Herzlich Willkommen

Dies ist die Website der Deutschen Muslim Liga e.V. (DML). Die DML ist eine Vereinigung von Muslimen und Freunden des Islam. Sie ist die älteste islamische Vereinigungen in Deutschland, die ohne Unterbrechung existiert und Gründungsmitglied des Zentralrates der Muslime in Deutschland. Die DML versteht sich als Interessenvertretung deutscher Muslime. Sie wurde im Jahre 1952 von einigen deutschen Muslimen in Hamburg gegründet. Die DML stellt durch ihre aktive, konstruktive und gestalterische Präsenz gerne und für alle deutlich sichtbar fest, dass Muslime und Islam seit mindestens 60 Jahren ganz selbstverständlich zu Deutschland gehören und Bestandteil der deutschen Gesellschaft sind. Ihre DML

                                                                                  Hamburg, 11. September 2017

Deutsche Muslime fragen – Spitzenpolitiker und Parteien antworten

 

Deutsch-Muslimischer-Wahlkompass

 

Die Deutsche Muslim Liga e.V. (DML) mit Sitz in Hamburg hat in Kooperation mit der Islamischen Zeitung (IZ) aus Berlin und dem Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Bundestagswahl 2017 heute den „Deutsch-Muslimischen-Wahlkompass“ veröffentlicht.

 

Im Wahlkompass antworten u.a. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und FDP-Generalsekretärin Nicola Beer für ihre Parteien auf Fragen von deutschen Muslimen zur Bundestagswahl am 24. September 2017. Die Parteien CDU/CSU, Die Linke und Bündnis90/Die Grünen haben ebenfalls gezeigt, warum ihnen die Stimmen der fast 2 Millionen wahlberechtigten Muslime in Deutschland nicht gleichgültig sind. Die AfD reagierte drei Wochen lang trotz mehrfacher Nachfrage per Email und Telefon nicht.

 

„Die deutschen Muslime interessieren sich politisch wie alle Bürger für Themen wie Rente, Klimaschutz oder Bildungspolitik und die  Parteien haben dazu bereits eine Vielzahl von Antworten im Wahlkampf geliefert. Gerade in einer Zeit steigender Islamfeindlichkeit achten deutsche Muslime bei ihrer Wahlentscheidung gleichzeitig darauf, wie Parteien mit dem Islam und den Sorgen und Vorstellungen muslimischer Bürger Deutschlands umgehen“, erklärt Belal El-Mogaddedi, der Vorsitzende der Deutschen Muslim Liga, der ältesten islamischen Vereinigung Deutschlands, die 1952 gegründet wurde.  

 

Politiker und Parteien antworten direkt, teils persönlich, auf 30 Fragen von deutsch-muslimischen Bürgern zu Themen wie Islam, Innenpolitik, Religionsfreiheit, Rassismus, Islamfeindlichkeit, Kopftuchverbot, Doppelpass, Türkei-Politik, Waffenexporte, Afghanistan-Einsatz etc.

 

„Der Deutsch-Muslimische-Wahlkompass stellt eine aktive Entscheidungshilfe für die vielen deutsch-muslimischen Wähler dar. Die Leser erkennen schnell welche Parteien zum Beispiel die Muslime in ihrer religiösen Individualität anerkennen und respektieren oder welche zu oft Allgemeinplätze zum Besten geben und konkreten Fragestellungen ausweichen.  Erstere Parteien können am Wahltag sicherlich von den Stimmen der Muslime profitieren“, sagt El-Mogaddedi weiter.

 

Der vollständige „Deutsch-Muslimische-Wahlkompass“: http://deutsch-muslimischer-wahlkompass.de.

 

 

POETISCHE ALTERNATIVE ZUM G-20-GIPFEL IN HAMBURG

 

Unter dem Leitspruch von Friedrich Rückert: WELTPOESIE IST WELTVERSÖHNUNG

lädt der Schriftsteller PETER SCHÜTT am Donnerstag, dem 6. Juli 2017, l7.00 Uhr, zu „poetischen Randbemerkungen und Gegenentwürfen“ in den Hamburger Stadtpark, rund um den Taschentuchbaum, links neben dem Planetarium ein. Schütt liest seine westöstlichen Liebesgedichte aus seinem neuen Band:

 

ALTWEIBERSOMMERNACHTSTRAUM. MEIN JIHAD FÜR DIE LIEBE

In seinen Gedichten und dem Nachwort - erschienen im Hamburger Theorie und Praxis-Verlag - bezieht sich der Dichter auf den Koran und das Hohelied, auf Goethes westöstlichen Diwan und auf Rückert, aber auch auf die Altmeister der orientalischen Liebesdichtung, auf Rumi, Hafez und den Laila-und-Madschnun-Dichter Nizami.

 

Der Ort seiner Lesung:

RINGS UM DEN TASCHENTUCHBAUM IM STADTPARK (LINKS VOM PLANETARIUM )

eine stille Ecke abseits vom Lärm der zur selben Zeit einfliegenden 20 Staats- und Regierungschefs ist symbolträchtig. Der Taschentuchbaum wurde dem Hamburger Senat vor 60 Jahren von der pakistanischen Regierung anlässlich der Eröffnung ihres Generalkonsulates geschenkt. Er brauchte 25 Jahre, um zum ersten Mal zu blühen. Zur Zeit steht er in voller Blüte. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Indien und Pakistan. Sie steht dort an den Schreinen und Gräbern von Sufi-Heiligen. Die grünen Laubblätter fallen in der Trockenzeit ab. Übrigbleiben die schneeweißen Blütenblätter, die in der Nacht, besonders bei Mondschein, leuchten und das Licht des Paradieses versinnbildlichen. Gleich daneben steht ein „Friedenspfahl“. Er wurde l981 im Rahmen der weltweiten Kampagne „Friedensakupunktur für die Erde“ von den Teilnehmern des Festivals „Künstler für den Frieden“ im St. Pauli-Stadion gepflanzt, unter ihnen, den Hammer schwingend, Harry Belafonte. Am Ende seiner Dichterlesung verteilt Peter Schütt an seine Zuhörer eine Karton mit Datteln aus Qatar.

