Herzlich Willkommen
Dies ist die Website der Deutschen Muslim Liga e.V. (DML). Die DML ist eine Vereinigung von Muslimen und Freunden des Islam. Sie ist die älteste islamische Vereinigungen in Deutschland, die ohne Unterbrechung existiert und Gründungsmitglied des Zentralrates der Muslime in Deutschland. Die DML versteht sich als Interessenvertretung deutscher Muslime. Sie wurde im Jahre 1952 von einigen deutschen Muslimen in Hamburg gegründet. Die DML stellt durch ihre aktive, konstruktive und gestalterische Präsenz gerne und für alle deutlich sichtbar fest, dass Muslime und Islam seit mindestens 60 Jahren ganz selbstverständlich zu Deutschland gehören und Bestandteil der deutschen Gesellschaft sind. Ihre DML

Für englische Untertitel: https://www.facebook.com/FreeTariqRamadanCampaign/videos/1989058327789279/
Muslim Liga: Freiheit und Gerechtigkeit für Dr. Tariq Ramadan

(Foto: Arne List)
For two weeks Prof. Dr. Tariq Ramadan, a distinguished and well-reputed scholar of Islam, who is the president of the European Muslim Network (EMN), of which the German Muslim league is a co-founder, and who has always been dedicated to the realization of a European Islamic culture, is in custody in France. He is subjected to unsubstantiated and appalling accusations that have no reference to his character and his impeccable behavior in the past. (…)
While we reaffirm our active solidarity with our Dr. Ramadan and stand with him against the baseless accusations levelled against him, the German Muslim League appeals to the European Islamic community, and in particular the Muslim community in France, to remain articulate and watchful and not to fall prey to the malicious campaign against Dr. Ramadan.
Factually, the campaign against him is a campaign directed against all of us. (…)
We should not forget the monumental contribution of Dr. Tariq Ramadan in normalizing Islam in the West by giving a robust, highly educated and intellectually sound basis to western audiences. He has been at the forefront in the support for woman's rights and of proposing a balanced, hilosophically grounded and contextualized interpretation of Islam for the people of the 21st century in general but in the West in particular. He has tirelessly worked to show Islam's intellectual and peaceful core values and championed Islam's contribution to the modern European narrative. He stood up against academics who made discrediting Islam their modus operandi and their profitable business model. And he stands up against politicians who are distorting the image of Islam and Muslims for electoral gains. His upright position in confronting racism, discrimination and extremism made him a target by those who want to shut up this voice of reason, logic, Islamic thinking. Because he offered sanity in the jungle of insane Islam haters. (…)
Nonetheless, we are convinced that in the end the investigation will prove the innocence of Dr. Ramadan and that the nefarious designs of his accusers and their supporters will be finally exposed and visible to all. (…)
May Allah support us all in this time of trial!
The board of the German Muslim League
15th of February 2018
Free Tariq Ramadan!!!
Die Rede des DML-Vorsitzenden als Vertreter des ZMD auf der Anti-AfD-Demo in Hannover Anfang Dezember 2017
Liebe Demonstranten und Freunde, liebe Bürgerinnen und Bürger Hannovers, heute ist ein wichtiger Tag für uns alle.
Ich bin stolz darauf, dass wir gemeinsam gegen den grassierenden Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in unserem Land Haltung zeigen!
Ihr seid großartig, dass ihr die Hand der Solidarität, des Friedens, des Salaams, des Schaloms weit ausgestreckt haltet, und dass ihr für ein Deutschland der Vielfalt einsteht!
Wir stehen hier zusammen und sagen klar und deutlich: Keine Toleranz der Intoleranz. Kein Hass und Menschenfeindlichkeit auf unseren Straßen und im Internet. Nein zum antijüdischen Rassismus. Nein zum antimuslimischen Rassismus! Nein zu jeder Form von Rassismus und Extremismus! (...)
Artikel zur Demo: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/AfD-Parteitag-endet-ohne-weitere-Stoerungen,afd1380.html
Die ganze Rede hier:
Buchempfehlung für alle Umrah-Pilger:
Die 'Umrah-Pilgerfahrt in 3-D zum Lesen und Erleben mit der Augmented Reality-App
Buchveröffentlichung auf der Frankfurter Buchmesse
Die Umrah/Kleine Pilgerfahrt nach Makkah ist eine Herausforderung für Körper und Geist. Umso mehr bedarf es einer ausreichenden und ausgiebigen Vorbereitung. Um die notwendigen religiösen Informationen möglichst einfach und persönlich zu vermitteln, wurde kürzlich das Handbuch "Die 'Umrah-Pilgerfahrt" von Habiburrahman Dastageeri veröffentlicht. Das besondere daran: Zusammen mit einer App werden beim Handy-Blick auf die Buchseiten die Stätten der Pilgerfahrt in 3-D greifbar abgebildet. Machen Sie einen virtuellen Tawaf um die Kaaba, hören Sie die Gebete und erleben Sie die Pilgerfahrt, als wenn Sie live dabei sind.
Denn ergänzend zum Buch kann mittels einer App für Android und iPhone die dazugehörige App Umrah:plus (Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.dastageeri.umrah.plus
iOS: https://itunes.apple.com/de/app/umrah-plus/id1295872306?mt=8&ign-mpt=uo%3D4) hochgeladen werden. Durch das Hinzeigen des Smartphones, können dann weitere Informationen angezeigt oder angehört werden.
Alle Gebete werden vorgelesen, die Entfernung zu den Miiqaats werden per GPS berechnet und 3D-Modelle direkt dargestellt. Der Fokus liegt auf einer einfachen und modernen Form der Wissensvermittlung. Die Technologie kann direkt ausprobiert werden. Einfach die Beispielseite (http://umrahbooks.com/wp-content/uploads/2015/10/Kabaa.pdf) ausdrucken und die kostenlose dazugehörige App laden.
