Herzlich Willkommen

Dies ist die Website der Deutschen Muslim Liga e.V. (DML). Die DML ist eine Vereinigung von Muslimen und Freunden des Islam. Sie ist die älteste islamische Vereinigungen in Deutschland, die ohne Unterbrechung existiert und Gründungsmitglied des Zentralrates der Muslime in Deutschland. Die DML versteht sich als Interessenvertretung deutscher Muslime. Sie wurde im Jahre 1952 von einigen deutschen Muslimen in Hamburg gegründet. Die DML stellt durch ihre aktive, konstruktive und gestalterische Präsenz gerne und für alle deutlich sichtbar fest, dass Muslime und Islam seit mindestens 60 Jahren ganz selbstverständlich zu Deutschland gehören und Bestandteil der deutschen Gesellschaft sind. Ihre DML

NEU: Unseren aktuellen DML-Newsletter gibt es hier

(Newsletter-Anmeldung: Email an info@muslim-liga.de mit dem Betreff "Newsletter")

 

إِنَّا للهِ وَإِنَّـا إِلَيْهِ رَاجِعونَ

 

"Wir gehören Allah, und zu Ihm kehren wir zurück." (Koran 2:156)

 

Der größte Boxer aller Zeiten, eine Legende des Sports und viel mehr noch ein Vorbild an Menschlichkeit und ein Verteidiger der Schwachen und Bedrängten, ist heute von uns gegangen. Wir trauern um Muhammad Ali.

 

Möge Allah, der Erhabene, sich seiner Seele annehmen

und ihn in Seine Barmherzigkeit einschließen!

 

Grußbotschaft von Landesbischof Gerhard Ulrich zum Ramadan 2016

 

Und der Gerechtigkeit Frucht wird Friede sein und der Ertrag der Gerechtigkeit wird

ewige Stille und Sicherheit sein (Jesaja 32,17)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Verantwortliche in den muslimischen Gemeinschaften,
liebe muslimische Gläubige!

 

Mit einem Wort des Propheten Jesaja aus unserer biblischen Tradition grüße ich Sie zum Festmonat Ramadan, der in diesen Tagen beginnt. Ich wünsche Ihnen auch im Namen der Gemeinden unserer Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, im Namen meiner Mitbischöfe und der Kirchenleitung eine erfüllte Zeit des Fastens, des Gebets und der Koranlektüre. Mögen Sie diese Wochen stärken - in Ihren Familien und Gemeinden in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern und in der Verbundenheit der weltweiten Gemeinschaft der Muslime, stärken im Glauben an den einen Gott, der uns alle geschaffen hat, erhält und unserem Ziel entgegenführt.
Ich bin dankbar, dass Sie in diesen Wochen immer wieder Geistliche unserer Kirche und viele Mitglieder unserer Kirchengemeinden zum Fastenbrechen und zum Austausch einladen und so die bestehenden vertrauensvollen Beziehungen weiter vertiefen. (...)

Die gesamte Grußbotschaft hier.

und die Grußbotschaft des Vorsitzenden des Rates der EKD,

Herrn Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm

 


Islamophobin is funny. Islamophobia is not. http://www.islamophobin.org/

Ausgehend von der folgenden Meldung:

Religionsbehörde entsandte 970 Imame nach Deutschland

 

Die türkische Regierung hat offenbar Einfluss auf Prediger in deutschen Moscheen. Die CSU will die Finanzierung der Programme stoppen. Bei deutschen Politikern stößt die Praxis der Entsendung von Imamen auf starke Kritik.

 

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-04/moschee-deutschland-tuerkei-imame

 

Wir bei der DML haben uns gefragt, wie es eigentlich bei den deutschsprachigen Christen im In- und Ausland ausschaut, und sind dabei auf diese interessanten Informationen gestoßen:

 

Import-Priester in Deutschland

 

Nach den aktuellsten Zahlen von 2011 sind 1.742 Priester aus dem Ausland in Deutschland tätig, davon 808 Weltpriester und 934 Ordenspriester. Schwerpunktländer, aus denen die ausländischen Priester stammen, sind Indien und Polen. Da sich die katholische Kirche als »Weltkirche« – also internationale Kirche – versteht, ist der gegenseitige Kontakt und Austausch der Katholiken (ob Laien oder Priester) verschiedener Nationen selbstverständlich und

 

wird vom Papst auch gefördert (z. B. durch die Einrichtung des »Weltjugendtags«). Ebenso wie ausländische Priester nach Deutschland kommen, gehen also auch deutsche Priester ins Ausland.

 

Auch interessant: Deutsche Priester im Ausland.

 

Das ist der Grund: „Seelsorge für deutschsprachige Katholiken, um  den eigenen Glauben im Ausland in der Muttersprache leben zu können.“

 

Das Katholische Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz hat die Aufgabe, Seelsorge für deutschsprachige Katholiken anzubieten, die aus den unterschiedlichsten Gründen im Ausland leben, manchmal nur Wochen, manchmal auf Dauer. Für viele spielt dabei die Möglichkeit, den eigenen Glauben im Ausland in der Muttersprache leben zu können, eine wichtige Rolle. Das Auslandssekretariat gibt es seit 1921. Ursprünglich nur für Auswanderer gegründet, hat es inzwischen noch eine Reihe anderer Personen im Blick, wie zum Beispiel Touristen oder die sogenannten »Expatriates«, also Menschen, die häufig mit ihren Familien von ihrer Firma ins Ausland geschickt werden. Weltweit an ca. 120 Orten in 57 Ländern ist das Katholische Auslandssekretariat vertreten, darunter mit Gemeinden in Sydney, Paris oder São Paulo.“

http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/Zahlen%20und%20Fakten/Kirchliche%20Statistik/Allgemein_-_Zahlen_und_Fakten/AH_263.pdf

 

Export-Pfarrer im Ausland

 

Der EKD ist die Betreuung deutschsprachiges Christen, die im Ausland leben, ebenfalls ein wichtiges Anliegen. Auf der Webseite der EKD ist folgendes zu lesen:

 

„Rund 1,5 Millionen evangelische Deutsche leben im Ausland – für ein paar Jahre oder für immer. Der eigene Beruf, der des Partners und manchmal auch Fernweh haben sie von zu Hause fortgeführt. In den mit der EKD verbundenen deutschsprachigen evangelischen Gemeinden im Ausland finden sie eine religiöse und kulturelle Heimat.