 

Die Deutsche Muslim Liga wünscht allen Muslimen

"Eid Mubarak" zum Ende des Ramadan.

 

Wir senden herzliche Grüße zum Id-ul-Fitr, dem Fest des Fastenbrechens. Möge Allah, der Erhabene, unsere Gebete und unser Fasten annehmen. Eure DML

 

Wir trauern mit den Opfern des terroristischen Anschlage von Kabul,

bei dem heute (31.5.) über 100 Menschen ermordet

und Hunderte verletzt wurden.

Dieser menschenverachtende Anschlag beweist

 – Achtung, Islamophobiker aufgepasst

 DER TERRRORISMUS IST UNSER ALLER FEIND!

 

Link zu aktuellen Nachrichten aus Kabul: http://www.aljazeera.com/news/2017/05/huge-blast-rocks-kabul-diplomatic-area-170531040318591.html

 

Wir von der DML sind der Auffassung: Wer immer noch denkt, dass Afghanistan ein sicheres Herkunftsland sei

und Menschen dorthin abgeschoben werden dürfen,

handelt kriminell und unmenschlich.

 

 Wir rufen alle Moschee-Gemeinschaften dazu auf,

 für die Opfer und die Hinterbliebenen zu beten.

 _______________________________________________________

 

 Wir wünschen allen einen gesegneten und segensreichen Ramadan.

Möge Allah unser Fasten, unsere Gebete und unsere Bittgebete annehmen. Möge Er den Verletzten und Hinterbliebenen von staatlichen und

nicht-staatlichen Terrorismus in diesen schweren Zeiten

 Geduld und Kraft schenken.

Amin

(PDF am Ende des Textes)                                               DML Pressemitteilung, Hamburg 10.05.2017

Internationale Tagung:    

     Der Islam als Bereicherung Deutschlands

       - Keine Inkompatibilität zwischen Islam, Demokratie und Grundgesetz

       - Die Charta von Medina als Vorbildfunktion des Islam für die heutige Zeit

       - Islamologen diskutierten drei Tage über das "Gesellschaftsmodell im Islam"

     - Islam als Prävention und zur Deradikalisierung

Die führenden Islamologen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich in Blaubeuren (Baden-Württemberg) zur ersten großen gemeinsamen Tagung getroffen.

Anerkannte Wissenschaftler der Islamologie und Personen aus der Praxis referierten bei der dreitägigen Veranstaltung Anfang Mai zum Thema „Das Gesellschaftsmodell im Islam“.

Intensive Diskussionen und offener Gedankenaustausch mit den 180 Teilnehmern fanden dabei zum Beispiel über Themen wie „der Nutzen des Islam für die Gesellschaft“ und dessen „Zukunft im deutschsprachigen Raum“ statt.


Dr. Amir Zaidan, der Leiter des Islamologischen Instituts in Wien, betonte gleich zu Beginn der Tagung die Wichtigkeit der Verbindung von Theorie und Praxis:

Dr. Zaidan: "Die Wertschätzung des Wissens liegt in der Umsetzung."

Durch die aktive Verwendung des vielfältigen islamischen Wissens, dem Nachfolgen des islamischen Gebotes des Strebens nach Wissen, dem Aufruf zum Nutzen der Gesellschaft beizutragen, könne – trotz der leider zunehmenden Islamfeindlichkeit in Europa – ein wichtiger Gegenpol geschaffen werden, um Vorurteile und Rassismen abzubauen.


Islam, Demokratie und Grundgesetz

Farid Suleiman, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, unterstrich in seinem Vortrag „Wie hast du’s mit dem Grundgesetz?“,                  dass im Gegensatz zur Annahme mancher Islamgegner kein Widerspruch darin besteht, als praktizierender Muslim in Deutschland grundgesetzkonform zu leben.

„Vielmehr sollten es die Muslime zuallererst sein, die auf die Einhaltung des Grundgesetzes pochen, denn eine Aufgabe des Grundgesetz ist es, die Rechte der Minderheiten zu schützen“, so Suleiman.

Dr. Zaidan ergänzte eine islamwissenschaftliche Analyse, die er bereits 1999 in Hessen erstellt hat: beim Vergleich des Grundgesetz mit der Schaariah, also der islamischen Gebotenlehre – wie z.B. Güte seinen Eltern gegenüber zu zeigen, den Kranken zu besuchen, der Gemeinschaft zu helfen etc. –, zeigte sich keinerlei Inkompatibilität.

Gebet für Frieden auf der Welt


M. Belal El-Mogaddedi, Vorsitzender der Deutschen Muslim Liga – der ältesten muslimischen Vereinigung Deutschlands – führte in seinem hörenswerten Vortrag „Islam und Demokratie“ aus, dass zwischen den beiden kein Konflikt besteht. Sein eindeutiges Fazit lautete: „Wer meint, dass Islam und Demokratie nicht miteinander vereinbar seien, hat zwei Dinge nicht verstanden: Demokratie und Islam!“

Der Staat nach prophetischem Vorbild

Am zweiten Tag der Tagung veranschaulichte Dr. Amir Zaidan am Beispiel der Charta des Stadtstaates von Madinah den Charakter des vom Islam und vom Propheten des Islam geprägten Staatswesens, das sich am besten in der Formel „Einheit in Diversität“ zusammenfassen lässt.


Er verwies auf die Tatsache, dass der Islam kein bestimmtes Herrschaftssystem vorschreibe und rief Muslime dazu auf, sich nicht von den Verfechtern theokratischer Herrschaftsmodelle in die Irre führen zu lassen.