Hier die beiden Buch-Varianten:
Eine Variante speziell für den männlichen Pilger (Hier der Amazon Link): https://www.amazon.de/dp/3945833639/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_wQVfAbKYAW385) sowie eine weitere Variante für den weiblichen Pilger (Hier der Amazon Link): https://www.amazon.de/dp/3945833647/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_xSVfAbX724Q2W).
Weitere Infos unter:
http://umrahbooks.com/
Hamburg, 11. September 2017
Deutsche Muslime fragen – Spitzenpolitiker und Parteien antworten
Deutsch-Muslimischer-Wahlkompass
Die Deutsche Muslim Liga e.V. (DML) mit Sitz in Hamburg hat in Kooperation mit der Islamischen Zeitung (IZ) aus Berlin und dem Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Bundestagswahl 2017 heute den „Deutsch-Muslimischen-Wahlkompass“ veröffentlicht.
Im Wahlkompass antworten u.a. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und FDP-Generalsekretärin Nicola Beer für ihre Parteien auf Fragen von deutschen Muslimen zur Bundestagswahl am 24. September 2017. Die Parteien CDU/CSU, Die Linke und Bündnis90/Die Grünen haben ebenfalls gezeigt, warum ihnen die Stimmen der fast 2 Millionen wahlberechtigten Muslime in Deutschland nicht gleichgültig sind. Die AfD reagierte drei Wochen lang trotz mehrfacher Nachfrage per Email und Telefon nicht.
„Die deutschen Muslime interessieren sich politisch wie alle Bürger für Themen wie Rente, Klimaschutz oder Bildungspolitik und die Parteien haben dazu bereits eine Vielzahl von Antworten im Wahlkampf geliefert. Gerade in einer Zeit steigender Islamfeindlichkeit achten deutsche Muslime bei ihrer Wahlentscheidung gleichzeitig darauf, wie Parteien mit dem Islam und den Sorgen und Vorstellungen muslimischer Bürger Deutschlands umgehen“, erklärt Belal El-Mogaddedi, der Vorsitzende der Deutschen Muslim Liga, der ältesten islamischen Vereinigung Deutschlands, die 1952 gegründet wurde.
Politiker und Parteien antworten direkt, teils persönlich, auf 30 Fragen von deutsch-muslimischen Bürgern zu Themen wie Islam, Innenpolitik, Religionsfreiheit, Rassismus, Islamfeindlichkeit, Kopftuchverbot, Doppelpass, Türkei-Politik, Waffenexporte, Afghanistan-Einsatz etc.
„Der Deutsch-Muslimische-Wahlkompass stellt eine aktive Entscheidungshilfe für die vielen deutsch-muslimischen Wähler dar. Die Leser erkennen schnell welche Parteien zum Beispiel die Muslime in ihrer religiösen Individualität anerkennen und respektieren oder welche zu oft Allgemeinplätze zum Besten geben und konkreten Fragestellungen ausweichen. Erstere Parteien können am Wahltag sicherlich von den Stimmen der Muslime profitieren“, sagt El-Mogaddedi weiter.
Der vollständige „Deutsch-Muslimische-Wahlkompass“: http://deutsch-muslimischer-wahlkompass.de.
POETISCHE ALTERNATIVE ZUM G-20-GIPFEL IN HAMBURG
Unter dem Leitspruch von Friedrich Rückert: WELTPOESIE IST WELTVERSÖHNUNG
lädt der Schriftsteller PETER SCHÜTT am Donnerstag, dem 6. Juli 2017, l7.00 Uhr, zu „poetischen Randbemerkungen und Gegenentwürfen“ in den Hamburger Stadtpark, rund um den Taschentuchbaum, links neben dem Planetarium ein. Schütt liest seine westöstlichen Liebesgedichte aus seinem neuen Band:
ALTWEIBERSOMMERNACHTSTRAUM. MEIN JIHAD FÜR DIE LIEBE
In seinen Gedichten und dem Nachwort - erschienen im Hamburger Theorie und Praxis-Verlag - bezieht sich der Dichter auf den Koran und das Hohelied, auf Goethes westöstlichen Diwan und auf Rückert, aber auch auf die Altmeister der orientalischen Liebesdichtung, auf Rumi, Hafez und den Laila-und-Madschnun-Dichter Nizami.
Der Ort seiner Lesung:
RINGS UM DEN TASCHENTUCHBAUM IM STADTPARK (LINKS VOM PLANETARIUM )
eine stille Ecke abseits vom Lärm der zur selben Zeit einfliegenden 20 Staats- und Regierungschefs ist symbolträchtig. Der Taschentuchbaum wurde dem Hamburger Senat vor 60 Jahren von der pakistanischen Regierung anlässlich der Eröffnung ihres Generalkonsulates geschenkt. Er brauchte 25 Jahre, um zum ersten Mal zu blühen. Zur Zeit steht er in voller Blüte. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Indien und Pakistan. Sie steht dort an den Schreinen und Gräbern von Sufi-Heiligen. Die grünen Laubblätter fallen in der Trockenzeit ab. Übrigbleiben die schneeweißen Blütenblätter, die in der Nacht, besonders bei Mondschein, leuchten und das Licht des Paradieses versinnbildlichen. Gleich daneben steht ein „Friedenspfahl“. Er wurde l981 im Rahmen der weltweiten Kampagne „Friedensakupunktur für die Erde“ von den Teilnehmern des Festivals „Künstler für den Frieden“ im St. Pauli-Stadion gepflanzt, unter ihnen, den Hammer schwingend, Harry Belafonte. Am Ende seiner Dichterlesung verteilt Peter Schütt an seine Zuhörer eine Karton mit Datteln aus Qatar.
(PDF am Ende des Textes) DML Pressemitteilung, Hamburg 10.05.2017
Internationale Tagung:
Der Islam als Bereicherung Deutschlands
- Keine
Inkompatibilität zwischen Islam, Demokratie und Grundgesetz
- Die Charta von Medina als Vorbildfunktion des Islam für die heutige Zeit
- Islamologen diskutierten drei Tage über das "Gesellschaftsmodell im Islam"
- Islam als Prävention und zur
Deradikalisierung
Die führenden Islamologen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich in Blaubeuren (Baden-Württemberg) zur ersten großen gemeinsamen Tagung getroffen.
Anerkannte Wissenschaftler der Islamologie und Personen aus der Praxis referierten bei der dreitägigen Veranstaltung Anfang Mai zum Thema „Das Gesellschaftsmodell im Islam“.
Intensive Diskussionen und offener Gedankenaustausch mit den 180 Teilnehmern fanden dabei zum Beispiel über Themen wie „der Nutzen des Islam für die Gesellschaft“ und dessen „Zukunft im deutschsprachigen Raum“ statt.