 

In den Gemeinden wird, wie in Deutschland auch, gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Hier erfahren Menschen Begleitung in allen Situationen des Lebens und erhalten Unterstützung, Beratung und Seelsorge. Besonders beeindruckend ist, wie sehr sich in der Fremde lebende Evangelische selbst im Gemeindeleben engagieren.

 

Die deutschsprachigen Gemeinden im Ausland pflegen die ökumenische Zusammenarbeit und bilden eine Brücke zu den Kulturen im Gastland. Es gibt sie auf allen Kontinenten: in Rom wie in Rio, in Kapstadt wie in Kuala Lumpur. 

 

Im Jahr 2015 hat die EKD in 89 deutschsprachige Gemeinden 108 Pfarrerinnen und Pfarrer entsandt – darunter 19 Ehepaare, die sich jeweils eine Stelle teilen. Darüber hinaus arbeiten auch pensionierte Theologinnen und Theologen mit.“

https://www.ekd.de/statistik/ausland.html

 

Für Muslime gilt offensichtlich: "Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Selbe." Der Lateiner würde sagen: Quod licet Iovi, non licet bovi.

 

Wir von der DML sagen: Hier stimmt was nicht! 

 

„European Islamophobia Report“

37 WissenschaftlerInnen haben auf 584 Seiten zu 25 europäischen Ländern Berichte zur Lage und Entwicklung von Islamophobie zusammengestellt. Den Bericht gibt es kostenlos zum Download auf dieser Seite: http://www.islamophobiaeurope.com

Siehe hierzu auch diesen Artikel im österreichischen „Standard“: http://derstandard.at/2000033203570/Feindbild-Muslime-als-europaweites-Phaenomen

Journalist entlarvt AfD-Vorsitzende Frauke Petry

Eine Replik von Dr. Amir Zaidan, Gründer und Leiter des Islamologischen Instituts Wien und Verfasser der ersten deutschsprachigen Islamologischen Enzyklopädie (siehe auch unter: http://www.islam-wissen.com), auf Hamed Abdul Samad

 
„Ich habe mich bis jetzt erfolgreich verweigert, auf unqualifizierte ideologische Islam-Hasser von der Marke Abdel-Samad zu reagieren, getreu der Empfehlung des Quraan (Sure 25, Verse 63-66): „Die Anbeter Dem Gnadenden gegenüber sind diejenigen, die auf der Erde in Bescheidenheit gehen, und wenn die Unwissenden sie belästigen, sagen sie: „Friede (sei mit euch)!“

 

Doch wenn solche Demagogen ihren Hass dem Islam gegenüber zum Beruf machen und mit Un- oder Halbwahrheiten operieren, um Verunsicherungen zu verbreiten, dann muss man eine Ausnahme machen und zumindest einmal reagieren. (...)"

 

Hier der Download des ganzen Textes:

Dr. Amir Zaidan zu Hamed Abdel Samad Fin
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Innenminister De Maizère über Flüchtlinge !!!

 

"Von jedem erwarte ich Respekt, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft."


Kondolenzschreiben der Deutschen Muslim Liga an den Bischof von Lahore und die Muslimische Gemeinschaft, Pakistan:

 

Hintergrund: Mindestens 54 Muslime und 14 Christen wurden beim einem Anschlag in einem Park der pakistanischen Stadt Lahore am Ostersonntag getötet.

 

"(...) The murderous attack on the members of your congregation on the eve of Easter is a ferocious attack on all of us. It constitutes an utter betrayal of the basic teachings of Islam, and it is a callous act of criminal violence.

We pray to the Almighty who is the Creator of the Community of Adam to bless those who have lost loved ones with the blessing of patience.

And we pray to the Almighty that the injured will recover in body and soul.

We pray to the Almighty that the terrorists, their henchman and their treacherous teachers will experience severe punishments in the here and the hereafter. They break the commandments of all faiths, they betray the teachings of all religions, they poison the minds of ignorant people, they are preachers of hatred and they are missionaries of Satan. (...)"

Kondolenzschreiben an den Bischof von La
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To the Muslim Community of Lahore.pdf
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"So wenig wie Jesus mit dem Irak hat Allah mit Molenbeek zu tun."

 

An: die Menschen in Paris, Brüssel, Ankara, Istanbul / Absender: Pakistan

 

80 Anschläge auf Moscheen in 2015: Brandlegung bis Schusswaffen

Nazi-Schmierereien, Brandstiftungen und Schießereien: In Deutschland sind im vergangenen Jahr 80 Moscheen attackiert worden. Das hat die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) bekannt gegeben. 

Islamvertreter zeigen sich besorgt über eine Zunahme anti-muslimischer Angriffe nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) habe im vergangenen Jahr 80 Anschläge auf Moscheen gezählt, sagte der Generalsekretär des muslimischen Verbandes, Bekir Alboga, am Donnerstag in Frankfurt am Main. Auch die Schwere der Taten habe deutlich zugenommen. Sie reichten von Nazi-Schmierereien über Brandstiftungen bis hin zum Einsatz von Schusswaffen. Viele Gläubige würden in der Öffentlichkeit beschimpft oder erhielten Hass-E-Mails.

http://www.domradio.de/themen/islam-und-kirche/2016-01-22/islamverband-80-anschlaege-auf-moscheen

Aktuelle Erklärung des Gelehrtentreffens in Marrakesch zum Schutz religiöser Minderheiten

 

Declaration-Marrakesh-English.pdf
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Neuer Bachelor Studiengang für Islamstudien


Die Bemühungen des Islamologischen Instituts in Wien um einen Kooperationsvertrag mit der Fakultät für Islam-Wissenschaften in Novi Pazar in Serbien, FIS (Faculty of Islamic Studies) http://fis.edu.rs/ wurden sehr erfolgreich abgeschlossen. Die Fakultät ist der Internationalen Universität in Novi Pazar angegliedert und mit Öffentlichkeitsrecht ausgestattet. Sie untersteht der Mešihat Islamske zajednice u Srbiji (Islamische Gemeinschaft in Serbien) und wird gemäß der islamischen Tradition als bisher einzige Bildungseinrichtung in dieser Region als Waqf/Vakif, d.h. als Non-Profit-Institution, geführt.

