unqualifizierte ideologische Islam-Hasser von der Marke Abdel-Samad zu reagieren, getreu der Empfehlung des Quraan (Sure 25, Verse 63-66): „Die Anbeter Dem Gnadenden gegenüber sind diejenigen, die auf der Erde in Bescheidenheit gehen, und wenn die Unwissenden sie belästigen, sagen sie: „Friede (sei mit euch)!“

 

Doch wenn solche Demagogen ihren Hass dem Islam gegenüber zum Beruf machen und mit Un- oder Halbwahrheiten operieren, um Verunsicherungen zu verbreiten, dann muss man eine Ausnahme machen und zumindest einmal reagieren. (...)"

 

Hier der Download des ganzen Textes:

Dr. Amir Zaidan zu Hamed Abdel Samad Fin
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Innenminister De Maizère über Flüchtlinge !!!

 

"Von jedem erwarte ich Respekt, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft."


Kondolenzschreiben der Deutschen Muslim Liga an den Bischof von Lahore und die Muslimische Gemeinschaft, Pakistan:

 

Hintergrund: Mindestens 54 Muslime und 14 Christen wurden beim einem Anschlag in einem Park der pakistanischen Stadt Lahore am Ostersonntag getötet.

 

"(...) The murderous attack on the members of your congregation on the eve of Easter is a ferocious attack on all of us. It constitutes an utter betrayal of the basic teachings of Islam, and it is a callous act of criminal violence.

We pray to the Almighty who is the Creator of the Community of Adam to bless those who have lost loved ones with the blessing of patience.

And we pray to the Almighty that the injured will recover in body and soul.

We pray to the Almighty that the terrorists, their henchman and their treacherous teachers will experience severe punishments in the here and the hereafter. They break the commandments of all faiths, they betray the teachings of all religions, they poison the minds of ignorant people, they are preachers of hatred and they are missionaries of Satan. (...)"

Kondolenzschreiben an den Bischof von La
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To the Muslim Community of Lahore.pdf
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"So wenig wie Jesus mit dem Irak hat Allah mit Molenbeek zu tun."

 

An: die Menschen in Paris, Brüssel, Ankara, Istanbul / Absender: Pakistan

 

80 Anschläge auf Moscheen in 2015: Brandlegung bis Schusswaffen

Nazi-Schmierereien, Brandstiftungen und Schießereien: In Deutschland sind im vergangenen Jahr 80 Moscheen attackiert worden. Das hat die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) bekannt gegeben. 

Islamvertreter zeigen sich besorgt über eine Zunahme anti-muslimischer Angriffe nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) habe im vergangenen Jahr 80 Anschläge auf Moscheen gezählt, sagte der Generalsekretär des muslimischen Verbandes, Bekir Alboga, am Donnerstag in Frankfurt am Main. Auch die Schwere der Taten habe deutlich zugenommen. Sie reichten von Nazi-Schmierereien über Brandstiftungen bis hin zum Einsatz von Schusswaffen. Viele Gläubige würden in der Öffentlichkeit beschimpft oder erhielten Hass-E-Mails.

http://www.domradio.de/themen/islam-und-kirche/2016-01-22/islamverband-80-anschlaege-auf-moscheen

Aktuelle Erklärung des Gelehrtentreffens in Marrakesch zum Schutz religiöser Minderheiten

 

Declaration-Marrakesh-English.pdf
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Neuer Bachelor Studiengang für Islamstudien


Die Bemühungen des Islamologischen Instituts in Wien um einen Kooperationsvertrag mit der Fakultät für Islam-Wissenschaften in Novi Pazar in Serbien, FIS (Faculty of Islamic Studies) http://fis.edu.rs/ wurden sehr erfolgreich abgeschlossen. Die Fakultät ist der Internationalen Universität in Novi Pazar angegliedert und mit Öffentlichkeitsrecht ausgestattet. Sie untersteht der Mešihat Islamske zajednice u Srbiji (Islamische Gemeinschaft in Serbien) und wird gemäß der islamischen Tradition als bisher einzige Bildungseinrichtung in dieser Region als Waqf/Vakif, d.h. als Non-Profit-Institution, geführt.

Ab diesem Semester 2015/2016 wird das Islamologische Institut ein 4-jähriges Bachelor-Studium in Zusammenarbeit mit der FIS mit einem staatlich anerkannten Abschluss anbieten.

Auch die Inskription für Master- und Promotionsgrade werden ab dem nächsten Jahr 2016/2017 möglich sein.