Dr. Amir Zaidan, der Leiter des Islamologischen Instituts in Wien, betonte gleich zu Beginn der Tagung die Wichtigkeit der Verbindung von Theorie und Praxis:

Dr. Zaidan: "Die Wertschätzung des Wissens liegt in der Umsetzung."
Durch die aktive Verwendung des vielfältigen islamischen Wissens, dem Nachfolgen des islamischen Gebotes des Strebens nach Wissen, dem Aufruf zum Nutzen der Gesellschaft beizutragen, könne – trotz der leider zunehmenden Islamfeindlichkeit in Europa – ein wichtiger Gegenpol geschaffen werden, um Vorurteile und Rassismen abzubauen.
Islam, Demokratie und Grundgesetz
Farid Suleiman, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, unterstrich in seinem Vortrag „Wie hast du’s mit dem Grundgesetz?“, dass im Gegensatz zur Annahme mancher Islamgegner kein Widerspruch darin besteht, als praktizierender Muslim in Deutschland grundgesetzkonform zu leben.
„Vielmehr sollten es die Muslime zuallererst sein, die auf die Einhaltung des Grundgesetzes pochen, denn eine Aufgabe des Grundgesetz ist es, die Rechte der Minderheiten zu schützen“, so Suleiman.
Dr. Zaidan ergänzte eine islamwissenschaftliche Analyse, die er bereits 1999 in Hessen erstellt hat: beim Vergleich des Grundgesetz mit der Schaariah, also der islamischen Gebotenlehre – wie z.B. Güte seinen Eltern gegenüber zu zeigen, den Kranken zu besuchen, der Gemeinschaft zu helfen etc. –, zeigte sich keinerlei Inkompatibilität.
M. Belal El-Mogaddedi, Vorsitzender der Deutschen Muslim Liga – der ältesten muslimischen Vereinigung
Deutschlands – führte in seinem hörenswerten Vortrag
„Islam und Demokratie“ aus, dass zwischen den beiden kein Konflikt besteht. Sein eindeutiges Fazit lautete: „Wer meint, dass Islam und Demokratie nicht miteinander vereinbar seien, hat
zwei Dinge nicht verstanden: Demokratie und Islam!“

Der Staat nach prophetischem Vorbild
Am zweiten Tag der Tagung veranschaulichte Dr. Amir Zaidan am Beispiel der Charta des Stadtstaates von Madinah den Charakter
des vom Islam und vom Propheten des Islam geprägten Staatswesens, das sich am besten in der Formel „Einheit in Diversität“ zusammenfassen lässt.
Er verwies auf die Tatsache, dass der Islam kein bestimmtes Herrschaftssystem vorschreibe und rief Muslime dazu auf, sich nicht von den Verfechtern theokratischer Herrschaftsmodelle in die Irre führen zu lassen.
Eine islamische Erwiderung auf die Terrorgruppe „IS“
Wie sehr pseudo-religiöse Extremisten die islamischen Quellen verdrehen, zeigte anschaulich Dr. Yusuf Dreckmann, Dozent des Islamologischen Instituts. In seinem faktenreichen Vortrag unterstrich er, dass es sich bei dem sogenannten IS um eine Sekte handelt, die jeglichen Bezug zu den originären Quellen des Islam verloren hat. Er wies in seinem Referat nach, dass der IS in widerrechtlicher Weise seine anti-islamische Ideologie und Handlungsweise zu islamisieren versucht.
Islam als Prävention und zur Deradikalisierung
Dass selbst verurteilte Terroristen doch Argumenten und vor allem fundierten Wissen gegenüber zugänglich sein
können, berichtete ein Mitarbeiter des Vereins DERAD. Er betonte in seinem Vortrag zum Thema Deradikalisierung wie wichtig es ist, die
Deutungshoheit über islamische Fachbegriffe, Geschichte und Inhalte wieder zu gewinnen, welche sowohl von sogenannten „Experten“, als auch von Extremisten mit falschem Bedeutungsgehalt besetzt
werden. Betont wurde am Ende seines mit viel Applaus aufgenommen Vortrages: „Religiöse Argumentation und politische Bildung ist ein Teil der Lösung in solchen Fällen. Vermittlung von Religion
kann Prävention wider politischen Extremismus sein“.