 

Eine islamische Erwiderung auf die Terrorgruppe „IS“

Wie sehr pseudo-religiöse Extremisten die islamischen Quellen verdrehen, zeigte anschaulich Dr. Yusuf Dreckmann, Dozent des Islamologischen Instituts. In seinem faktenreichen Vortrag unterstrich er, dass es sich bei dem sogenannten IS um eine Sekte handelt, die jeglichen Bezug zu den originären Quellen des Islam verloren hat. Er wies in seinem Referat nach, dass der IS in widerrechtlicher Weise seine anti-islamische Ideologie und Handlungsweise zu islamisieren versucht.

Islam als Prävention und zur Deradikalisierung

Dass selbst verurteilte Terroristen doch Argumenten und vor allem fundierten Wissen gegenüber zugänglich sein können, berichtete ein Mitarbeiter des Vereins DERAD. Er betonte in seinem Vortrag zum Thema Deradikalisierung wie wichtig es ist, die Deutungshoheit über islamische Fachbegriffe, Geschichte und Inhalte wieder zu gewinnen, welche sowohl von sogenannten „Experten“, als auch von Extremisten mit falschem Bedeutungsgehalt besetzt werden. Betont wurde am Ende seines mit viel Applaus aufgenommen Vortrages: „Religiöse Argumentation und politische Bildung ist ein Teil der Lösung in solchen Fällen. Vermittlung von Religion kann Prävention wider politischen Extremismus sein“.

Im Rahmen der Arbeit mit Extremisten zeigte sich, dass Ausgrenzungsdiskurse, das damit verbundene Fremdsein, die ideologische Umdeutung des Fremdseins als etwas Positives und die Rezeption und Deutung außenpolitischer Konflikte von extremistischen Sondergruppen genutzt werden, um Gegensätze zu schüren und Gewalt zu rechtfertigen.


Mit Reichsbürgern und diversen rechtsextremen Gruppen teilen sie zum Beispiel die Ablehnung des demokratischen Rechtsstaates, seiner Institutionen und sogar bestimmte Feindbilder. Ziel muss es sein, Feindbilder abzubauen und den sozialen Zusammenhalt zu fördern.

 

Diskriminierung von Muslimen

Wie sehr die Diskriminierung von Muslimen inzwischen im Alltag angekommen ist, erzählte der Rechtsanwalt Yalcin Tekinoğlu von der Kanzlei Dürüst aus Heidelberg. Er berichtete anschaulich aus seiner beruflichen Erfahrung mit Diskriminierungsfällen und zeigte auf, welche vielfältigen Rechtsansprüche Betroffene wahrnehmen können, die Opfer von Ausgrenzung und Rassismus geworden sind.

Neben dem Gleichbehandlungsgebot in Artikel 3 des Grundgesetzes, der Religionsfreiheit (Art. 4, GG), der Berufsfreiheit (Art. 12, GG) biete vor allem das Allgemeine Gleichbehand-lungsgesetz (AGG) eine Chance gegen Benachteiligungen aufgrund der Religion oder anderer Gründe vorzugehen.


Podium: Das Gesellschaftsmodell im Islam

Die Referenten der Islamologie-Tagung kamen am Abend des zweiten Tages in einem mehrstündigen Podiumsgespräch zusammen, um intensiv über die Verantwortung von Muslimen für ihre Gesamtgesellschaften zu diskutieren und zahlreiche Fragen aus dem Plenum zu beantworten.

Bildungswesen im Islam

Am letzten Tag der Tagung verwies Dr. Ali Ceylan, Dozent am Islamologischen Institut, in seinem sehr informativen und wissenschaftlich fundierten Vortrag mit dem Titel „Das Bildungswesen der Sahaabah (Gefährten des Propheten) und die Systematik zur Bewusstseinsöffnung “ darauf, dass die Muslimischen Gemeinschaften einen hohen

Bedarf an authentisch ausgebildeten Gelehrten haben, um auf die Fragen der Zeit islamologische Antworten geben zu können.

 

Für Dr. Ceylan ist die umfassende Kenntnis der arabischen Sprache entscheidend für das korrekte und ein zeitgemäßes Verständnis der islamischen Lehre. 


Von der Empörung zum Engagement

Zum Abschluss der Tagung forderte der Sozialwissenschaftler Karim Moustafa die Anwesenden in einem leidenschaftlichen Appell dazu auf, die Islamologen-Tagung nicht nur als intellektuelle Bereicherung zu sehen, sondern den positiven Austausch und das Experten-Netzwerk der insgesamt 180 Teilnehmer direkt im Anschluss zur Umsetzung von Ideen und Projekten zu nutzen.

Ausgehend von den einleitenden Worten von Dr. Amir Zaidan „Die Wertschätzung des Wissens liegt in der Umsetzung“ und der eindringlichen Betonung der Wichtigkeit der Wissensaneignung durch Dr. Ali Ceylan, könne die Umkehr der zahlreichen Probleme und Gefahren, denen Muslimen heutzutage gegenüber stehen, nur durch Wissen, Information, Aktivität, Disziplin, Strebsamkeit und vor allem Engagement gelingen.

Und dies sei manchmal einfacher als gedacht, veranschaulichte er: in Nordrhein-Westfalen brauche es zum Beispiel an einer Schule nur 12 muslimische Schüler, damit der Islamische Religionsunterricht als ordentliches Unterrichtsfach, mit dem man 2019 schon Abitur machen könne, an der entsprechenden Schule eingeführt werde. Alles was es braucht ist ein wenig Initiative der Eltern und ein paar Unterschriften, sprich Engagement.