Das Studium ist berufsbegleitend konzipiert. Interessenten an diesem Studium kontaktieren das Sekretariat des Instituts in Wien unter: sekretariat@islamologie.info.

islam.de News National Feed

Terroranschlag auf Hochzeitsgesellschaft in der Türkei mit 51 Toten (Mo, 22 Aug 2016)
ZMD Vorsitzender Aiman Mazyek spricht sein Mitgefühl aus und klagt über mangelnde Berichtersattung in den deutschen Medien
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Kooperation zwischen NRW und DITIB bleibt (Sa, 20 Aug 2016)
NRW will beim Religionsunterricht weiter mit DITIB zusammenarbeiten
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«Urban Prayers - Stadtgebete» (Di, 16 Aug 2016)
Großes Interesse an Religionsprojekt in Moschee
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Politik ohne Angst-Ansatz (Mo, 15 Aug 2016)
Von Staatsbürgerschaften für Flüchtlingsneugeborene bis zum Burkaverbot - die Themen der Deutschen Innenpolitik
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Es wird Zeit für den nächsten Schritt (Fr, 12 Aug 2016)
10 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) - Die Wirksamkeit und die Weiterentwicklung sind gefragt
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So funktioniert Integration in unsere Gesellschaft (Di, 09 Aug 2016)
Gemeinsame Aktivitäten, Matching und Patenschaften- Flüchtlingshilfe des ZMD trägt erste Früchte
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Aufklärung und Besonnenheit sind gefragt (Mo, 08 Aug 2016)
Menschenwürde, Weltoffenheit, Toleranz, Respekt und Solidarität sind die Basis unseres friedlichen Zusammenlebens - ZMD zu der jüngsten Anschlagserie in Deutschland und Frankreich
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MiGAZIN

„Wenn du die überladenen Schlauchboote siehst, kannst du es kaum glauben.“ - Feuerwehr auf dem Mittelmeer (Di, 23 Aug 2016)
Seit einigen Wochen kreuzt die "Iuventa" des Vereins "Jugend rettet" vor der libyschen Küste und hat seitdem etliche Flüchtlinge vor dem Ertrinken bewahrt. "Als Gottes Geschöpf hat jeder ein Recht darauf, gerettet zu werden", sagt Jonas Buja.
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Bildungsniveau bei Flüchtlingen klafft weit auseinander - Studie (Di, 23 Aug 2016)
Erstmals liegen Zahlen zum Bildungsstand von Flüchtlingen in Deutschland vor. Danach klafft der Bildungsstand weit auseinander. Neben Akademikern gibt es auch Menschen ohne Ausbildung und kaum Schulbildung. Eine hohe Motivation bringen aber die Meisten mit.
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Flüchtlinge bringen Vielfalt - Mehrheit der Deutschen (Di, 23 Aug 2016)
Einer aktuellen Umfrage sind Deutsche mehrheitlich überzeugt, dass Flüchtlinge Deutschland bunter und vielfältiger machen. Zudem stärkten sie die Wirtschaft. Es gibt aber auch pessimistische Stimmen.
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Verwaltungsgericht lehnt Tragen eines Niqab am Abendgymnasium ab - Religionsfreiheit (Di, 23 Aug 2016)
Eine muslimische Frau mit einem Gesichtsschleier hat kein Recht auf Unterricht in einem Abendgymnasium? Das entschied das Verwaltungsgericht Osnabrück. Der staatliche Bildungsauftrag überwiege die Freiheit der Religionsausübung.
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23.08.2016 – Burkini, Schleier, Islam-Hasser, Neonazi, Türkei, Terror - Deutsche Presse (Di, 23 Aug 2016)
Wohin sich Nazis und Islam-Hasser zum Hetzen verkriechen; Merkel sieht in Flüchtlingskrise drei Großbaustellen; Integration illegaler Flüchtlinge; Schule darf verschleierte Schülerin abweisen; EU-Kommission will Türkei bei Visumfreiheit helfen; 22 Kinder unter Opfern des Anschlags in der Türkei
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De Maizière verteidigt geplantes Teilverbot der Vollverschleierung - Burka-Debatte geht weiter (Mo, 22 Aug 2016)
Während viele Politiker für ein teilweises Burka-Verbot im öffentlichen Dienst oder an Schulen plädieren, sehen andere in der Debatte eine "reine Symbolpolitik". Derweil entscheidet ein Gericht über einen Burka-Fall an einer Schule.
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Islamische Zeitung