Im Rahmen der Arbeit mit Extremisten zeigte sich, dass Ausgrenzungsdiskurse, das damit verbundene Fremdsein, die
ideologische Umdeutung des Fremdseins als etwas Positives und die Rezeption und Deutung außenpolitischer Konflikte von extremistischen Sondergruppen genutzt werden, um Gegensätze zu schüren und
Gewalt zu rechtfertigen.
Mit Reichsbürgern und diversen rechtsextremen Gruppen teilen sie zum Beispiel die Ablehnung des demokratischen Rechtsstaates, seiner Institutionen und sogar bestimmte Feindbilder. Ziel muss es sein, Feindbilder abzubauen und den sozialen Zusammenhalt zu fördern.
Diskriminierung von Muslimen
Wie sehr die Diskriminierung von Muslimen inzwischen im Alltag angekommen ist, erzählte der Rechtsanwalt Yalcin Tekinoğlu von der Kanzlei Dürüst aus Heidelberg. Er berichtete anschaulich aus seiner beruflichen Erfahrung mit Diskriminierungsfällen und zeigte auf, welche vielfältigen Rechtsansprüche Betroffene wahrnehmen können, die Opfer von Ausgrenzung und Rassismus geworden sind.
Neben dem Gleichbehandlungsgebot in Artikel 3 des Grundgesetzes, der Religionsfreiheit (Art. 4, GG), der Berufsfreiheit (Art. 12, GG) biete vor allem das Allgemeine Gleichbehand-lungsgesetz (AGG) eine Chance gegen Benachteiligungen aufgrund der Religion oder anderer Gründe vorzugehen.

Podium: Das Gesellschaftsmodell im Islam
Die Referenten der Islamologie-Tagung kamen am Abend des zweiten Tages in einem mehrstündigen Podiumsgespräch zusammen, um intensiv über die Verantwortung von Muslimen für ihre Gesamtgesellschaften zu diskutieren und zahlreiche Fragen aus dem Plenum zu beantworten.
Bildungswesen im Islam
Am letzten Tag der Tagung verwies Dr. Ali
Ceylan, Dozent am Islamologischen Institut, in seinem sehr informativen und wissenschaftlich fundierten Vortrag mit dem Titel „Das
Bildungswesen der Sahaabah (Gefährten des Propheten) und die Systematik zur Bewusstseinsöffnung “ darauf, dass die Muslimischen Gemeinschaften einen
hohen
Bedarf an authentisch ausgebildeten Gelehrten haben, um auf die Fragen der Zeit islamologische Antworten geben zu können.
Für Dr. Ceylan ist die umfassende Kenntnis der arabischen Sprache entscheidend für das korrekte und ein
zeitgemäßes Verständnis der islamischen Lehre.

Von der Empörung zum Engagement
Zum Abschluss der Tagung forderte der Sozialwissenschaftler Karim Moustafa die Anwesenden in einem leidenschaftlichen Appell dazu auf, die Islamologen-Tagung nicht nur als intellektuelle Bereicherung zu sehen, sondern den positiven Austausch und das Experten-Netzwerk der insgesamt 180 Teilnehmer direkt im Anschluss zur Umsetzung von Ideen und Projekten zu nutzen.
Ausgehend von den einleitenden Worten von Dr. Amir Zaidan „Die Wertschätzung des Wissens liegt in der Umsetzung“ und der eindringlichen Betonung der Wichtigkeit der Wissensaneignung durch Dr. Ali Ceylan, könne die Umkehr der zahlreichen Probleme und Gefahren, denen Muslimen heutzutage gegenüber stehen, nur durch Wissen, Information, Aktivität, Disziplin, Strebsamkeit und vor allem Engagement gelingen.
Und dies sei manchmal einfacher als gedacht, veranschaulichte er: in Nordrhein-Westfalen brauche es zum Beispiel an einer Schule nur 12 muslimische Schüler, damit der Islamische Religionsunterricht als ordentliches Unterrichtsfach, mit dem man 2019 schon Abitur machen könne, an der entsprechenden Schule eingeführt werde. Alles was es braucht ist ein wenig Initiative der Eltern und ein paar Unterschriften, sprich Engagement.
Wissensvermittlung in der muslimischen Gemeinschaft
Die dreitätige Islamologentagung war ein voller Erfolg für das Islamologischen
Institut als Veranstalter und Schirmherr. Der Leiter des Instituts, Dr. Amir Zaidan, sagte

zum Abschluss der Veranstaltung:
„Wir freuen uns mit dieser Tagung den aktiven Beitrag der Muslime in Deutschland für diese Gesellschaft gezeigt zu haben und auf wissenschaftlicher, islamischer Basis Angebote für Muslime im deutschsprachigen Raum zu machen und somit unseren Beitrag für eine authentische Wissensvermittlung über den Islam zu leisten.“
Ausgerichtet hat die Tagung als Koopera-tionspartner der islamische Bildungsverein Evidence e.V. aus Stuttgart, welcher mit großer Leidenschaft, Engagement und Tatkraft ein informatives und bereicherndes Programm der Wissensvermittlung in geschwisterlicher Atmosphäre zusammenstellte. Durch das Programm führten als Moderatoren Amaal Misir von Evidence und Muhammed Arslan vom bekannten islamischen Bildungsverein „Streben nach Wissen“ aus Essen.
Die sehr ansprechende und schöne Quran-Rezitation im Rahmen des Programms vollzog der Al-Azhar-Absolvent und Tadschwiidlehrer am Islamologischen Institut, Mustafa Khamees.
„Die erste mehrtägige Islamologen-Tagung war ein voller Erfolg. Sicherlich werden in Zukunft weitere derartige Veranstaltungen für den Wissens-transfer folgen“, sagte die Vorsitzende von Evidence, Amaal Misir.

„Eine produktive Kommunikationsgemeinschaft zeichnet sich durch fortwährenden Austausch von Wissen aus. Dieser kann aber erst auf der Grundlage vorausgehenden Wissens gelingen."