Ab diesem Semester 2015/2016 wird das Islamologische Institut ein 4-jähriges Bachelor-Studium in Zusammenarbeit mit der FIS mit einem staatlich anerkannten Abschluss anbieten.

Auch die Inskription für Master- und Promotionsgrade werden ab dem nächsten Jahr 2016/2017 möglich sein.

Das Studium ist berufsbegleitend konzipiert. Interessenten an diesem Studium kontaktieren das Sekretariat des Instituts in Wien unter: sekretariat@islamologie.info.

islam.de News National Feed

Berlin trauert mit Partnerstadt Istanbul (Do, 30 Jun 2016)
Am Mittwoch wurde das Brandenburger Tor zum Zeichen der Solidarität in den türkischen Nationalfarben angestrahlt - Kondolenzbotschaften, u.a. auch vom Zentralrastvorsitzenden
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Erst wer wählen kann, kann sich vollständig integrieren (Di, 28 Jun 2016)
Dennoch fühlen sich laut einer Studie Migranten und Nicht-Migranten Deutschland ähnlich zugehörig
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Ruf nach mehr Toleranz und Mitgefühl bei Fastenbrechen (Fr, 24 Jun 2016)
Politiker und Religionsvertreter gemeinsam am Tisch beim Iftar des ZMD und der Botschaft VAE
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Zwischen Hüpfburgen, Indoorspielplätzen und dem Fastenbrechen (Do, 23 Jun 2016)
Aktion des Verbandes muslimischer Flüchtlingshilfe zum Weltflüchtlingstag, unterstützt durch Moscheegemeinden des Zentralrates der Muslime, des Islamrat und der schiitischen Gemeinde in Deutschland
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Zentralrat der Muslime warnt vor wachsender Islamfeindlichkeit (Mo, 20 Jun 2016)
immer mehr Menschen haben in Deutschland eine kritische Sicht auf den Islam
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Zentralrat der Muslime beklagt «Scharfmacher auf beiden Seiten» (Mo, 20 Jun 2016)
Wir brauchen Leute, die versöhnen keine Unruhestifter
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Menschenketten gegen Rassismus am 18. und 19. Juni (Mi, 15 Jun 2016)
Zehntausende Menschen in fünf Großstädten, Religionen Schulter an Schulter gegen Rassismus - Moscheen mitten drin
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MiGAZIN

Afrikanische Länder sollen Flüchtlinge zurücknehmen. Sonst… - Neue EU-Pakte mit Drittstaaten (Do, 30 Jun 2016)
Im Mittelpunkt des EU-Gipfels stand zwar der Austritt Großbritanniens. Doch im Schatten der Brexit-Debatte wurden Weichen in der Migrations- und Flüchtlingspolitik gestellt. Afrikanische Länder sollen Flüchtlinge zurücknehmen. Wer nicht mitmacht, soll bestraft werden.
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Ermittlungen gegen Görlitzer Polizeipräsidenten - Gefesselter Asylbewerber (Do, 30 Jun 2016)
Der Fall aus Görlitz hatte für Aufsehen gesorgt: Eine "Bürgerwehr" hatte einen Asylbewerber in einem Supermarkt überwältigt und an einen Baum gefesselt. Wie nun bekannt wurde, wird inzwischen auch gegen den Polizeipräsidenten ermittelt - wegen Volksverhetzung.
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Zahl der Angriffe auf Asylbewerberheime gesunken - Statistik (Do, 30 Jun 2016)
Zahlen des Bundeskriminialamtes zufolge wurden zu Beginn dieses Jahres weniger Straftaten gegen Flüchtlingsheime verzeichnet. Die Zahl liegt aber immer noch deutlich über denen des Vergleichszeitraumes vom Vorjahr.
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Religionspolitiker reden über Muslime ohne Muslime - Podiumsdiskussion (Do, 30 Jun 2016)
Religionspolitiker mahnen bei einer Diskussion an der Uni-Münster offenere Debatten über und mit Religionen an. Uni-Rektorin betont Bedeutung des Dialogs. An der Diskussion ist aber kein einziger Muslim dabei.
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Neue Dimension des Hasses im Netz - Straftaten online vorbereitet (Mi, 29 Jun 2016)
Die Hetze in den sozialen Medien spitzt sich der Amadeu Antonio Stiftung zufolge weiter zu. Es gebe eine neue Dimension des Hasses im Internet. Die Stiftung kritisiert Behörden auf diese Bedrohungslage nicht zu reagieren. Den Straftaten gingen Worte voraus.
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Schon 24 Angriffe auf Moscheen in diesem Jahr - Aufklärungsquote erschütternd (Mi, 29 Jun 2016)
Im laufenden Jahr gab es bundesweit bereits 24 Angriffe auf Moscheen. Nach Auskunft des Bundesinnenministeriums wurden insgesamt nur fünf Tatverdächtige ermittelt. Zu Festnahmen sei es nicht gekommen. Grüne-Politikerin Lazar hält die geringe Aufklärungsquote für "erschütternd".
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Islamische Zeitung