Ankara will Gülen (Di, 23 Aug 2016)
Der US-Vizepräsident begibt sich bei seiner Türkei-Reise auf dünnes Eis. Joe Biden darf den wichtigen Verbündeten am Bosporus nicht verprellen. Andererseits lässt Erdogans neue Türkei die Sorgenfalten in Washington aber immer größer werden. Washington (dpa). Die jungen Türken haben sichtlich Spaß. Auf dem Platz vor dem Weißen Haus tanzen sie einen traditionellen Tanz, eine Freundin filmt das Treiben mit dem Smartphone. Amerikanische Touristen mischen sich lachend unter die Truppe mit ihren roten T-Shirts und aufgedruckter Türkei-Flagge. Ein Zeichen unverkrampfter türkisch-amerikanischer Freundschaft? Wenn US-Vizepräsident Joe Biden am Mittwoch in die Türkei reist und sich dort unter anderem mit Präsident Recep Tayyip Erdogan trifft, ist die Mission deutlich weniger entspannt. Offiziell stehen die USA fest an der Seite ihres geopolitisch so immens wichtigen Nato-Partners. Hinter den Kulissen dürfte es aber hörbar knistern. Der Blick aus Washington in Richtung Ankara ist voller Sorge – nicht umsonst macht der alte Polit-Fuchs Biden schon mal im Vorfeld gut Wetter und bezeichnet den neuen starken Mann vom Bosporus als „alten Freund“. Dass die türkische Regierung die USA zur Auslieferung des Predigers Fethullah Gülen drängen will, ist nur eines von vielen Problemen – wenn auch das derzeit wohl drängendste. Erdogan macht den in Pennsylvania im Exil lebenden [...]
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Kaschmir: Die Gewalt reißt nicht ab (Fr, 19 Aug 2016)
Neu Delhi (dpa) – Im nordindischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir reißt die Gewalt nicht ab. In der Nacht zum Donnerstag starb ein Einwohner eines Dorfes in der Gegend um Khrew in der Nähe der Hauptstadt Srinagar, wie die Polizei mitteilte. Mindestens 16 Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht. Indische Medien zitieren Anwohner, dass Soldaten ihre Häuser stürmten und auf sie einschlugen. Bilder zeigen schwere Verletzungen an Rücken und Oberkörper. Die Polizei bestätigte Festnahmen in dem Dorf, jedoch habe es keine Gewalt gegeben. Der Todesfall sei bereits am frühen Abend während Zusammenstößen zwischen Beamten und Protestlern passiert. Die Proteste begannen, nachdem Regierungstruppen am 8. Juni den Rebellenführer Burhan Wani getötet hatten. Wani war Teil einer Separatistenbewegung im indischen Teil Kaschmirs, die die Unabhängigkeit der Region fordert. Die Behörden im Kaschmirtal verschärften am Donnerstag erneut eine Ausgangssperre, die in weiten Teilen der Region bereits seit 40 Tagen gilt. Bei Zusammenstößen zwischen Separatisten und indischen Truppen starben seit Juli mehr als 60 Menschen, Tausende wurden verletzt. Das Kaschmirtal ist seit 1947 zwischen Pakistan und Indien (und China) geteilt. Bis heute beansprucht jede der beiden Atommächte den Teil, den sie nicht kontrolliert.
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Ein Toter und 40 Verletzte im Westjordanland (Fr, 19 Aug 2016)
Bethlehem/Tel Aviv (dpa) – Bei einer Razzia der israelischen Armee in einem Flüchtlingslager bei Hebron ist am Dienstag ein Palästinenser getötet worden. Dutzende weitere Palästinenser wurden verletzt. Der Tote sei 17 Jahre alt gewesen und habe eine Schussverletzung erlitten, teilte das Krankenhaus in Hebron mit. Darüber hinaus sind nach Angaben des Roten Halbmondes rund 40 Palästinenser verletzt worden. Eine israelische Armeesprecherin in Tel Aviv teilte mit, die Truppen seien über Nacht in das Al-Fawar-Lager im südlichen Westjordanland eingedrungen, um dort illegale Waffen einzusammeln. Dabei seien sie von Dutzenden von Einwohnern mit Sprengsätzen und Steinen beworfen worden. Soldaten hätten daraufhin mit Kleinkaliber-Patronen auf Hauptanstifter der Krawalle geschossen. Bei dem Einsatz seien bereits mehrere Waffen sowie Munition gefunden worden, darunter zwei selbstgebaute Kurzwaffen. Die Sprecherin konnte sich nicht zu Berichten äußern, wonach Soldaten Sanitäter bei der Versorgung der Verletzten behindert haben sollen. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete unterdessen, in Sair bei Hebron habe die Armee am Dienstag acht Häuser von Palästinensern zerstört. Israel demoliert Häuser von Palästinensern im Westjordanland, wenn diese ohne israelische Genehmigung errichtet wurden. Auch Wohnhäuser von Angehörigen palästinensischer Attentäter werden abgerissen. Israel nennt das Abschreckung. Menschenrechtler kritisieren diese Praxis als Kollektivstrafe.
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Türkischer Außenminister überraschend in Teheran (Fr, 19 Aug 2016)