Bei der dreitägigen Tagung zum Thema „Das Gesellschaftsmodell im Islam“ referierten u.a. Dr. Amir Zaidan, Dr. Ali Ceylan, Farid Suleiman, Dr. Yusuf Dreckmann, Belal El-Mogaddedi, Yalcin Tekinoğlu und Karim Moustafa.

Die internationale Islamologie-Tagung fand unter Schirmherrschaft des Islamologischen Instituts aus Wien statt, welches jahrelang für die Ausbildung der islamischen Religionslehrer zuständig war, und auch in Deutschland mit dem Standardwerk der „Islamologischen Enzyklopädie“ wissenschaftliche Maßstäbe für das universitäre Studium des Islam – basierend auf den historischen Quellen des Quran und der Sunnah sowie der islamischen Wissenschaftsliteratur der vergangenen 1400 Jahre – gesetzt hat. Neben dem privaten Studium der Islamologie, welches an verschiedenen Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten wird, bietet das Islamologische Institut seit 2015 einen Bachelor-Studiengang in Kooperation mit der Faculty of Islamic Studies der International University of Novi Pazar an.
Die gesamte Pressemitteilung inklusive des
Berichtes über die Islamologie-Tagung und alle Referenten findet sich hier und nachfolgend als PDF. Sämtliche Bildrechte der Tagungsbilder liegen bei Evidence e.V.
Tipp zum Anschauen für alle,
die fordern, Muslime müssten sich endlich mal vom Terror distanzieren und dabei übersehen, wie oft Muslime dies schon gemacht haben, und dass auch Muslime selber Opfer der Mörder und Verbrecher sind.
Dossier zu Constantin Schreibers Machwerk „Inside Islam“
Der echte Moscheereport:
Alles, wirklich alles, was man über Moscheen wissen muss.
Mein Moschee Report- Highlights von #meinmoscheereport. Für alle, die wissen wollen, warum Chuck Norris in türk. Moschee langsam betet.
https://twitter.com/PluralVerlag
Rezension Inside Islam, von Behnam Said
Rezension Inside Islam - Angeprangert, statt den Dialog gesucht, von Eren Güvercin
Rezension Inside Islam, von Baniel Bax, TAZ
Leider nähert sich Schreiber dem Thema wie ein Ethnologe aus der Kolonialzeit
http://taz.de/Recherche-ueber-Moscheen-in-Deutschland/!5393681/
Rezension Inside Islam, von Andrea Dernbach, Tagesspiegel
Moscheen in Deutschland-Der fatale Generalverdacht
http://www.tagesspiegel.de/politik/moscheen-in-deutschland-der-fatale-generalverdacht/19602090.html
Rezension Inside Islam, von Canan Topcu
Das Buch bestärkt Vorbehalte gegen Muslime und ihre Religion.
https://de.qantara.de/inhalt/constantin-schreibers-moscheereport-outside-islam
Das Buch "Inside Islam" schürt ein Anti-Wir-Gefühl, von Dunja Ramadan
https://www.torial.com/dunja.ramadan/portfolio/209480
Was nicht fremd ist, wird fremd gemacht
Monatelang recherchierte Constantin Schreiber in deutschen Moscheen. Herausgekommen ist ein Mischung aus Safari-Expedition, Klischeesammlung und Übersetzungsfehlern.
http://www.schantall-und-scharia.de/moscheereport-was-nicht-fremd-ist-wir-fremd-gemacht/
Offener Brief von Prof. Dr. Johanna Pink zu Inside Islam
"Inside Islam": Kein echter Versuch, die Religion für Laien zu erklären, Deutschlandfunk
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Jahrbuch für Islamophobieforschung 2017 und Call for Papers
Das neue Jahrbuch für Islamophobieforschung ist erschienen. Es enthält unter anderem Beiträge über theoretische Zugänge zur Islamophobieforschung, Gender und Islamophobie, eine Untersuchung zum Arbeitsmarktzugang von muslimischen Frauen, Reflexionen zur Möglichkeit von NGO’s im Kampf gegen Islamophobie und vieles mehr. Eine Einsicht in die Inhaltsangabe gibt es hier. Zum Bestellen geht’s hier entlang: New Academic Press oder demnächst auf Amazon für 19,90 €.

Und wie die FAZ mit einer miesen Artikel-Überschrift dieses vorbildliche Engagment (siehe links) der deutschen Kirchen gegen Rechts verleumdet, Muslime stigmatisiert und dabei selbst voller Genuss eines um öffentliche Hygiene bemühten Germanen bis zum eigenen, gerade gezogenen Scheitel in den stinkenden, braunen Sumpf unserer Republik eintaucht, um mit der AfD und Kohorten gemeinsame Sache zu machen (!) kann man hier nachlesen: http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/unser-kreuz-hat-keinen-haken-kirchen-protestieren-gegen-afd-14978517.html
Eine Werbung, die Mut macht:
islam.de News National Feed
Deutsches Islamforum: 40 Anschläge auf Moscheen in 2018 (Mi, 18 Apr 2018)>> mehr lesen
Abgeordnete der türkischen Nationalversammlung besuchen den ZMD (Mo, 16 Apr 2018)
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Zentralrat der Muslime wird den Vertrag zur Islamischen Theologie an der HU unterschreiben (Mo, 16 Apr 2018)
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Antimuslimischer Anschlag auf Mitgliedsmoschee des ZMD in Darmstadt - Große Solidarität u.a. Besuch des OB am nächsten Tag (Mi, 11 Apr 2018)
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Selbsternannte Verfassungsschützer torpedieren "Vorbildliche Integrationsarbeit" der Islamischen Gemeinde Gießen (Mi, 11 Apr 2018)
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Wir danken dem sehr bekannten Illustrator Dieter Braun herzlich für die Erlaubnis der Verwendung seiner schönen Hadsch-Grafik. Die Grafik wurde ursprünglich für das Magazin Stern gemacht hat, bei dem wir uns ebenso bedanken. Der aktuelle Text zur Grafik stammt von der Deutschen Muslim Liga e.V. Mit freundlicher Genehmigung des stern.
.
Note 6 für die CSU -
Islampapier voller Fehler und falschen Behauptungen.
Ein Mitglied der DML hat sich die Mühe gemacht und das Themenpapier des Arbeitskreises Migration und Integration der CSU mit dem Titel „Welcher Islam gehört zu Deutschland?“ durchgearbeitet. Wir haben die Kommentare unseres Mitglied zu dem sinnfreien Papier - im Originaltext Grün markiert - und sind gespannt darauf, was von diesem hanebüchenen Entwurf die CSU im November 2016 im Rahmen ihres Grundsatzprogramms nun verabschieden wird...
Hier kann das kommentierte Themenpapier abgerufen werden:
Wie sehr die CSU leider oft beim Thema Islam daneben liegt, zeigte auch schon deren Forderung die ausländische Finanzierung bei der Entsendung von Imamen zu stoppen. Siehe den DML-Vergleich zur Forderung.