Bayerisches Urteil für Kopftuch (Do, 30 Jun 2016)
Augsburg (KNA) Das in Bayern praktizierte Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen ist nach einem Urteil des Verwaltungsgericht Augsburg rechtswidrig. Bayerns Justizminister Winfried Bausback kündigte am Donnerstag kurz nach dem Urteil Berufung an. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) nennt wichtige Stationen im Streit um das Kopftuch. 1961: Die Bundesrepublik und die Türkei vereinbaren ein Anwerbeankommen. In den folgenden Jahrzehnten kommen Millionen Türken als Gastarbeiter nach Deutschland – die meisten bleiben. Damit kommt auch das Kopftuch als Kleidungsstück muslimischer Frauen in die Gesellschaft. 2002: In seiner Islam-Charta bekennt sich der Zentralrat der Muslime in Deutschland zum Grundgesetz und fordert zugleich, in der Bundesrepublik müsse eine würdige muslimische Lebensweise möglich sein. Dazu zählt der Zentralrat das Kopftuch. 2003: Nach jahrelangem Rechtsstreit entscheidet das Bundesverfassungsgericht im Fall Fereshta Ludin mit fünf zu drei Stimmen, dass einer muslimischen Lehrerin nicht ohne ein konkretes Gesetz verboten werden darf, im Unterricht ein Kopftuch zu tragen. Damit sind die Länderparlamente als Gesetzgeber am Zuge und erlassen in den folgenden Jahren unterschiedliche Regelungen. 2003: Das Bundesverfassungsgericht bestätigt das Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt von 2002, nach dem das Tragen eines Kopftuchs aus religiösen Gründen an einem nicht-staatlichen Arbeitsplatz kein ausreichender Kündigungsgrund ist. 2004: Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof (EGMR) befasst sich erstmals mit dem [...]
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Nicht nur für Sultane (Do, 30 Jun 2016)
(IZ). Im Osmanischen Reich bereiteten sich die Menschen zuerst mental auf den Ramadan vor und nutzen dazu die heiligen Nächte in den heiligen drei Monaten. Daneben wurden auch die Häuser, Straßen, Moscheen und Ruhestätten mit großer Sorgfalt geputzt, hergerichtet und verschönert. Der Ramadan wurde mit besonderer Aufregung empfangen. Der erste Tag des Ramadan war besonders wichtig, da erst die Mondsichel gesichtet werden musste. Jene, die berichteten, den Mond gesichtet zu haben, wurden zum Richter gerufen und von ihm persönlich befragt. Nachdem die Mondsichel von zwei weiteren Zeugen bestätigt wurde, bekam derjenige, der den Mond zuerst gesichtet hat Geld zur Belohnung. Danach wurde der erste Ramadan offiziell in das Register eingetragen und mit der Zustimmung des Richters wurden die Öllampen der Süleymaniye Moschee angezündet. So wusste das Volk, dass der Ramadan begonnen hat. Im Osmanischen Reich gab es unzählige Ramadan-Bräuche, die mittlerweile in Vergessenheit geraten sind. Zu den wichtigsten Besonderheiten gehörte, dass man ohne Einladung zu öffentlichen Ramadan-Tafeln gehen und dort essen konnte. Während des gesamten Ramadan durfte man im osmanischen Palast ohne Einladung an der Tafel von den Speisen essen, die der Sultan zubereiten ließ. Besuch der heiligen Reliquien Eine äußerst bedeutungsvolle Tradition war, dass der Sultan vor dem Ramadan [...]
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Suche nach den Terror-Drahtziehern (Mi, 29 Jun 2016)
Ein Anschlag auf den Istanbuler Atatürk-Flughafen erschüttert die Türkei. Drei Selbstmordattentäter greifen den Atatürk-Airport an und reißen viele Menschen mit in den Tod. Die Terroristen treffen damit auch den wichtigsten Verkehrsknotenpunkt des Landes. Istanbul (dpa). Bei einem verheerenden Terroranschlag auf dem Atatürk-Flughafen in der türkischen Metropole Istanbul haben drei Selbstmordattentäter am Dienstagabend mindestens 36 Menschen mit in den Tod gerissen. Nach jüngsten Angaben der Behörden wurden außerdem mindestens 147 Menschen verletzt. Die türkische Polizei fahndet nach dem Hintermännern des Anschlags. Bis zum frühen Mittwochmorgen bekannte sich keine Gruppierung zu der Tat. Ministerpräsident Binali Yildirim, der den Flughafen noch in der Nacht besuchte, sagte am Mittwochmorgen, erste Hinweise deuteten auf den „Islamischer Staat“ (IS/Daesh) als Urheber hin. Unter den Opfern seien Türken und Ausländer. Nach bisherigen Erkenntnissen hätten die Angreifer zunächst das Feuer eröffnet und sich dann in die Luft gesprengt. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin sagte am späten Dienstagabend, bislang gebe es keine Hinweise darauf, dass Deutsche betroffen seien. Aus türkischen Regierungskreisen hieß es, keiner der drei Selbstmordattentäter habe die Sicherheitsschleusen am Eingang des internationalen Terminals passiert. Augenzeugenberichte und Videos in sozialen Medien deuteten dagegen darauf hin, dass einer oder mehrere Angreifer auch in den Innenbereich des Terminals [...]
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“Sieg der Vergangenheit über die Zukunft” (So, 26 Jun 2016)
Der Brexit ist das große Thema, nicht nur für Politik und Wirtschaft. Die «Harry Potter»-Autorin klingt entgeistert. Und ein deutscher Comedian malt sich schon aus, wie es wäre, wenn Boris Johnson und Donald Trump Regierungschefs würden. Berlin/London (dpa) – Großbritannien hat sich für den Austritt aus der EU entschieden, Premierminister David Cameron wird zurücktreten. Der Brexit ist das große Thema am Freitag – auch für Prominente aus der Kultur, Musik und Comedy. «Goodbye, UK», schrieb die britische Bestsellerautorin Joanne K. Rowling (50, «Harry Potter») auf Twitter. «Schottland wird jetzt die Unabhängigkeit anstreben. Camerons Vermächtnis wird sein, zwei Staatenbündnisse zerbrochen zu haben. Beides hätte nicht sein müssen.» Der Chefdirigent der Hamburger Symphoniker, Jeffrey Tate (73), sagte: «Heute ist ein schwarzer Tag für Europa und vor allem für England.» Der Brexit gefährde das vereinte Europa und den Frieden seit 1945. «Ich weiß nicht, wie David Cameron ruhig in seinem Bett liegen und schlafen kann.» Die Journalistin Carolin Emcke (48), die am Freitag den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels zugesprochen bekam, erklärte, wie wichtig der Einsatz für Europa nun sei. «Mein ganzes Leben lang war ich dankbar dafür, dass ich Europäerin sein darf», sagte Emcke der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Und ich fürchte, vielleicht [...]
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Unklar, wer gegen wen (So, 26 Jun 2016)
Juba (dpa) – Tausende Menschen sind im Südsudan vor neuen Kämpfen geflohen. Die Lage nahe der nordwestlichen Stadt Wau sei besorgniserregend, erklärte das Rote Kreuz am Samstag. Der stellvertretende Delegationsleiter im Südsudan, Gregor Mueller, appellierte an die Konfliktparteien, weder Zivilbevölkerung noch medizinische Einrichtungen anzugreifen. Zunächst blieb unklar, wer in Wau gegen wen kämpfte. Die verfeindeten Parteien unter ihren Anführern Riek Machar und Salva Kiir hatten zuletzt ein Friedensabkommen unterzeichnet. Im April bildeten sie in der Hauptstadt Juba eine Einheitsregierung. Zuvor hatten sich Machars Rebellen und die Truppen von Präsident Salva Kiir zweieinhalb Jahre lang bekämpft; Zehntausende wurden getötet. Mehr als 2,3 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht.