Istanbul (dpa) – Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat vor einem offiziellen Indienbesuch überraschend Zwischenstation in Teheran eingelegt und mit der iranischen Führung über den Syrienkrieg gesprochen. Der vorab nicht angekündigte Besuch sei „äußerst nützlich” gewesen, sagte Cavusoglu der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu am Freitag in New Delhi. „Wir sind zur Zusammenarbeit bereit, vorausgesetzt die territoriale Integrität Syriens bleibt erhalten.” Der Iran und Russland unterstützen in Syrien Präsident Baschar al-Assad, die Türkei ist Teil der US-geführten Koalition gegen die IS-Terrormiliz in Syrien und fordert den Abgang Assads. Zugleich befürchtet Ankara, dass die Kurden im Norden Syriens einen eigenen Staat errichten könnten – mit entsprechenden Rückwirkungen auf den Kurdenkonflikt im eigenen Land. Die USA arbeiten mit den Kurden gegen den IS zusammen. „Wir müssen unsere Anstrengungen erhöhen”, sagte Cavusoglu. Sonst drohe der Konflikt in Syrien „unlösbar” zu werden. Aus diesem Grunde sei er am Donnerstag auf dem Weg nach Indien in Teheran zwischengelandet. Der Iran und Russland spielten in der Region eine wichtige Rolle. Wichtig aber sei „eine konstruktive Rolle.” Andernfalls würden die Kämpfe weitergehen. „Deshalb tun wir alles, was in unseren Kräften steht, damit diese Rolle positiv ist”, sagte Cavusoglu.
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Berlin wirft Ankara Kontakte zu Radikalen vor (Di, 16 Aug 2016)
Berlin (KNA/iz). Die türkische Regierung arbeite nach Einschätzung der Bundesregierung laut einem Medienbericht seit Jahren mit „islamistischen“ und „terroristischen“ Organisationen im Nahen und Mittleren Osten zusammen. Wie das „ARD-Hauptstadtstudio“ am Dienstag unter Berufung auf eine als „vertraulich“ eingestufte Antwort auf eine Anfrage der Linken im Bundestag berichtete, solle Präsident Recep Tayyip Erdogan diese Politik aktiv unterstützen. „Die zahlreichen Solidaritätsbekundungen und Unterstützungshandlungen für die ägyptische MB (Muslimbruderschaft, Anmerkung der Redaktion), die HAMAS und Gruppen der bewaffneten islamistischen Opposition in Syrien durch die Regierungspartei AKP und Staatspräsident Erdogan unterstreichen deren ideologische Affinität zu den Muslimbrüdern“, heißt es demnach in dem Bericht. Damit stelle die Bundesregierung erstmals offiziell eine direkte Verbindung zwischen dem türkischen Präsidenten und einer Terrororganisation her – denn als solche wird zumindest die HAMAS seit 2003 in der Europäischen Union eingestuft, erläuterte das ARD-Hauptstadtstudio. Die Türkei habe die Beziehungen zur HAMAS und anderen Organisationen sogar gezielt intensiviert, heißt es in dem Papier: „Als Resultat der vor allem seit dem Jahr 2011 schrittweise islamisierten Innen- und Außenpolitik Ankaras hat sich die Türkei zur zentralen Aktionsplattform für islamistische Gruppierungen der Region des Nahen und Mittleren Ostens entwickelt.“ Wie „Spiegel online“ kolportiert, sei der Bericht nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Eine offene Beantwortung [...]
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Hilfsverein bittet nach Flutkatastrophe in Mazedonien um Unterstützung (Mo, 15 Aug 2016)
(iz). Aufgrund heftiger Regenfälle kam es in weiten Teilen Mazedoniens zu Überschwemmungen. Betroffen sind über 50.000 Menschen in den Gebieten Hasanbeg, Haracinovo, Stracince, Stajkovc, Indschikovo, Belimbeg und Smlikovce. Die Gebiete werden hauptsächlich von Albanern bewohnt. Bislang gebe es 22 Tote und hunderte Verletzte. Es werden immer noch Menschen vermisst. Ganze Dörfer seien „praktisch weggespült” worden, sagt Islam Aliji, Vorsitzender des Hilfsvereins „Das Zentrum für Solidarität und Fortschritt”. „Das Zentrum für Solidarität und Fortschritt e.V.”, ein gemeinnütziger Verein, der sich für die benachteiligten Minderheiten in Serbien, Mazedonien und dem Kosovo einsetzt, hat humanitäre Soforthilfe eingeleitet. Insbesondere Nahrungsmittelpakete seien nun notwendig, so Aliji. Der Verein bittet deshalb um Unterstützung durch Spenden. Nothilfe „Flutkatastrophe in Mazedonien”
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Beck & Co. machen weiterhin Druck (Mo, 15 Aug 2016)
Berlin (KNA). Aus Sicht der Grünen reiche eine bloße finanzielle Unabhängigkeit von der Türkei nicht aus, um den Islamverband Ditib als Religionsgemeinschaft anzuerkennen. DITIB-Sprecher Zekeriya Altug hatte in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ angekündigt, man wolle auf lange Sicht von der Türkei finanziell unabhängig werden, denn es sei unklar, „wie lange die Türkei die Unterstützung der Ditib-Imame noch leisten wird“. Es sei zwar „gut, dass die DITIB langsam anerkennt, dass ihre Abhängigkeit von Ankara in Deutschland als Problem empfunden wird“, erklärte der religionspolitische Sprecher der Grünen, Volker Beck, dazu am Sonntag: „Aber es ist eben nicht das Geld allein. Die DITIB ist ein Türkisch-Sunnitischer Verband. Muslimisch ist ein religiöses Bekenntnis, türkisch-sein dagegen nicht.“ Wollten die muslimischen Organisationen als Religionsgemeinschaften anerkannt werden, müssten sie „politische oder nationale Merkmale ablegen und sich neu aufstellen“, forderte Beck. Das verlange das deutsche Religionsverfassungsrecht: „Eine bekenntnisförmige Neuorganisation der Muslime würde aus ihren Organisationen keine Kirchen, aber islamische Glaubensgemeinschaften in Deutschland machen. Damit würde der Islam in Deutschland tatsächlich ankommen.“ Dem Dachverband deutsch-türkischer Moscheegemeinden wird immer wieder vorgeworfen, er lasse sich von der Türkei aus lenken und betreibe politische Agitation für Präsident Erdogan. Die niedersächsische Landesregierung stoppte diese Woche Verhandlungen mit dem Islamverband über einen Staatsvertrag. In [...]