Islamophobin is funny. Islamophobia is not. http://www.islamophobin.org/
Eine Replik von Dr. Amir Zaidan, Gründer und Leiter des Islamologischen Instituts Wien und Verfasser der ersten deutschsprachigen Islamologischen Enzyklopädie (siehe auch unter: http://www.islam-wissen.com), auf Hamed Abdul Samad
„Ich habe mich bis jetzt erfolgreich verweigert, auf unqualifizierte ideologische Islam-Hasser von der Marke Abdel-Samad zu reagieren, getreu der Empfehlung des Quraan (Sure 25, Verse 63-66):
„Die Anbeter Dem Gnadenden gegenüber sind diejenigen, die auf der Erde in Bescheidenheit gehen, und wenn die Unwissenden sie belästigen, sagen sie:
„Friede (sei mit euch)!“
Doch wenn solche Demagogen ihren Hass dem Islam gegenüber zum Beruf machen und mit Un- oder Halbwahrheiten operieren, um Verunsicherungen zu verbreiten, dann muss man eine Ausnahme machen und zumindest einmal reagieren. (...)"
Hier der Download des ganzen Textes:
Eine Moschee-Führung mit dem DML-Imam
Eine Moschee-Führung mit Abdullah Leonhard Borek durch das "Ahmed Al Fateh" Zentrum in Bahrain.
Abdullah Leonhard Borek war langjähriges Mitglied der DML, ehemaliger Honorarkonsul Deutschlands in Bahrain, Träger des Bundesverdienstkreuzes.
Er reiste regelmäßig nach Bahrain, wo er für Interessierte Führungen durch die Moschee des "Ahmed Al Fateh" Zentrum organisierte. Abdullah Leonhard Borek fand bereits in den 1950iger Jahren zum Islam und bekleidete die Funktion des Imams innerhalb der DML.
Aktuelle Erklärung des Gelehrtentreffens in Marrakesch zum Schutz religiöser Minderheiten
Neuer Bachelor Studiengang für Islamstudien
Die Bemühungen des Islamologischen Instituts in Wien um einen Kooperationsvertrag mit der Fakultät für Islam-Wissenschaften in Novi Pazar in Serbien, FIS
(Faculty of Islamic Studies) http://fis.edu.rs/ wurden sehr
erfolgreich abgeschlossen. Die Fakultät ist der Internationalen Universität in Novi Pazar angegliedert und mit Öffentlichkeitsrecht ausgestattet. Sie untersteht der Mešihat Islamske zajednice u
Srbiji (Islamische Gemeinschaft in Serbien) und wird gemäß der islamischen Tradition als bisher einzige Bildungseinrichtung in dieser Region als Waqf/Vakif, d.h. als Non-Profit-Institution,
geführt.
Ab diesem Semester 2015/2016 wird das Islamologische Institut ein 4-jähriges Bachelor-Studium in Zusammenarbeit mit der FIS mit einem staatlich anerkannten Abschluss anbieten.
Auch die Inskription für Master- und Promotionsgrade werden ab dem nächsten Jahr 2016/2017 möglich sein.
Das Studium ist berufsbegleitend konzipiert. Interessenten an diesem Studium kontaktieren das Sekretariat des Instituts in Wien unter: sekretariat@islamologie.info.
islam.de News National Feed
Deutsches Islamforum: 40 Anschläge auf Moscheen in 2018 (Mi, 18 Apr 2018)
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Zentralrat der Muslime wird den Vertrag zur Islamischen Theologie an der HU unterschreiben (Mo, 16 Apr 2018)
Es bleiben dennoch verfassungsrechtlicher Bedenken - Dennoch ist es wichtig, dass das wichtige gemeinsame Ziel, eine Islamische Theologie in der Haupstadt, nicht weizer gefährdet wird
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Antimuslimischer Anschlag auf Mitgliedsmoschee des ZMD in Darmstadt - Große Solidarität u.a. Besuch des OB am nächsten Tag (Mi, 11 Apr 2018)

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Selbsternannte Verfassungsschützer torpedieren "Vorbildliche Integrationsarbeit" der Islamischen Gemeinde Gießen (Mi, 11 Apr 2018)

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Der Zentralrat der Muslime ist bereit, bis zum Bundesverfassungsgericht zu gehen für die Anerkennung als Religionsgemeinschaft (Mi, 04 Apr 2018)

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Mindestens 225 anti-muslimische Diskriminierungsfälle gemeldet (So, 01 Apr 2018)