Wissensvermittlung in der muslimischen Gemeinschaft

Die dreitätige Islamologentagung war ein voller Erfolg für das Islamologischen Institut als Veranstalter und Schirmherr. Der Leiter des Instituts, Dr. Amir Zaidan, sagte

zum Abschluss der Veranstaltung:

 

„Wir freuen uns mit dieser Tagung den aktiven Beitrag der Muslime in Deutschland für diese Gesellschaft gezeigt zu haben und auf wissenschaftlicher, islamischer Basis Angebote für Muslime im deutschsprachigen Raum zu machen und somit unseren Beitrag für eine authentische Wissensvermittlung über den Islam zu leisten.“

 

Ausgerichtet hat die Tagung als Koopera-tionspartner der islamische Bildungsverein Evidence e.V. aus Stuttgart, welcher mit großer Leidenschaft, Engagement und Tatkraft ein informatives und bereicherndes Programm der Wissensvermittlung in geschwisterlicher Atmosphäre zusammenstellte. Durch das Programm führten als Moderatoren Amaal Misir von Evidence und Muhammed Arslan vom bekannten islamischen Bildungsverein „Streben nach Wissen“ aus Essen.


Die sehr ansprechende und schöne Quran-Rezitation im Rahmen des Programms vollzog der Al-Azhar-Absolvent und Tadschwiidlehrer am Islamologischen Institut, Mustafa Khamees.

„Die erste mehrtägige Islamologen-Tagung war ein voller Erfolg. Sicherlich werden in Zukunft weitere derartige Veranstaltungen für den Wissens-transfer folgen“, sagte die Vorsitzende von Evidence, Amaal Misir.


„Eine produktive Kommunikationsgemeinschaft zeichnet sich durch fortwährenden Austausch von Wissen aus. Dieser kann aber erst auf der Grundlage vorausgehenden Wissens gelingen."

Bei der dreitägigen Tagung zum Thema „Das Gesellschaftsmodell im Islam“ referierten u.a. Dr. Amir Zaidan, Dr. Ali Ceylan, Farid Suleiman, Dr. Yusuf Dreckmann, Belal El-Mogaddedi, Yalcin Tekinoğlu und Karim Moustafa.

Die internationale Islamologie-Tagung fand unter Schirmherrschaft des Islamologischen Instituts aus Wien statt, welches jahrelang für die Ausbildung der islamischen Religionslehrer zuständig war, und auch in Deutschland mit dem Standardwerk der „Islamologischen Enzyklopädie“ wissenschaftliche Maßstäbe für das universitäre Studium des Islam – basierend auf den historischen Quellen des Quran und der Sunnah sowie der islamischen Wissenschaftsliteratur der vergangenen 1400 Jahre – gesetzt hat. Neben dem privaten Studium der Islamologie, welches an verschiedenen Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten wird, bietet das Islamologische Institut seit 2015 einen Bachelor-Studiengang in Kooperation mit der Faculty of Islamic Studies der Inter­national University of Novi Pazar an.


Die gesamte Pressemitteilung inklusive des Berichtes über die Islamologie-Tagung und alle Referenten findet sich hier und nachfolgend als PDF. Sämtliche Bildrechte der Tagungsbilder liegen bei Evidence e.V.

PM DML Islamologentagung_Der Islam als B
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Tipp zum Anschauen für alle,

die fordern, Muslime müssten sich endlich mal vom Terror distanzieren und dabei übersehen, wie oft Muslime dies schon gemacht haben, und dass auch Muslime selber Opfer der Mörder und Verbrecher sind.

 


 

Dossier zu Constantin Schreibers Machwerk „Inside Islam“

 

Der echte Moscheereport:

Alles, wirklich alles, was man über Moscheen wissen muss.

https://www.islamische-zeitung.de/ueber-die-aspekte-der-ganzheitlichkeit-einer-klassischen-moscheeanlage/

 

Mein Moschee Report- Highlights von #meinmoscheereport. Für alle, die wissen wollen, warum Chuck Norris in türk. Moschee langsam betet.

https://twitter.com/PluralVerlag

 

Rezension Inside Islam, von Behnam Said

http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2017/04/28/rezension-inside-islam/?utm_campaign=crowdfire&utm_content=crowdfire&utm_medium=social&utm_source=twitter

 

Rezension Inside Islam - Angeprangert, statt den Dialog gesucht, von Eren Güvercin

http://www.deutschlandfunkkultur.de/kritik-an-constantin-schreibers-inside-islam-angeprangert.1005.de.html?dram:article_id=383463

 

Rezension Inside Islam, von Baniel Bax, TAZ

Leider nähert sich Schreiber dem Thema wie ein Ethnologe aus der Kolonialzeit

http://taz.de/Recherche-ueber-Moscheen-in-Deutschland/!5393681/

 

Rezension Inside Islam, von Andrea Dernbach, Tagesspiegel

Moscheen in Deutschland-Der fatale Generalverdacht

http://www.tagesspiegel.de/politik/moscheen-in-deutschland-der-fatale-generalverdacht/19602090.html

 

Rezension Inside Islam, von Canan Topcu

Das Buch bestärkt Vorbehalte gegen Muslime und ihre Religion.

https://de.qantara.de/inhalt/constantin-schreibers-moscheereport-outside-islam

 

Das Buch "Inside Islam" schürt ein Anti-Wir-Gefühl, von Dunja Ramadan

https://www.torial.com/dunja.ramadan/portfolio/209480

 

Was nicht fremd ist, wird fremd gemacht

Monatelang recherchierte Constantin Schreiber in deutschen Moscheen. Herausgekommen ist ein Mischung aus Safari-Expedition, Klischeesammlung und Übersetzungsfehlern.

http://www.schantall-und-scharia.de/moscheereport-was-nicht-fremd-ist-wir-fremd-gemacht/

 

Offener Brief von Prof. Dr. Johanna Pink zu Inside Islam

http://www.tagesspiegel.de/politik/kritik-am-moscheereport-muslime-stehen-immer-staerker-unter-rechtfertigungsdruck/19601536.html