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Entschädigung für Mavi Marmara (So, 26 Jun 2016)
Tel Aviv/Rom (dpa) – Nach sechs Jahren Eiszeit unternehmen Israel und die Türkei einen neuen Anlauf zu einer Normalisierung ihrer Beziehungen. Delegationen beider Seiten wollten sich am Sonntag in Rom treffen, um letzte Details eines umfassenden Versöhnungsabkommens auszuarbeiten, berichteten israelische Medien. Bereits im Dezember hatten sich Vertreter beider Seiten bei verschiedenen offenen Fragen geeinigt. Unter anderem will Israel für die bei der Erstürmung des Gaza-Hilfsschiffs «Mavi Marmara» getöteten Menschen einen Ausgleich zahlen. Israelische Soldaten hatten im Mai 2010 das unter der Flagge des Inselstaates Komoren fahrende Schiff aus der Türkei vor dem Gazastreifen geentert. Dabei waren zehn Türken getötet worden. Pro-palästinensische Aktivisten hatten trotz Warnungen versucht, eine von Israel verhängte Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wollte am Sonntag in Rom den US-Außenminister John Kerry treffen, um über den Konflikt mit den Palästinensern zu sprechen. Sollte es eine Einigung in der Türkei-Frage geben, wolle Netanjahu diese noch am Abend verkünden, berichtete die israelische Zeitung «Haaretz».
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Weniger Geld aus China (So, 26 Jun 2016)
Der Brexit ist ein Schock für die Teilnehmer des «Sommer-Davos» in China. Die Angst vor einer Kettenreaktion geht um. Der Ausstieg aus der EU wird wohl auch chinesische Investitionen in Großbritannien dämpfen, da es nicht mehr als Sprungbrett in die EU dienen kann. Tianjin (dpa) – Nach dem bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union werden chinesische Unternehmen voraussichtlich weniger als bisher im Königreich investieren. Politiker, Diplomaten und Wirtschaftsvertreter zeigten sich zum Auftakt des «Sommer-Davos» genannten Weltwirtschaftsforums in der chinesischen Metropole Tianjin am Sonntag geschockt vom Ausgang des Brexit-Referendums. Chinas Vizeaußenminister Li Baodong warnte vor Panikreaktionen, die weitere Ungewissheit für Europa und die Weltwirtschaft auslösen könnten. «Wir hoffen, unsere Freunde in Großbritannien können damit umgehen und sich beruhigen», sagte Li Baodong auf dem Treffen, zu dem 1700 Teilnehmer aus 90 Ländern angereist sind. «Wir können nicht einfach in Panik ausbrechen.» Die Gruppe der großen Industrie- und Schwellenländer (G20), in der China gerade die Präsidentschaft hält, sei sich bei Beratungen am Freitag in China einig gewesen, «ruhig bleiben und gemeinsam auf die Herausforderung zu reagieren». Der Brexit wird auch die Wirtschaftskooperation Großbritanniens mit der zweitgrößten Volkswirtschaft beeinträchtigen. Experten erwarten einen Dämpfer für die Investitionstätigkeit der Chinesen, die in den vergangenen Jahren [...]
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Hochburg erobert (So, 26 Jun 2016)
Falludscha (dpa) – Fünf Wochen nach dem Beginn einer Offensive auf die IS-Hochburg Falludscha hat die irakische Armee die Stadt nach eigenen Angaben vollständig eingenommen. Die Extremisten seien aus dem letzten Viertel Falludschas vertrieben worden, sagte ein hoher Armeekommandeur am Sonntag dem staatlichen TV-Sender Al-Iraqiya. Die Armee war vor zehn Tagen in das Zentrum der westirakischen Stadt eingedrungen. Kurz danach erklärte Ministerpräsident Haidar al-Abadi sie bereits für befreit, obwohl der IS noch nicht vollständig vertrieben war. Falludscha war seit Januar 2014 unter IS-Kontrolle und nach der nordirakischen Stadt Mossul seine wichtigste Hochburg im Land.
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“Keine Weltpolizei” (So, 26 Jun 2016)
Rom/Brüssel (dpa) – Nach dem Schock des Brexit-Votums muss sich Europa nach Einschätzung der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini grundlegend verändern und dabei vor allem gemeinsame Interessen wie die Außen- und Sicherheitspolitik in den Mittelpunkt stellen. Für den EU-Gipfel Anfang der Woche in Brüssel kündigte die Italienerin im Interview des «Corriere della Sera» am Sonntag eine entsprechende Initiative an. «Ich denke, es ist nützlich, etwas vorzulegen, das Selbstvertrauen bringt. Wir haben die Mittel, die Kraft und die Verantwortung, das zu tun. Auch wenn sich viel verändern muss.» Als Schlüsselbereich nannte Mogherini die europäische Außen- und Sicherheitspolitik. Es sollte Schluss sein mit der Illusion einer Art Weltpolizei, «die Demokratie exportiert». Vielmehr sollte mit Blick auf die gemeinsamen Interessen aller Länder in der EU – etwa mit Blick die Lage im Mittelmeerraum – entsprechend gehandelt werden. «Benötigt werden eine gemeinsame Vision und gemeinschaftliches Handeln.» Mogherini sprach sich dafür aus, das Verhältnis zur Nato zu verstärken, zugleich aber die eigenen Fähigkeiten zur Verteidigung weiterzuentwickeln und entsprechend in jedem Land zu investieren. Mogherini trifft sich am Montag mit US-Außenminister John Kerry in Brüssel. Laut «Corriere» war eigentlich am Wochenende ein Treffen in Rom geplant. Mogherini sagte dem Blatt aber, sie müsse in Brüssel bleiben. Am Dienstag [...]
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Die Nacht der Bestimmung (So, 26 Jun 2016)
(IZ). Lailatu’l-Qadr, die Nacht der Macht und Bestimmung, ist eines der größten Geschenke Allahs, des Erhabenen, an die Muslime. Allah der Erhabene sagt in Seinem Buch: „Herabgesandt haben Wir ihn in der Nacht der Macht und Bestimmung. Und was lehrt dich wissen, was die Nacht von Al-Qadr ist? Die Nacht der Macht und Bestimmung ist besser als tausend Monate. In ihr kommen die Engel herab und der Ruh (Geist) mit der Erlaubnis ihres Herrn und Seinem Befehl. Friede ist sie bis zum Anbruch der Morgendämmerung.“ (Sura Al-Qadr) Zum Anlass der Bekanntmachung der Lailatu’l-Qadr wurde unter anderem das Folgende vom Propheten überliefert: „Jemand berichtete dem Gesandten Allahs, Friede sei mit ihm, von einem Mann von den Söhnen Israels, der tausend Monate lang die Nächte im Gebet verbrachte und an den Tagen auf dem Wege Allahs kämpfte. Der Gesandte Allahs, Friede sei mit ihm, war davon sehr beeindruckt und wünschte sich dasselbe für seine Leute. Er sagte: ‘Ya Rabbi, Du hast meine Leute (verglichen mit den Völkern vor ihnen, als die) mit der geringsten Lebensspanne und (daher als die) mit den wenigsten Taten erschaffen,’ worauf Allah ihm die Lailatu’l-Qadr, die Nacht der Macht und Bestimmung (zu erkennen) gab.“ Herabsendung des Qur’an In [...]
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In diesen Tagen denken wir in der DML an Aylan Kurdi aus Syrien der im Alter von drei Jahren ertrunken ist und an die vielen namenlosen Menschen, für die das Mittelmeer zum Grab wurde. Die Welt hat nicht nur ihn und seine Familie viel zu lange ihrem Schicksal überlassen. Wir werden ihn nicht vergessen. Künstler reagieren auf ihre Weise auf den Tod von Aylan:

http://www.the-open-mind.com/artists-around-the-world-respond-to-tragic-death-of-3-year-old-syrian-refugee/

 

Mit großer Sorge sieht die DML die stark gestiegen Zahl rechter Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Die Polizei zählte von Jahresbeginn 2015 bis Ende August bereits 337 (!) Straftaten gegen Asylunterkünfte, die als rechtsmotiviert eingestuft wurden oder bei denen eine rechte Motivation noch nicht sicher ausgeschlossen werden könne. Im vergangenen Jahr registrierten die Behörden insgesamt „nur“ 198 derartiger Delikte.

 

Menschen in Not, die vor Gewalt, Krieg und Terror geflohen sind, anzugreifen und zu bedrohen muss mit allen Mitteln des Rechtsstaates verhindert werden. Zum Glück zeigt die große Mehrheit unserer Mitbürger wie man wirklich mit den Flüchtlingen umgeht: Willkommen in Deutschland!

 

Das folgende Video aus Schweden zeigt einen Muslim, der mit verbundenen Augen in der Stockholmer Fußgängerzone steht und auf Umarmungen wartet. Vor ihm ein Schild mit der Aufschrift: "Ich bin ein Muslim, kein Terrorist. Vertraut ihr mir ? Ich vertraue euch!"

www.islam-wissen.com

Bismil-laahir rah-maanir rahiim


Auf dieser neuen Internetseite bieten das international für seine hervorragende Arbeit bekannte Islamologische Institut in Wien unzählige Informationen zu Islamischem Wissen. Hier die Infos zur Internetseite vom Institut:

  • Islamologisches Institut: 4 semestriger Lehrgang in 12 Disziplinen der Islamischen Wissenschaften auf Deutsch, in Deutschland, Österreich und der Schweiz 
  • Islamologische Enzyklopädie: Zugang zu den authentischen Islamischen Wissenschaften, durch die 12-bändige Islamologische Enzyklopädie online (bisher 9 Bände erschienen)
  • Online-Kurse zu verschiedenen Disziplinen der Islamologie (Start im Ramadan inschallah)
  • Fatwa-Board: Möglichkeit Fatwas zu erfragen von unseren Fiqh-Spezialisten, in allen anerkannten Fiqh-Schulen.
  • Fatwa-Pool: Fatwas des Fiqh-Rates der OIC (Organisation of Islamic Cooperation mit 57 Mitgliedsstaaten) werden in deutscher Übersetzung zugänglich gemacht
  • Video-Clips und Artikel: zu aktuellen Themen
  • Bookshop
Diese neue Seite ist zugeschnitten für Nutzer, die nur eingeschränkten Zugang zu einem islam-konformen und zudem zeitgemäßen Islamverständnis auf akademischem Niveau haben.