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Was glaubt Ihr denn? (Mo, 15 Aug 2016)
Duisburg (KNA). Die erste Aufführung des Projekts „Urban Prayers – Stadtgebete“ der diesjährigen Ruhrtriennale ist auf großes Interesse gestoßen. Die Duisburger Merkez-Moschee, die Raum für rund 1.200 Besucher bietet, war am Sonntag bis auf den letzten Platz besetzt. Unter dem Motto „Was glaubt Ihr denn?“ erlebten die Zuschauer eine zweistündige Aufführung mit Texten des Münchner Autors Björn Bicker und Musik unterschiedlicher Stilrichtungen; sie wurde dargeboten vom ChorwerkRuhr unter Leitung von Florian Helgath. Ausgangspunkt für das Projekt, bei dem Ruhrtriennale-Chef Johan Simons persönlich Regie führt, sind Bickers jahrelange Recherchen über die religiöse Prägung des Ruhrgebietes. Mit Ausschnitten aus seinen zahlreichen Gesprächen wird ein Panorama des Glaubens entworfen, das von alltäglicher Desillusionierung bis zu weltlichem Mystizismus reicht. Die Beiträge wurden von Schauspielern mitunter rhythmisierend gesprochen und von geistlichen Werken aus verschiedensten Epochen und Kulturkreisen kontrapunktiert. Dabei beantwortet die Aufführung weniger die grundlegende Frage nach dem Glauben; sie stellt sie fortwährend neu und beleuchtet sie in sprachlich geschliffener, zuweilen auch humorvoller Form und aus unterschiedlichsten Facetten. Bickers Text legt nahe: Ob man nun Christ, Muslim, Jude oder Hindu – entscheidend ist das Glauben. Alles andere sei eine Frage von Respekt und Toleranz. Die vom Islamverband DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) betriebene Merkez-Moschee ist [...]
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„Foltervorwürfe entsprechen nicht der Wahrheit“ (Mo, 15 Aug 2016)
(iz). Der misslungene Putschversuch in der Türkei und seine Folgen beschäftigen nach wie vor die Debatte in Deutschland. Wir sprachen mit dem Vorsitzenden der Union Europäisch Türkischer Demokraten (UETD), Zafer Sırakaya, über die Situation in dem geostrategisch wichtigen Land. Sırakaya wurde 1974 in Herne geboren und studierte Verwaltungs- und Politikwissenschaften. Er leitete von 2014 bis Februar 2016 die Repräsentanz der AKP in Brüssel. Die UETD ist in 16 europäischen Staaten vertreten und unterhält dort mehr als 250 lokale und regionale Ortsverbände. Islamische Zeitung: Sehr geehrter Herr Sırakaya, in den letzten Wochen gab es Berichte wie die von amnesty international (ai) über angebliche Folter in türkischen Gefängnissen. Wie können diese Berichte eingeordnet werden? Sind sie als manipulative Desinformationskampagnen anzusehen oder entsprechen sie der Wahrheit? Zafer Sırakaya: Woran macht amnesty international die Existenz von Folter fest? Waren sie in den Gefängnissen oder haben sie die Bilder von festgenommenen Putschisten, die hunderte Menschen ermordet und Tausende zum Teil schwer verletzt haben, im Fernsehen gesehen? Die UETD lehnt als eine Organisation, die die Menschenrechte und Demokratie als wichtigste Grundprinzipien der Zivilisation ansieht, Folter und Misshandlungen kategorisch ab. Es war im Übrigen die AK-Partei, die nach der Regierungsübernahme im Jahr 2002, auch im Zuge der [...]
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Imam auf belebter Straße in New York erschossen (So, 14 Aug 2016)
New York (dpa) – In New York ist ein muslimischer Gelehrter auf der Straße erschossen worden. Nach Angaben der Polizei schoss der Täter dem 55 Jahre alten Imam und seinem 64-jährigen Begleiter in den Kopf. Die Tat ereignete sich am Samstagnachmittag (Ortszeit) auf einer belebten Straße in der Nähe einer Moschee im Stadtteil Queens. Über das Motiv gab es zunächst keine Informationen, auch der mutmaßliche Täter sei noch nicht identifiziert, wie die Polizei mitteilte. „Nach ersten Ermittlungserkenntnissen lässt nichts darauf schließen, dass sie wegen ihrer Religion zum Ziel wurden”, sagte ein New Yorker Polizeisprecher. Der Religionsgelehrte sei auf dem Weg nach Hause gewesen, nachdem er ein Nachmittagsgebet geleitet hatte, berichteten örtliche Medien. Die Polizei schließe auch einen misslungenen Raubüberfall nicht aus, berichtete die „New York Times.” In der muslimischen Gemeinde von Queens vermuteten viele Mitglieder ein Hassverbrechen, mehrere Hundert Menschen versammelten sich am Samstagabend in der Nähe des Tatortes und verlangten Aufklärung. Ein Anwohner machte die Aussagen des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump für die Tat verantwortlich: „Trump und sein Drama haben Islam-Angst geschaffen”, sagte Khairul Islam der „New York Daily News”. Der Imam war vor weniger als zwei Jahren aus Bangladesch in die USA gekommen, wie das Blatt berichtete. Trump [...]
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In diesen Tagen denken wir in der DML an Aylan Kurdi aus Syrien der im Alter von drei Jahren ertrunken ist und an die vielen namenlosen Menschen, für die das Mittelmeer zum Grab wurde. Die Welt hat nicht nur ihn und seine Familie viel zu lange ihrem Schicksal überlassen. Wir werden ihn nicht vergessen. Künstler reagieren auf ihre Weise auf den Tod von Aylan:

http://www.the-open-mind.com/artists-around-the-world-respond-to-tragic-death-of-3-year-old-syrian-refugee/

 

Mit großer Sorge sieht die DML die stark gestiegen Zahl rechter Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Die Polizei zählte von Jahresbeginn 2015 bis Ende August bereits 337 (!) Straftaten gegen Asylunterkünfte, die als rechtsmotiviert eingestuft wurden oder bei denen eine rechte Motivation noch nicht sicher ausgeschlossen werden könne. Im vergangenen Jahr registrierten die Behörden insgesamt „nur“ 198 derartiger Delikte.

 

Menschen in Not, die vor Gewalt, Krieg und Terror geflohen sind, anzugreifen und zu bedrohen muss mit allen Mitteln des Rechtsstaates verhindert werden. Zum Glück zeigt die große Mehrheit unserer Mitbürger wie man wirklich mit den Flüchtlingen umgeht: Willkommen in Deutschland!

 

Das folgende Video aus Schweden zeigt einen Muslim, der mit verbundenen Augen in der Stockholmer Fußgängerzone steht und auf Umarmungen wartet. Vor ihm ein Schild mit der Aufschrift: "Ich bin ein Muslim, kein Terrorist. Vertraut ihr mir ? Ich vertraue euch!"

www.islam-wissen.com

Bismil-laahir rah-maanir rahiim


Auf dieser neuen Internetseite bieten das international für seine hervorragende Arbeit bekannte Islamologische Institut in Wien unzählige Informationen zu Islamischem Wissen. Hier die Infos zur Internetseite vom Institut:

  • Islamologisches Institut: 4 semestriger Lehrgang in 12 Disziplinen der Islamischen Wissenschaften auf Deutsch, in Deutschland, Österreich und der Schweiz 
  • Islamologische Enzyklopädie: Zugang zu den authentischen Islamischen Wissenschaften, durch die 12-bändige Islamologische Enzyklopädie online (bisher 9 Bände erschienen)
  • Online-Kurse zu verschiedenen Disziplinen der Islamologie (Start im Ramadan inschallah)
  • Fatwa-Board: Möglichkeit Fatwas zu erfragen von unseren Fiqh-Spezialisten, in allen anerkannten Fiqh-Schulen.
  • Fatwa-Pool: Fatwas des Fiqh-Rates der OIC (Organisation of Islamic Cooperation mit 57 Mitgliedsstaaten) werden in deutscher Übersetzung zugänglich gemacht
  • Video-Clips und Artikel: zu aktuellen Themen
  • Bookshop
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Wir sind in jeder Hinsicht unabhängig und keinen Denkrichtungen oder Sponsoren bzw. Subventionsgebern verpflichtet. Dies gewährleistet unsere wissenschaftliche Unabhängigkeit und akademische Freiheit. Auf dieser Basis können wir unter Berücksichtigung aller anerkannten Fiqh-Schulen die islamologischen Disziplinen wissenschaftlich neutral und islam-konform darstellen.
 
Betreiber und Autoren dieser Seite sind Dozenten des Islamologischen Instituts, bekennende Muslime, die im deutschsprachigen Kulturkreis verwurzelt sind, über fundierte (deutsch/arabisch) Sprachkenntnisse verfügen und Abschlüsse von renommierten Islamischen Universitäten in den verschiedenen islamologischen Disziplinen haben.


Wir hoffen, dass ihr beim Stöbern viel Neues entdecken werdet und von der Seite profitieren könnt. Rückmeldungen, konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge sind ausdrücklich erwünscht.

Mal etwas zum Schmunzeln - (Und da sag nochmal einer Muslime hätten keinen Sinn für Humor) Ein junger Saudi mit seiner sehr eigentümlichen Neu-Interpretation des legendären Bob Marley Lieds „No Woman No Cry“, mit der er das in Saudi Arabien herrschende Fahrverbot für Frauen aufs Korn nimmt. Der Titel lautet nun: No Woman, No Drive

Ganzer Liedtext (ohne Video): https://www.youtube.com/watch?v=OsZhRCTFokM

 

Übrigens, falls Sie es noch nicht wussten Fahrverbote für Frauen gibt es auch in London, siehe hier: „Orthodox Jewish sect compared to Saudi Arabia after banning women in London from driving and even barring pupils from school if they are dropped off by mothers.”