 

"Inside Islam": Kein echter Versuch, die Religion für Laien zu erklären, Deutschlandfunk

http://www.deutschlandfunkkultur.de/constantin-schreiber-inside-islam-vom-deutschland-erklaerer.1270.de.html?dram:article_id=383711

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Jahrbuch für Islamophobieforschung 2017 und Call for Papers

 

Das neue Jahrbuch für Islamophobieforschung ist erschienen. Es enthält unter anderem Beiträge über theoretische Zugänge zur Islamophobieforschung, Gender und Islamophobie, eine Untersuchung zum Arbeitsmarktzugang von muslimischen Frauen, Reflexionen zur Möglichkeit von NGO’s im Kampf gegen Islamophobie und vieles mehr. Eine Einsicht in die Inhaltsangabe gibt es hier. Zum Bestellen geht’s hier entlang: New Academic Press oder demnächst auf Amazon für 19,90 €.

 

 

Und wie die FAZ mit einer miesen Artikel-Überschrift dieses vorbildliche Engagment (siehe links) der deutschen Kirchen gegen Rechts verleumdet, Muslime stigmatisiert und dabei selbst voller Genuss eines um öffentliche Hygiene bemühten Germanen bis zum eigenen, gerade gezogenen Scheitel in den stinkenden, braunen Sumpf unserer Republik eintaucht, um mit der AfD und Kohorten gemeinsame Sache zu machen (!) kann man hier nachlesen: http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/unser-kreuz-hat-keinen-haken-kirchen-protestieren-gegen-afd-14978517.html

 

 

Eine Werbung, die Mut macht:

islam.de News National Feed

Islam.de wünscht ein friedliches und segensreiches Neues Islamisches Jahr 1439 (Do, 21 Sep 2017)
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"Meine Stimme zählt" (Mi, 23 Aug 2017)
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Im ständigen Austausch (Mo, 18 Sep 2017)
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Was sollen Muslime wählen? (Di, 12 Sep 2017)
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"Religionen haben den Auftrag zum Frieden" (Do, 14 Sep 2017)
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  Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Noch höhere Auflösung gibt es im PDF unten.
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Wir danken dem sehr bekannten Illustrator Dieter Braun herzlich für die Erlaubnis der Verwendung seiner schönen Hadsch-Grafik. Die Grafik wurde ursprünglich für das Magazin Stern gemacht hat, bei dem wir uns ebenso bedanken. Der aktuelle Text zur Grafik stammt von der Deutschen Muslim Liga e.V. Mit freundlicher Genehmigung des stern. 

 

Hadsch Illustration
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Note 6 für die CSU - 

Islampapier voller Fehler und falschen Behauptungen.

 

Ein Mitglied der DML hat sich die Mühe gemacht und das Themenpapier des Arbeitskreises Migration und Integration der CSU mit dem Titel „Welcher Islam gehört zu Deutschland?“ durchgearbeitet. Wir haben die Kommentare unseres Mitglied zu dem sinnfreien Papier - im Originaltext Grün markiert - und sind gespannt darauf, was von diesem hanebüchenen Entwurf die CSU im November 2016 im Rahmen ihres Grundsatzprogramms nun verabschieden wird...

 

Hier kann das kommentierte Themenpapier abgerufen werden:

DML Kommentar CSU Themenpapier Islam.pdf
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Wie sehr die CSU leider oft beim Thema Islam daneben liegt, zeigte auch schon deren Forderung die ausländische Finanzierung bei der Entsendung von Imamen zu stoppen. Siehe den DML-Vergleich zur Forderung.

Islamophobin is funny. Islamophobia is not. http://www.islamophobin.org/

„European Islamophobia Report“

37 WissenschaftlerInnen haben auf 584 Seiten zu 25 europäischen Ländern Berichte zur Lage und Entwicklung von Islamophobie zusammengestellt. Den Bericht gibt es kostenlos zum Download auf dieser Seite: http://www.islamophobiaeurope.com

Siehe hierzu auch diesen Artikel im österreichischen „Standard“: http://derstandard.at/2000033203570/Feindbild-Muslime-als-europaweites-Phaenomen

 

Eine Replik von Dr. Amir Zaidan, Gründer und Leiter des Islamologischen Instituts Wien und Verfasser der ersten deutschsprachigen Islamologischen Enzyklopädie (siehe auch unter: http://www.islam-wissen.com), auf Hamed Abdul Samad

 
„Ich habe mich bis jetzt erfolgreich verweigert, auf unqualifizierte ideologische Islam-Hasser von der Marke Abdel-Samad zu reagieren, getreu der Empfehlung des Quraan (Sure 25, Verse 63-66): „Die Anbeter Dem Gnadenden gegenüber sind diejenigen, die auf der Erde in Bescheidenheit gehen, und wenn die Unwissenden sie belästigen, sagen sie: „Friede (sei mit euch)!“

 

Doch wenn solche Demagogen ihren Hass dem Islam gegenüber zum Beruf machen und mit Un- oder Halbwahrheiten operieren, um Verunsicherungen zu verbreiten, dann muss man eine Ausnahme machen und zumindest einmal reagieren. (...)"

 

Hier der Download des ganzen Textes:

Dr. Amir Zaidan zu Hamed Abdel Samad Fin
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Eine Moschee-Führung mit dem DML-Imam

Eine Moschee-Führung mit Abdullah Leonhard Borek durch das "Ahmed Al Fateh" Zentrum in Bahrain.

 

Abdullah Leonhard Borek war langjähriges Mitglied der DML, ehemaliger Honorarkonsul Deutschlands in Bahrain, Träger des Bundesverdienstkreuzes.