Wir sind in jeder Hinsicht unabhängig und keinen Denkrichtungen oder Sponsoren bzw. Subventionsgebern verpflichtet. Dies gewährleistet unsere wissenschaftliche Unabhängigkeit und akademische Freiheit. Auf dieser Basis können wir unter Berücksichtigung aller anerkannten Fiqh-Schulen die islamologischen Disziplinen wissenschaftlich neutral und islam-konform darstellen.
 
Betreiber und Autoren dieser Seite sind Dozenten des Islamologischen Instituts, bekennende Muslime, die im deutschsprachigen Kulturkreis verwurzelt sind, über fundierte (deutsch/arabisch) Sprachkenntnisse verfügen und Abschlüsse von renommierten Islamischen Universitäten in den verschiedenen islamologischen Disziplinen haben.


Wir hoffen, dass ihr beim Stöbern viel Neues entdecken werdet und von der Seite profitieren könnt. Rückmeldungen, konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge sind ausdrücklich erwünscht.

Mal etwas zum Schmunzeln - (Und da sag nochmal einer Muslime hätten keinen Sinn für Humor) Ein junger Saudi mit seiner sehr eigentümlichen Neu-Interpretation des legendären Bob Marley Lieds „No Woman No Cry“, mit der er das in Saudi Arabien herrschende Fahrverbot für Frauen aufs Korn nimmt. Der Titel lautet nun: No Woman, No Drive

Ganzer Liedtext (ohne Video): https://www.youtube.com/watch?v=OsZhRCTFokM

 

Übrigens, falls Sie es noch nicht wussten Fahrverbote für Frauen gibt es auch in London, siehe hier: „Orthodox Jewish sect compared to Saudi Arabia after banning women in London from driving and even barring pupils from school if they are dropped off by mothers.”

Hier der Link zum Artikel: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3100674/Orthodox-Jewish-sect-compared-Saudi-Arabia-banning-women-London-driving-barring-pupils-school-dropped-mothers.html

Hassverbrechen sichtbar machen

Europäische „Facing Facts“ - Konferenz liefert Empfehlungen für Gesellschaft, Politik und Polizei.

 

„Wir brauchen in Deutschland einheitliche Standards bei der Erfassung von rassistischen und diskriminierenden Straftaten und eine entsprechende behördliche Kooperation mit zuständigen Verbänden in der Zivilgesellschaft. (...) Gerade der Bereich Islamfeindlichkeit muss umgehend einzeln als Delikt im Straftatenkatalog auftauchen“, erklärt Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), mit Blick auf die Empfehlungen der europäischen „Facing Facts Forward! - Konferenz“.


85 Vertreter der Zivilgesellschaft, von Regierungen, Justizbehörden, Staatsanwaltschaften und internationalen Organisationen haben sich in Brüssel zu einer zweitägigen Konferenz getroffen und über den richtigen Umgang mit Hassverbrechen diskutiert. Aus Deutschland nahmen die Opferberatung der RAA Sachsen e.V. und der Zentralrat der Muslime in Deutschland an der hochkarätig besetzten Tagung mit eingeladenen Gästen aus 19 europäischen Ländern teil. Die konkreten Empfehlungen und der Konferenz-Report sind vor einigen Tagen veröffentlich worden: http://www.facingfacts.eu/publication/facing-facts-forward-conference-report
Der ganze Konferenzbericht, weitere Statements und das Abschlussdokument finden sich hier beim Zentralrat der Muslime in Deutschland:
http://islam.de/26475

Inside IS von Jürgen Todenhöfer
In einer vollkommen ausverkauften und viel bejubelten Lesung im Audimax der Berliner Humboldt-Universität hat der Publizist und Bestseller-Autor Dr. Jürgen Todenhöfer sein aktuelles Buch vorgestellt. Er beschreibt darin seine lebensgefährliche Reise in den „Islamischen Staat“. Hier der Link zur Nachricht: http://www.fr-online.de/terrorgruppe-islamischer-staat/juergen-todenhoefer--westliche-bomben-staerken-islamischen-staat-,28501302,30544026.html


Das Honorar seines Buches geht an syrische und irakische Flüchtlinge, die vor dem „IS“ fliehen mussten, und die Kinder von Gaza, die den letzten Krieg überlebt haben. Mehr Infos zum Buch: http://goo.gl/GDkOZa, Amazon: http://goo.gl/wN4j0g, Bücher.de: http://www.buecher.de/42245723. ebook.de: http://goo.gl/v93Ctm, Thalia: http://goo.gl/VOTGC, tBuch7: http://goo.gl/yzV3Gu

Muslimisches Forum Deutschland, Liberal Islamischer Bund & Co.

Multireligiöse Truppe mit Sendungsbewusstsein und die angebliche Vertretung der Mehrheit der Muslime in Deutschland...

Ein Kommentar der Deutschen Muslim Liga

Fatima Grimm Biographie

 

Fatima Grimm (1934-2013) war eine der prägendsten muslimischen Persönlichkeiten in Deutschland. Durch ihr unermüdliches Engagement und ihre Veröffentlichungen legte sie wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einem deutschen Islam. Als jüngste Tochter des SS-Generals Karl Wolff litt sie ihr Leben lang unter der drückenden Gewissenslast, ein Täterkind zu sein. Bereits 1961 bekannte sie sich als eine der ersten deutschen Frauen zum Islam und ging bald darauf voller Neugier und Hoffnungen als Entwicklungshelferin ins neu gegründete Pakistan. Zurück in München nahm sie an der Gründung der dortigen islamischen Gemeinde teil und war im Laufe ihres Lebens am Aufbau zahlreicher muslimischer Organisationen wie der Deutschen Muslim-Liga beteiligt.  Ihr Engagement setzte sie auch fort, als sie nach Hamburg übersiedelte. Durch ihre Reisen als Referentin innerhalb Deutschlands und in die ganze Welt lernte sie bedeutende Persönlichkeiten der deutschen und internationalen Zeitgeschichte kennen. Ihre zahlreichen Übersetzungen und Veröffentlichungen islamischer Werke in deutscher Sprache wirken auch über ihren Tod hinaus. Das biographische Interview führte der Hamburger Schriftsteller Peter Schütt. Buch-Bestellung hier