Hier der Link zum Artikel: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3100674/Orthodox-Jewish-sect-compared-Saudi-Arabia-banning-women-London-driving-barring-pupils-school-dropped-mothers.html

Hassverbrechen sichtbar machen

Europäische „Facing Facts“ - Konferenz liefert Empfehlungen für Gesellschaft, Politik und Polizei.

 

„Wir brauchen in Deutschland einheitliche Standards bei der Erfassung von rassistischen und diskriminierenden Straftaten und eine entsprechende behördliche Kooperation mit zuständigen Verbänden in der Zivilgesellschaft. (...) Gerade der Bereich Islamfeindlichkeit muss umgehend einzeln als Delikt im Straftatenkatalog auftauchen“, erklärt Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), mit Blick auf die Empfehlungen der europäischen „Facing Facts Forward! - Konferenz“.


85 Vertreter der Zivilgesellschaft, von Regierungen, Justizbehörden, Staatsanwaltschaften und internationalen Organisationen haben sich in Brüssel zu einer zweitägigen Konferenz getroffen und über den richtigen Umgang mit Hassverbrechen diskutiert. Aus Deutschland nahmen die Opferberatung der RAA Sachsen e.V. und der Zentralrat der Muslime in Deutschland an der hochkarätig besetzten Tagung mit eingeladenen Gästen aus 19 europäischen Ländern teil. Die konkreten Empfehlungen und der Konferenz-Report sind vor einigen Tagen veröffentlich worden: http://www.facingfacts.eu/publication/facing-facts-forward-conference-report
Der ganze Konferenzbericht, weitere Statements und das Abschlussdokument finden sich hier beim Zentralrat der Muslime in Deutschland:
http://islam.de/26475

Inside IS von Jürgen Todenhöfer
In einer vollkommen ausverkauften und viel bejubelten Lesung im Audimax der Berliner Humboldt-Universität hat der Publizist und Bestseller-Autor Dr. Jürgen Todenhöfer sein aktuelles Buch vorgestellt. Er beschreibt darin seine lebensgefährliche Reise in den „Islamischen Staat“. Hier der Link zur Nachricht: http://www.fr-online.de/terrorgruppe-islamischer-staat/juergen-todenhoefer--westliche-bomben-staerken-islamischen-staat-,28501302,30544026.html


Das Honorar seines Buches geht an syrische und irakische Flüchtlinge, die vor dem „IS“ fliehen mussten, und die Kinder von Gaza, die den letzten Krieg überlebt haben. Mehr Infos zum Buch: http://goo.gl/GDkOZa, Amazon: http://goo.gl/wN4j0g, Bücher.de: http://www.buecher.de/42245723. ebook.de: http://goo.gl/v93Ctm, Thalia: http://goo.gl/VOTGC, tBuch7: http://goo.gl/yzV3Gu

Muslimisches Forum Deutschland, Liberal Islamischer Bund & Co.

Multireligiöse Truppe mit Sendungsbewusstsein und die angebliche Vertretung der Mehrheit der Muslime in Deutschland...

Ein Kommentar der Deutschen Muslim Liga

Fatima Grimm Biographie

 

Fatima Grimm (1934-2013) war eine der prägendsten muslimischen Persönlichkeiten in Deutschland. Durch ihr unermüdliches Engagement und ihre Veröffentlichungen legte sie wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einem deutschen Islam. Als jüngste Tochter des SS-Generals Karl Wolff litt sie ihr Leben lang unter der drückenden Gewissenslast, ein Täterkind zu sein. Bereits 1961 bekannte sie sich als eine der ersten deutschen Frauen zum Islam und ging bald darauf voller Neugier und Hoffnungen als Entwicklungshelferin ins neu gegründete Pakistan. Zurück in München nahm sie an der Gründung der dortigen islamischen Gemeinde teil und war im Laufe ihres Lebens am Aufbau zahlreicher muslimischer Organisationen wie der Deutschen Muslim-Liga beteiligt.  Ihr Engagement setzte sie auch fort, als sie nach Hamburg übersiedelte. Durch ihre Reisen als Referentin innerhalb Deutschlands und in die ganze Welt lernte sie bedeutende Persönlichkeiten der deutschen und internationalen Zeitgeschichte kennen. Ihre zahlreichen Übersetzungen und Veröffentlichungen islamischer Werke in deutscher Sprache wirken auch über ihren Tod hinaus. Das biographische Interview führte der Hamburger Schriftsteller Peter Schütt. Buch-Bestellung hier

Festvortrag von Prof. Dr. Tariq Ramadan zur 60-Jahr Feier             der Deutschen Muslim Liga in Hamburg am 8. Februar 2015

Kurzer TV-Bericht zum offiziellen Empfang anlässlich des 60-jährigen Jubiläums: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Hamburg-Journal,sendung336594.html (ab Minute 8:35) und nachfolgend eine kleine Bilderauswahl des inspirierenden Festvortrages bei der Deutschen Muslim Liga von Prof. Dr. Tariq Ramadan (Fotos: Arne List)

 

09.02.2015 Die Deutsche Muslim-Liga feierte am 8. Februar ihr 60-jähriges Jubiläum. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden, Mohammed Belal El-Mogaddedi

„Eine besondere Verantwortung für den Islam“

Hauptbild
Fotos: DML e.V.