 

Er reiste regelmäßig nach Bahrain, wo er für Interessierte Führungen durch die Moschee des "Ahmed Al Fateh" Zentrum organisierte. Abdullah Leonhard Borek fand bereits in den 1950iger Jahren zum Islam und bekleidete die Funktion des Imams innerhalb der DML.

Aktuelle Erklärung des Gelehrtentreffens in Marrakesch zum Schutz religiöser Minderheiten

 

Declaration-Marrakesh-English.pdf
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Neuer Bachelor Studiengang für Islamstudien


Die Bemühungen des Islamologischen Instituts in Wien um einen Kooperationsvertrag mit der Fakultät für Islam-Wissenschaften in Novi Pazar in Serbien, FIS (Faculty of Islamic Studies) http://fis.edu.rs/ wurden sehr erfolgreich abgeschlossen. Die Fakultät ist der Internationalen Universität in Novi Pazar angegliedert und mit Öffentlichkeitsrecht ausgestattet. Sie untersteht der Mešihat Islamske zajednice u Srbiji (Islamische Gemeinschaft in Serbien) und wird gemäß der islamischen Tradition als bisher einzige Bildungseinrichtung in dieser Region als Waqf/Vakif, d.h. als Non-Profit-Institution, geführt.

Ab diesem Semester 2015/2016 wird das Islamologische Institut ein 4-jähriges Bachelor-Studium in Zusammenarbeit mit der FIS mit einem staatlich anerkannten Abschluss anbieten.

Auch die Inskription für Master- und Promotionsgrade werden ab dem nächsten Jahr 2016/2017 möglich sein.

Das Studium ist berufsbegleitend konzipiert. Interessenten an diesem Studium kontaktieren das Sekretariat des Instituts in Wien unter: sekretariat@islamologie.info.

islam.de News National Feed

Islam.de wünscht ein friedliches und segensreiches Neues Islamisches Jahr 1439 (Do, 21 Sep 2017)
كل عام وانتم بصحة وسعادة وبارك الله لكم عامكم - Yeni Hicri Yiliniz Mübarek Olsun
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"Meine Stimme zählt" (Mi, 23 Aug 2017)
ZMD ruft Muslime zur Beteiligung an der Bundestagswahl 2017 auf - Aktion „Meine Stimme zählt“ in den Gemeinden angelaufen - Wahlprüfsteine zu den Parteien geschickt
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Im ständigen Austausch (Mo, 18 Sep 2017)
Die neue Chefdiplomatin Frankreichs informierte sich u.a. über die Situation der Muslime in Deutschland im Gespräch mit ZMD Vors. Aiman Mazyek
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Was sollen Muslime wählen? (Di, 12 Sep 2017)
Veröffentlichung des „Deutsch-Muslimischen-Wahlkompass“ als Entscheidungshilfe für rund 2 Millionen stimmberechtigte Muslime zur Bundestagswahl 2017
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"Religionen haben den Auftrag zum Frieden" (Do, 14 Sep 2017)
Internationales Weltfriedenstreffen der Kirchen und Religionsvertreter in Münster & Osnabrück - Unter den Gästen u.a. Bundeskanzlerin Merkel, Großimam Ahmad Al-Tayyeb(Al-Azhar Uni), KRM Sprecher und ZMD Vors. Aiman Mazyek uvm.
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Oberbürgermeister Frankfurt a.M. spricht Grußwort zum Eid in ZMD-Mitgliedsmoschee (Fr, 08 Sep 2017)
Einladung des ZMD-Landesverband Hessen zu den Feierlichkeiten zum ʿĪdu l-Aḍḥā (Eid/Bayram)
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Massenmord an Muslimen in Myanmar (Do, 07 Sep 2017)
ZMD-Appel an Außenminister Sigmar Gabriel wegen Völkermord an Rohingyas in Myanmar - Vors. Aiman Mazyek: „Wir als Deutsche dürfen bei Völkermord, Vertreibung und systematischen Menschenrechtsverletzungen niemals zusehen und stumm bleiben"
>> mehr lesen

MiGAZIN

Hohe Verbundenheit der Muslime mit neuer Heimat - EU-Studie (Fr, 22 Sep 2017)
Knapp 40 Prozent der Muslime fühlen sich einer aktuellen EU-Studie zufolge auf dem Arbeits oder Wohnungsmarkt diskriminiert. Dennoch zeigt sich eine starke Verbundenheit der Muslime mit der "neuen Heimat". Ihr Vertrauen in öffentliche Einrichtungen ist höher als in der Allgemeinbevölkerung.
>> mehr lesen

Regierung lehnt gezielte Förderung von Sinti und Roma ab - "Gut integriert" (Fr, 22 Sep 2017)
Sinti und Roma sind der Antidiskriminierungsstelle zufolge die Gruppe mit den geringsten Sympathiewerten in der Bevölkerung. Die Bundesregierung sieht dennoch keine Notwendigkeit für gesonderte Integrationsförderung. Die Grünen kritisieren die Haltung der Bundesregierung als "Trauerspiel".
>> mehr lesen

Vorurteile gegenüber Roma in evangelischer Kirche tief verwurzelt - Studie (Fr, 22 Sep 2017)
Auch in der evangelischen Kirche sitzen Vorurteile gegenüber Sinti und Roma teilweise bis heute tief, wie eine Studie darlegt. Sie zeigt auch, dass sich die Kirche in der NS-Zeit an der Minderheit schuldig gemacht hat.
>> mehr lesen