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MiGAZIN
Sieben Bundesländer nutzen Wohnsitzauflage für Flüchtlinge (Fr, 20 Apr 2018)Mit der umstrittenen Wohnsitzauflage wollte die Bundesregierung 2016 für eine gerechte Verteilung von Flüchtlingen auf die Kommunen sorgen. Nur sieben Länder machen aktuell davon Gebrauch. Wie viele Flüchtlinge es betrifft, ist aber nicht bekannt.
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Deutschland gewährt den meisten Flüchtlingen Schutz (Fr, 20 Apr 2018)
60 Prozent aller positiven Asyl-Entscheidungen innerhalb der EU entfielen im vergangenen Jahr auf Deutschland. Das teilt die EU-Statistikbehörde mit. Es Folgen Frankreich, Italien und Österreich.
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Weniger Muslime in Deutschland als bislang vermutet (Fr, 20 Apr 2018)
Einer aktuellen DIW-Erhebung zufolge lebten im Jahr 2016 in Deutschland 2,7 Millionen erwachsene Muslime – ein Anteil von 4,3 Prozent der gesamten erwachsenen Bevölkerung. Das ist deutlich weniger als bisher angenommen.
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Der Andere Prophet. Jesus im Koran. (Fr, 20 Apr 2018)
Jesus ist im Koran ein besonderer Prophet - und das Christentum wird dort positiver und weniger polemisch gesehen als bisher gedacht, ist ein christlich-islamisches Autorenduo nach sechsjähriger Forschung überzeugt. Von Judith Kubitscheck
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UN brauchen dringend mehr Hilfsgelder (Fr, 20 Apr 2018)
Die anhaltende Gewalt in Syrien hat seit Januar 700.000 Menschen neu in die Flucht geschlagen. Die UN rufen zu dringender Hilfe auf und hoffen auf die Syrien-Konferenz nächste Woche in Brüssel. Von Jan Dirk Herbermann
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Deutschland will 10.200 Flüchtlinge aufnehmen (Fr, 20 Apr 2018)
Deutschland wird im Rahmen des EU-Programm zur Umsiedlung von besonders schutzbedürftigen Menschen 10.200 Flüchtlinge aufnehmen. Seehofer: jährliche Zuwanderungsgrenze bleibt.
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In diesen Tagen denken wir in der DML an Aylan Kurdi aus Syrien der im Alter von drei Jahren ertrunken ist und an die vielen namenlosen Menschen, für die das Mittelmeer zum Grab wurde. Die Welt hat nicht nur ihn und seine Familie viel zu lange ihrem Schicksal überlassen. Wir werden ihn nicht vergessen. Künstler reagieren auf ihre Weise auf den Tod von Aylan:
Mit großer Sorge sieht die DML die stark gestiegen Zahl rechter Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Die Polizei zählte von Jahresbeginn 2015 bis Ende August bereits 337 (!) Straftaten gegen Asylunterkünfte, die als rechtsmotiviert eingestuft wurden oder bei denen eine rechte Motivation noch nicht sicher ausgeschlossen werden könne. Im vergangenen Jahr registrierten die Behörden insgesamt „nur“ 198 derartiger Delikte.
Menschen in Not, die vor Gewalt, Krieg und Terror geflohen sind, anzugreifen und zu bedrohen muss mit allen Mitteln des Rechtsstaates verhindert werden. Zum Glück zeigt die große Mehrheit unserer Mitbürger wie man wirklich mit den Flüchtlingen umgeht: Willkommen in Deutschland!
Muslimisches Forum Deutschland, Liberal Islamischer Bund & Co.
Multireligiöse Truppe mit Sendungsbewusstsein und die angebliche Vertretung der Mehrheit der Muslime in Deutschland...
Das folgende Video aus Schweden zeigt einen Muslim, der mit verbundenen Augen in der Stockholmer Fußgängerzone steht und auf Umarmungen wartet. Vor ihm ein Schild mit der Aufschrift: "Ich bin ein Muslim, kein Terrorist. Vertraut ihr mir ? Ich vertraue euch!"
www.islam-wissen.com
Bismil-laahir rah-maanir rahiim
Auf dieser neuen Internetseite bieten das international für seine hervorragende Arbeit bekannte Islamologische Institut in Wien unzählige Informationen zu Islamischem Wissen. Hier die Infos zur
Internetseite vom Institut:
- Islamologisches Institut: 4 semestriger Lehrgang in 12 Disziplinen der Islamischen Wissenschaften auf Deutsch, in Deutschland, Österreich und der Schweiz
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Wir sind in jeder Hinsicht unabhängig und keinen Denkrichtungen oder Sponsoren bzw. Subventionsgebern verpflichtet. Dies gewährleistet unsere wissenschaftliche Unabhängigkeit und akademische
Freiheit. Auf dieser Basis können wir unter Berücksichtigung aller anerkannten Fiqh-Schulen die islamologischen Disziplinen wissenschaftlich neutral und islam-konform darstellen.
Betreiber und Autoren dieser Seite sind Dozenten des Islamologischen Instituts, bekennende Muslime, die im deutschsprachigen Kulturkreis verwurzelt sind, über fundierte (deutsch/arabisch)
Sprachkenntnisse verfügen und Abschlüsse von renommierten Islamischen Universitäten in den verschiedenen islamologischen Disziplinen haben.
Wir hoffen, dass ihr beim Stöbern viel Neues entdecken werdet und von der Seite profitieren könnt. Rückmeldungen, konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge sind ausdrücklich erwünscht.
Ganzer Liedtext (ohne Video): https://www.youtube.com/watch?v=OsZhRCTFokM
Übrigens, falls Sie es noch nicht wussten Fahrverbote für Frauen gibt es auch in London, siehe hier: „Orthodox Jewish sect compared to Saudi Arabia after banning women in London from driving and even barring pupils from school if they are dropped off by mothers.”
Hier der Link zum Artikel: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3100674/Orthodox-Jewish-sect-compared-Saudi-Arabia-banning-women-London-driving-barring-pupils-school-dropped-mothers.html