Festvortrag von Prof. Dr. Tariq Ramadan zur 60-Jahr Feier             der Deutschen Muslim Liga in Hamburg am 8. Februar 2015

Kurzer TV-Bericht zum offiziellen Empfang anlässlich des 60-jährigen Jubiläums: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Hamburg-Journal,sendung336594.html (ab Minute 8:35) und nachfolgend eine kleine Bilderauswahl des inspirierenden Festvortrages bei der Deutschen Muslim Liga von Prof. Dr. Tariq Ramadan (Fotos: Arne List)

 

09.02.2015 Die Deutsche Muslim-Liga feierte am 8. Februar ihr 60-jähriges Jubiläum. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden, Mohammed Belal El-Mogaddedi

„Eine besondere Verantwortung für den Islam“

Hauptbild
Fotos: DML e.V.

(iz). Am 8. Februar feierte die Deutsche Muslim Liga e.V. (DML) ihr 60-jähriges Bestehen. Als älteste bestehende muslimische Einrichtung in Deutschland kann die DML als Beweis dafür gelten, dass der Islam schon lange zu Deutschland gehört. Lange war sie wegweisend bei der Selbstorganisation der hiesigen Community und spielte eine wichtige Rolle bei der Ausprägung einer einheimischen muslimischen Identität. Der Verein ist unter anderem auch dem Lebenswerk von Muslimen der ersten Stunde wie Fatima Grimm oder Mohammed Aman Hobohm verpflichtet. Anlässlich der gut besuchten Feierstunde in Hamburg sprach die IZ mit ihrem Vorsitzenden, Mohammed Belal El-Mogaddedi. -

Das Interview gibt es hier: http://www.islamische-zeitung.de/?id=18796#sthash.DYDzWnNb.dpuf

 

 

Die Deutsche Muslim Liga dankt sehr herzlich Prof. Dr. Tariq Ramadan, dem Islamischen Zentrum Hamburg, der Schura Hamburg, den vielen fleißigen Helfern und unseren Freunden und Gästen für eine wundervolle 60-Jahr Feier am vergangenen Sonntag in Hamburg!

- Bilder, Videos, Interviews etc.

in Kürze auf unserer Internetseite -


Fernseh-Interview des slowenischen Fernsehens

mit dem Vorsitzenden der Deutschen Muslim Liga

über Islamfeindlichkeit und Extremismus.

UN-Experten rügt Kopftuchgesetze in Deutschland 

Der UN-Sonderberichterstatter für die Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Heiner Bielefeldt, zeigte sich besorgt über das gesellschaftliche Klima in Deutschland und übt Kritik an den Kopftuchgesetzen einzelner deutscher Bundesländer.

http://www.deutschlandradiokultur.de/un-experten-ruegt-kopftuchgesetze-in-deutschland.265.de.html?drn:news_id=423350

Lutz Bachmann, PEGIDA   Französische Karikatur      Adolf Hitler, NSDAP

Screenshot: MOPO24

Aus unserer Rubrik: Fremde Federn

 

Wer den Wind sät… - Was westliche Politik im Orient anrichtet|

Ein Vortrag von Michael Lüders

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=syygOaRlwNE


Möge Allah IS-Chef Al Baghdadi stoppen! Ein offener Brief von Dr. Jürgen Todenhöfer (veröffentlicht in seinem aktuellen Buch „Inside IS“). http://nr.news-republic.com/Web/ArticleWeb.aspx?regionid=9&articleid=41037742

Eine Moschee-Führung mit dem DML-Imam

Eine Moschee-Führung mit Abdullah Leonhard Borek durch das "Ahmed Al Fateh" Zentrum in Bahrain.

 

Abdullah Leonhard Borek war langjähriges Mitglied der DML, ehemaliger Honorarkonsul Deutschlands in Bahrain, Träger des Bundesverdienstkreuzes.

 

Er reiste regelmäßig nach Bahrain, wo er für Interessierte Führungen durch die Moschee des "Ahmed Al Fateh" Zentrum organisierte. Abdullah Leonhard Borek fand bereits in den 1950iger Jahren zum Islam und bekleidete die Funktion des Imams innerhalb der DML.

Wir sind Muslime - Sunniten und Schiiten

Eine Aktion der Deutschen Muslim Liga e.V.

Mit großer Sorge sehen wir in der DML wie sich eine zunehmende sprachliche und tätliche Aggressivität in Teilen der Muslimischen Gemeinschaften, insbesondere unter Sunniten und Schiiten, auch in Deutschland Bahn bricht.

 

Diese bedauerlichen Entwicklungen erfüllen uns mit Trauer, widersprechen sie doch diesem Quranischen Grundsatz aus der 3. Sure, Vers 103:

 

103: Haltet fest an dem von ALLAH gebotenen – allesamt und zersplittert euch nicht! Entsinnt euch der Gaben ALLAHs euch gegenüber, als ihr verfeindet wart und ER eure Herzen versöhnte, so wurdet ihr Geschwister, auch als ihr am Rande der Feuergrube wart und ER euch davor errettete. Solcherart verdeutlicht ALLAH SEINE Worte, damit ihr Rechtleitung findet.

 

Unter dem Motto "Wir sind Muslime" veröffentlicht die DML Bilder, welche die Einheit der Muslimischen Gemeinschaft zeigen. Sie wollen mitmachen? Schicke Sie uns Ihre Bilder zum Thema. Wir veröffentlichen diese gerne in unserer DML Rubrik "Wir sind Muslime".

 

Ich bin Muslim, und das ist auch gut so!

Hier können sich deutsche Muslime, auch Nichtmitglieder der DML e.V. mit ihren Gedanken zum Muslimischen Leben in Deutschland präsentieren, und ihr Selbstverständnis als Bürger dieses Landes vorstellen. Die persönlichen Daten werden auf Wunsch selbstverständlich anonymisiert!


Alle Infos und eure Texte unter der Rubrik "Ich bin Muslim...".