Symbolwahl von Berliner Migranten - "Wir wählen" (Fr, 22 Sep 2017)
In Berlin-Mitte darf fast jeder zweite Bürger bei der Bundestagswahl nicht wählen. Darauf machte eine Symbolwahl aufmerksam. Einwohner ohne deutschen Pass gaben ihre Stimmen ab: Die SPD wurde stärkste Kraft vor der Linkspartei, der CDU und den Grünen.
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Wie eine Mahnwache gegen Abschiebungen Bamberg zusammenschweißt - Ein gallisches Dorf in Bayern (Do, 21 Sep 2017)
Wie ein kleines gallisches Dorf im Seehofer-Bayern. Am Bamberger Gabelmoo wird seit 33 Wochen mit einer Mahnwache gegen Abschiebungen nach Afghanistan protestiert. Das tut nicht nur den Bambergern gut. Von Janosch Freuding
>> mehr lesen

Kabinett billigt neue Antisemitismus-Definition - Israelkritik = Judenhass (Do, 21 Sep 2017)
Deutschland schließt sich einer erweiterten Definition von Antisemitismus an. Danach wird pauschale Israelkritik als Judenhass verstanden. Was formell klingt, könnte Konsequenzen in der Bildungs- und Polizeiarbeit haben. Jüdische Organisationen begrüßen den Schritt als wichtiges Signal.
>> mehr lesen


In diesen Tagen denken wir in der DML an Aylan Kurdi aus Syrien der im Alter von drei Jahren ertrunken ist und an die vielen namenlosen Menschen, für die das Mittelmeer zum Grab wurde. Die Welt hat nicht nur ihn und seine Familie viel zu lange ihrem Schicksal überlassen. Wir werden ihn nicht vergessen. Künstler reagieren auf ihre Weise auf den Tod von Aylan:

http://www.the-open-mind.com/artists-around-the-world-respond-to-tragic-death-of-3-year-old-syrian-refugee/

 

Mit großer Sorge sieht die DML die stark gestiegen Zahl rechter Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Die Polizei zählte von Jahresbeginn 2015 bis Ende August bereits 337 (!) Straftaten gegen Asylunterkünfte, die als rechtsmotiviert eingestuft wurden oder bei denen eine rechte Motivation noch nicht sicher ausgeschlossen werden könne. Im vergangenen Jahr registrierten die Behörden insgesamt „nur“ 198 derartiger Delikte.

 

Menschen in Not, die vor Gewalt, Krieg und Terror geflohen sind, anzugreifen und zu bedrohen muss mit allen Mitteln des Rechtsstaates verhindert werden. Zum Glück zeigt die große Mehrheit unserer Mitbürger wie man wirklich mit den Flüchtlingen umgeht: Willkommen in Deutschland!

 

Muslimisches Forum Deutschland, Liberal Islamischer Bund & Co.

Multireligiöse Truppe mit Sendungsbewusstsein und die angebliche Vertretung der Mehrheit der Muslime in Deutschland...

Ein Kommentar der Deutschen Muslim Liga

Das folgende Video aus Schweden zeigt einen Muslim, der mit verbundenen Augen in der Stockholmer Fußgängerzone steht und auf Umarmungen wartet. Vor ihm ein Schild mit der Aufschrift: "Ich bin ein Muslim, kein Terrorist. Vertraut ihr mir ? Ich vertraue euch!"

www.islam-wissen.com

Bismil-laahir rah-maanir rahiim


Auf dieser neuen Internetseite bieten das international für seine hervorragende Arbeit bekannte Islamologische Institut in Wien unzählige Informationen zu Islamischem Wissen. Hier die Infos zur Internetseite vom Institut:

  • Islamologisches Institut: 4 semestriger Lehrgang in 12 Disziplinen der Islamischen Wissenschaften auf Deutsch, in Deutschland, Österreich und der Schweiz 
  • Islamologische Enzyklopädie: Zugang zu den authentischen Islamischen Wissenschaften, durch die 12-bändige Islamologische Enzyklopädie online (bisher 9 Bände erschienen)
  • Online-Kurse zu verschiedenen Disziplinen der Islamologie (Start im Ramadan inschallah)
  • Fatwa-Board: Möglichkeit Fatwas zu erfragen von unseren Fiqh-Spezialisten, in allen anerkannten Fiqh-Schulen.
  • Fatwa-Pool: Fatwas des Fiqh-Rates der OIC (Organisation of Islamic Cooperation mit 57 Mitgliedsstaaten) werden in deutscher Übersetzung zugänglich gemacht
  • Video-Clips und Artikel: zu aktuellen Themen
  • Bookshop
Diese neue Seite ist zugeschnitten für Nutzer, die nur eingeschränkten Zugang zu einem islam-konformen und zudem zeitgemäßen Islamverständnis auf akademischem Niveau haben.


Wir sind in jeder Hinsicht unabhängig und keinen Denkrichtungen oder Sponsoren bzw. Subventionsgebern verpflichtet. Dies gewährleistet unsere wissenschaftliche Unabhängigkeit und akademische Freiheit. Auf dieser Basis können wir unter Berücksichtigung aller anerkannten Fiqh-Schulen die islamologischen Disziplinen wissenschaftlich neutral und islam-konform darstellen.
 
Betreiber und Autoren dieser Seite sind Dozenten des Islamologischen Instituts, bekennende Muslime, die im deutschsprachigen Kulturkreis verwurzelt sind, über fundierte (deutsch/arabisch) Sprachkenntnisse verfügen und Abschlüsse von renommierten Islamischen Universitäten in den verschiedenen islamologischen Disziplinen haben.


Wir hoffen, dass ihr beim Stöbern viel Neues entdecken werdet und von der Seite profitieren könnt. Rückmeldungen, konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge sind ausdrücklich erwünscht.

Ganzer Liedtext (ohne Video): https://www.youtube.com/watch?v=OsZhRCTFokM

 

Übrigens, falls Sie es noch nicht wussten Fahrverbote für Frauen gibt es auch in London, siehe hier: „Orthodox Jewish sect compared to Saudi Arabia after banning women in London from driving and even barring pupils from school if they are dropped off by mothers.”