Fatima Grimm Biographie
Fatima Grimm (1934-2013) war eine der prägendsten muslimischen Persönlichkeiten in Deutschland. Durch ihr unermüdliches Engagement und ihre Veröffentlichungen legte sie wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einem deutschen Islam. Als jüngste Tochter des SS-Generals Karl Wolff litt sie ihr Leben lang unter der drückenden Gewissenslast, ein Täterkind zu sein. Bereits 1961 bekannte sie sich als eine der ersten deutschen Frauen zum Islam und ging bald darauf voller Neugier und Hoffnungen als Entwicklungshelferin ins neu gegründete Pakistan. Zurück in München nahm sie an der Gründung der dortigen islamischen Gemeinde teil und war im Laufe ihres Lebens am Aufbau zahlreicher muslimischer Organisationen wie der Deutschen Muslim-Liga beteiligt. Ihr Engagement setzte sie auch fort, als sie nach Hamburg übersiedelte. Durch ihre Reisen als Referentin innerhalb Deutschlands und in die ganze Welt lernte sie bedeutende Persönlichkeiten der deutschen und internationalen Zeitgeschichte kennen. Ihre zahlreichen Übersetzungen und Veröffentlichungen islamischer Werke in deutscher Sprache wirken auch über ihren Tod hinaus. Das biographische Interview führte der Hamburger Schriftsteller Peter Schütt. Buch-Bestellung hier
Festvortrag von Prof. Dr. Tariq Ramadan zur 60-Jahr Feier der Deutschen Muslim Liga in Hamburg am 8. Februar 2015
Kurzer TV-Bericht zum offiziellen Empfang anlässlich des 60-jährigen Jubiläums: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Hamburg-Journal,sendung336594.html (ab Minute 8:35) und nachfolgend eine kleine Bilderauswahl des inspirierenden Festvortrages bei der Deutschen Muslim Liga von Prof. Dr. Tariq Ramadan (Fotos: Arne List)
09.02.2015 Die Deutsche Muslim-Liga feierte am 8. Februar ihr 60-jähriges Jubiläum. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden, Mohammed Belal El-Mogaddedi
„Eine besondere Verantwortung für den Islam“

(iz). Am 8. Februar feierte die Deutsche Muslim Liga e.V. (DML) ihr 60-jähriges Bestehen. Als älteste bestehende muslimische Einrichtung in Deutschland kann die DML als Beweis dafür gelten, dass der Islam schon lange zu Deutschland gehört. Lange war sie wegweisend bei der Selbstorganisation der hiesigen Community und spielte eine wichtige Rolle bei der Ausprägung einer einheimischen muslimischen Identität. Der Verein ist unter anderem auch dem Lebenswerk von Muslimen der ersten Stunde wie Fatima Grimm oder Mohammed Aman Hobohm verpflichtet. Anlässlich der gut besuchten Feierstunde in Hamburg sprach die IZ mit ihrem Vorsitzenden, Mohammed Belal El-Mogaddedi. -
Das Interview gibt es hier: http://www.islamische-zeitung.de/?id=18796#sthash.DYDzWnNb.dpuf
Die Deutsche Muslim Liga dankt sehr herzlich Prof. Dr. Tariq Ramadan, dem Islamischen Zentrum Hamburg, der Schura Hamburg, den vielen fleißigen Helfern und unseren Freunden und Gästen für eine wundervolle 60-Jahr Feier am vergangenen Sonntag in Hamburg!
- Bilder, Videos, Interviews etc.
in Kürze auf unserer Internetseite -
Fernseh-Interview des slowenischen Fernsehens
mit dem Vorsitzenden der Deutschen Muslim Liga
über Islamfeindlichkeit und Extremismus.
Lutz Bachmann, PEGIDA Französische Karikatur Adolf Hitler, NSDAP
Screenshot: MOPO24
Wir sind Muslime - Sunniten und Schiiten
Eine Aktion der Deutschen Muslim Liga e.V.
Mit großer Sorge sehen wir in der DML wie sich eine zunehmende sprachliche und tätliche Aggressivität in Teilen der Muslimischen Gemeinschaften, insbesondere unter Sunniten und Schiiten, auch in Deutschland Bahn bricht.
Diese bedauerlichen Entwicklungen erfüllen uns mit Trauer, widersprechen sie doch diesem Quranischen Grundsatz aus der 3. Sure, Vers 103:
103: Haltet fest an dem von ALLAH gebotenen – allesamt und zersplittert euch nicht! Entsinnt euch der Gaben ALLAHs euch gegenüber, als ihr verfeindet wart und ER eure Herzen versöhnte, so wurdet ihr Geschwister, auch als ihr am Rande der Feuergrube wart und ER euch davor errettete. Solcherart verdeutlicht ALLAH SEINE Worte, damit ihr Rechtleitung findet.
Unter dem Motto "Wir sind Muslime" veröffentlicht die DML Bilder, welche die Einheit der Muslimischen Gemeinschaft zeigen. Sie wollen mitmachen? Schicke Sie uns Ihre Bilder zum Thema. Wir veröffentlichen diese gerne in unserer DML Rubrik "Wir sind Muslime".
Ich bin Muslim, und das ist auch gut so!
Hier können sich deutsche Muslime, auch Nichtmitglieder der DML e.V. mit ihren Gedanken zum Muslimischen Leben in Deutschland präsentieren, und ihr Selbstverständnis als Bürger dieses Landes vorstellen. Die persönlichen Daten werden auf Wunsch selbstverständlich anonymisiert!
Alle Infos und eure Texte unter der Rubrik "Ich bin Muslim...".