Christliche Kirchen in Islamischen Ländern
CHRISTLICHE KIRCHEN UND KIRCHLICHE
EINRICHTUNGEN IN ISLAMISCHEN LÄNDERN
Zusammengestellt von Abdullah Leonhard Borek
Im Dialog mit Christen wird den Muslimen regelmäßig mangelnde Toleranz gegenüber anderen Religionsgemeinschaften vorgeworfen, verbunden mit dem Hinweis, dass die im Westen lebenden
Muslime für sich eine freie Religionsausübung einschliesslich dem Bau von Moscheen in Anspruch
nehmen, während sie in den islamischen Stammländern den Christen nicht die gleichen Rechte
einräumen.
Abgesehen von Saudi-Arabien, das insofern eine Sonderstellung einnimmt als sich dort die zwei
wichtigsten heiligen Stätten des Islam befinden und es keinen einzigen Staatsbürger Saudi-Arabiens
gibt, der einer anderen Religion als dem Islam angehört (das eine schliesst das andere aus), gibt es in
allen islamischen Stammländern christliche Kirchen (oft mit angeschlossenen Schulen und medizinischen
Einrichtungen) sowie Einrichtungen anderer Religionsgemeinschaften.
In Ländern wie Irak, Jordanien, Syrien, Libanon und Ägypten gab und gibt es starke christliche
Minderheiten lange bevor das Christentum in Deutschland heimisch wurde. Das trifft auch auf die
Türkei und den Iran zu. Diese Länder sind daher nicht Gegenstand dieser Betrachtung.
Die vorliegenden Dokumentationen sind bereits im Jahr 2005 über die christlichen kirchlichen Einrichtungen im Königreich Bahrain, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten entstanden.
Als Quelle diente in erster Linie das Internet. Zusammengestellt wurde die Dokumentation
von Abdullah Leonhard Borek, einem deutschstämmigen Muslim, der über 30 Jahre in Bahrain gelebt
hat und dort auch zeitweise deutscher Honorarkonsul war. Er hat Kuwait seit mehr als 40 Jahren
geschäftlich regelmäßig besucht und ist daher auch aus persönlicher Erfahrung mit der Situation vor
Ort vertraut. Er hat die Vereinigten Arabischen Emirate seit 1966 (als
diese noch “Trucial States” hiessen) geschäftlich regelmäßig besucht und auch dort einige Zeit gelebt.
Er ist daher auch aus persönlicher Erfahrung mit der Situation vor Ort vertraut.
Auf der letzten Seite der einzelnen Dokumentationen wurde die Anschrift, Telefonnummer und Email-Adresse der zuständigen deutschen Botschaft angegeben, damit im Zweifelsfall die gemachten Angaben neutral überprüft werden können.