Hier der Link zum Artikel: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3100674/Orthodox-Jewish-sect-compared-Saudi-Arabia-banning-women-London-driving-barring-pupils-school-dropped-mothers.html

 

 

Fatima Grimm Biographie

 

Fatima Grimm (1934-2013) war eine der prägendsten muslimischen Persönlichkeiten in Deutschland. Durch ihr unermüdliches Engagement und ihre Veröffentlichungen legte sie wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einem deutschen Islam. Als jüngste Tochter des SS-Generals Karl Wolff litt sie ihr Leben lang unter der drückenden Gewissenslast, ein Täterkind zu sein. Bereits 1961 bekannte sie sich als eine der ersten deutschen Frauen zum Islam und ging bald darauf voller Neugier und Hoffnungen als Entwicklungshelferin ins neu gegründete Pakistan. Zurück in München nahm sie an der Gründung der dortigen islamischen Gemeinde teil und war im Laufe ihres Lebens am Aufbau zahlreicher muslimischer Organisationen wie der Deutschen Muslim-Liga beteiligt.  Ihr Engagement setzte sie auch fort, als sie nach Hamburg übersiedelte. Durch ihre Reisen als Referentin innerhalb Deutschlands und in die ganze Welt lernte sie bedeutende Persönlichkeiten der deutschen und internationalen Zeitgeschichte kennen. Ihre zahlreichen Übersetzungen und Veröffentlichungen islamischer Werke in deutscher Sprache wirken auch über ihren Tod hinaus. Das biographische Interview führte der Hamburger Schriftsteller Peter Schütt. Buch-Bestellung hier

 

 

Festvortrag von Prof. Dr. Tariq Ramadan zur 60-Jahr Feier             der Deutschen Muslim Liga in Hamburg am 8. Februar 2015

Kurzer TV-Bericht zum offiziellen Empfang anlässlich des 60-jährigen Jubiläums: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Hamburg-Journal,sendung336594.html (ab Minute 8:35) und nachfolgend eine kleine Bilderauswahl des inspirierenden Festvortrages bei der Deutschen Muslim Liga von Prof. Dr. Tariq Ramadan (Fotos: Arne List)

 

09.02.2015 Die Deutsche Muslim-Liga feierte am 8. Februar ihr 60-jähriges Jubiläum. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden, Mohammed Belal El-Mogaddedi

„Eine besondere Verantwortung für den Islam“

Hauptbild
Fotos: DML e.V.

(iz). Am 8. Februar feierte die Deutsche Muslim Liga e.V. (DML) ihr 60-jähriges Bestehen. Als älteste bestehende muslimische Einrichtung in Deutschland kann die DML als Beweis dafür gelten, dass der Islam schon lange zu Deutschland gehört. Lange war sie wegweisend bei der Selbstorganisation der hiesigen Community und spielte eine wichtige Rolle bei der Ausprägung einer einheimischen muslimischen Identität. Der Verein ist unter anderem auch dem Lebenswerk von Muslimen der ersten Stunde wie Fatima Grimm oder Mohammed Aman Hobohm verpflichtet. Anlässlich der gut besuchten Feierstunde in Hamburg sprach die IZ mit ihrem Vorsitzenden, Mohammed Belal El-Mogaddedi. -

Das Interview gibt es hier: http://www.islamische-zeitung.de/?id=18796#sthash.DYDzWnNb.dpuf

 

 

Die Deutsche Muslim Liga dankt sehr herzlich Prof. Dr. Tariq Ramadan, dem Islamischen Zentrum Hamburg, der Schura Hamburg, den vielen fleißigen Helfern und unseren Freunden und Gästen für eine wundervolle 60-Jahr Feier am vergangenen Sonntag in Hamburg!

- Bilder, Videos, Interviews etc.

in Kürze auf unserer Internetseite -


Fernseh-Interview des slowenischen Fernsehens

mit dem Vorsitzenden der Deutschen Muslim Liga

über Islamfeindlichkeit und Extremismus.

Lutz Bachmann, PEGIDA   Französische Karikatur      Adolf Hitler, NSDAP

Screenshot: MOPO24

Wir sind Muslime - Sunniten und Schiiten

Eine Aktion der Deutschen Muslim Liga e.V.

Mit großer Sorge sehen wir in der DML wie sich eine zunehmende sprachliche und tätliche Aggressivität in Teilen der Muslimischen Gemeinschaften, insbesondere unter Sunniten und Schiiten, auch in Deutschland Bahn bricht.

 

Diese bedauerlichen Entwicklungen erfüllen uns mit Trauer, widersprechen sie doch diesem Quranischen Grundsatz aus der 3. Sure, Vers 103:

 

103: Haltet fest an dem von ALLAH gebotenen – allesamt und zersplittert euch nicht! Entsinnt euch der Gaben ALLAHs euch gegenüber, als ihr verfeindet wart und ER eure Herzen versöhnte, so wurdet ihr Geschwister, auch als ihr am Rande der Feuergrube wart und ER euch davor errettete. Solcherart verdeutlicht ALLAH SEINE Worte, damit ihr Rechtleitung findet.

 

Unter dem Motto "Wir sind Muslime" veröffentlicht die DML Bilder, welche die Einheit der Muslimischen Gemeinschaft zeigen. Sie wollen mitmachen? Schicke Sie uns Ihre Bilder zum Thema. Wir veröffentlichen diese gerne in unserer DML Rubrik "Wir sind Muslime".

 

Ich bin Muslim, und das ist auch gut so!

Hier können sich deutsche Muslime, auch Nichtmitglieder der DML e.V. mit ihren Gedanken zum Muslimischen Leben in Deutschland präsentieren, und ihr Selbstverständnis als Bürger dieses Landes vorstellen. Die persönlichen Daten werden auf Wunsch selbstverständlich anonymisiert!


Alle Infos und eure Texte unter der Rubrik "Ich bin Muslim...".