(iz). Am 8. Februar feierte die Deutsche Muslim Liga e.V. (DML) ihr 60-jähriges Bestehen. Als älteste bestehende muslimische Einrichtung in Deutschland kann die DML als Beweis dafür gelten, dass der Islam schon lange zu Deutschland gehört. Lange war sie wegweisend bei der Selbstorganisation der hiesigen Community und spielte eine wichtige Rolle bei der Ausprägung einer einheimischen muslimischen Identität. Der Verein ist unter anderem auch dem Lebenswerk von Muslimen der ersten Stunde wie Fatima Grimm oder Mohammed Aman Hobohm verpflichtet. Anlässlich der gut besuchten Feierstunde in Hamburg sprach die IZ mit ihrem Vorsitzenden, Mohammed Belal El-Mogaddedi. -

Das Interview gibt es hier: http://www.islamische-zeitung.de/?id=18796#sthash.DYDzWnNb.dpuf

 

 

Die Deutsche Muslim Liga dankt sehr herzlich Prof. Dr. Tariq Ramadan, dem Islamischen Zentrum Hamburg, der Schura Hamburg, den vielen fleißigen Helfern und unseren Freunden und Gästen für eine wundervolle 60-Jahr Feier am vergangenen Sonntag in Hamburg!

- Bilder, Videos, Interviews etc.

in Kürze auf unserer Internetseite -


Fernseh-Interview des slowenischen Fernsehens

mit dem Vorsitzenden der Deutschen Muslim Liga

über Islamfeindlichkeit und Extremismus.

UN-Experten rügt Kopftuchgesetze in Deutschland 

Der UN-Sonderberichterstatter für die Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Heiner Bielefeldt, zeigte sich besorgt über das gesellschaftliche Klima in Deutschland und übt Kritik an den Kopftuchgesetzen einzelner deutscher Bundesländer.

http://www.deutschlandradiokultur.de/un-experten-ruegt-kopftuchgesetze-in-deutschland.265.de.html?drn:news_id=423350

Lutz Bachmann, PEGIDA   Französische Karikatur      Adolf Hitler, NSDAP

Screenshot: MOPO24

Aus unserer Rubrik: Fremde Federn

 

Wer den Wind sät… - Was westliche Politik im Orient anrichtet|

Ein Vortrag von Michael Lüders

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=syygOaRlwNE


Möge Allah IS-Chef Al Baghdadi stoppen! Ein offener Brief von Dr. Jürgen Todenhöfer (veröffentlicht in seinem aktuellen Buch „Inside IS“). http://nr.news-republic.com/Web/ArticleWeb.aspx?regionid=9&articleid=41037742

Eine Moschee-Führung mit dem DML-Imam

Eine Moschee-Führung mit Abdullah Leonhard Borek durch das "Ahmed Al Fateh" Zentrum in Bahrain.

 

Abdullah Leonhard Borek war langjähriges Mitglied der DML, ehemaliger Honorarkonsul Deutschlands in Bahrain, Träger des Bundesverdienstkreuzes.

 

Er reiste regelmäßig nach Bahrain, wo er für Interessierte Führungen durch die Moschee des "Ahmed Al Fateh" Zentrum organisierte. Abdullah Leonhard Borek fand bereits in den 1950iger Jahren zum Islam und bekleidete die Funktion des Imams innerhalb der DML.

Wir sind Muslime - Sunniten und Schiiten

Eine Aktion der Deutschen Muslim Liga e.V.

Mit großer Sorge sehen wir in der DML wie sich eine zunehmende sprachliche und tätliche Aggressivität in Teilen der Muslimischen Gemeinschaften, insbesondere unter Sunniten und Schiiten, auch in Deutschland Bahn bricht.

 

Diese bedauerlichen Entwicklungen erfüllen uns mit Trauer, widersprechen sie doch diesem Quranischen Grundsatz aus der 3. Sure, Vers 103:

 

103: Haltet fest an dem von ALLAH gebotenen – allesamt und zersplittert euch nicht! Entsinnt euch der Gaben ALLAHs euch gegenüber, als ihr verfeindet wart und ER eure Herzen versöhnte, so wurdet ihr Geschwister, auch als ihr am Rande der Feuergrube wart und ER euch davor errettete. Solcherart verdeutlicht ALLAH SEINE Worte, damit ihr Rechtleitung findet.

 

Unter dem Motto "Wir sind Muslime" veröffentlicht die DML Bilder, welche die Einheit der Muslimischen Gemeinschaft zeigen. Sie wollen mitmachen? Schicke Sie uns Ihre Bilder zum Thema. Wir veröffentlichen diese gerne in unserer DML Rubrik "Wir sind Muslime".

 

Ich bin Muslim, und das ist auch gut so!

Hier können sich deutsche Muslime, auch Nichtmitglieder der DML e.V. mit ihren Gedanken zum Muslimischen Leben in Deutschland präsentieren, und ihr Selbstverständnis als Bürger dieses Landes vorstellen. Die persönlichen Daten werden auf Wunsch selbstverständlich anonymisiert!


Alle Infos und eure Texte unter der Rubrik "Ich bin Muslim...".