Aktuelles - Islam in Deutschland

Vorstoß für Muslim-Feiertage (Mai 2015)

Mit einem neuen Gesetz will die grün-rote Landesregierung die Chancengleichheit für Millionen Migranten vorantreiben. Muslime und Aleviten sollen etwa ein Recht darauf bekommen, an den drei wichtigsten religiösen Feiertagen den Gottesdienst zu besuchen. http://www.suedkurier.de/nachrichten/politik/Vorstoss-fuer-Muslim-Feiertage;art410924,7848303

 

Gleichberechtigung für den Islam in Deutschland

Seit Jahren bemühen sich islamische Glaubensgemeinschaften in Deutschland um rechtliche Anerkennung und vollständige Gleichberechtigung mit den Kirchen und den jüdischen Gemeinden. Mit Erfolg. http://www.dw.de/gleichberechtigung-f%C3%BCr-den-islam-in-deutschland/a-18476844


Friedrich Ebert Stiftung Studie: „DIE RECHTLICHE ANERKENNUNG DES ISLAMS IN DEUTSCHLAND  http://library.fes.de/pdf-files/dialog/11386.pdf

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Muslimisches Forum Deutschland, Liberal Islamischer Bund & Co.

Multireligiöse Truppe mit Sendungsbewusstsein und die angebliche Vertretung der Mehrheit der Muslime in Deutschland...               April/2015

 

Ein Kommentar der Deutschen Muslim Liga (in grün unten), eingefügt in einen Artikel der Süddeutschen Zeitung (Link unten), zur Gründung des Muslimischen Forum Deutschland:

 

  • Mehrere muslimische Intellektuelle in Deutschland haben mit der Hilfe der Konrad-Adenauer-Stiftung eine neue Plattform für Muslime gegründet.[Offensichtlich sind nur die Muslime akzeptiert, die sich die Wünsche der Politik zu eigen machen.]
  • Das "Muslimische Forum Deutschland" soll nach den Worten des kommissarischen Sprechers, ZDF-Journalist Abdul-Ahmad Rashid, eine Plattform für Muslime mit Spaß an der Debatte sein. [Charlie Hebdo wollte ja auch nur Spaß, oder. Dann sollen diese Muslime doch ins Kabarett gehen oder sich "Muslimisches Spaßforum" nennen.]
  • Sechs Frauen und neun Männer haben als erste die Gründungserklärung des Forums unterzeichnet, darunter islamische Theologen, Wissenschaftler, Pädagogen, Journalisten, Schiiten und Sunniten. [Stimmt ja nur vordergründig, auch Aleviten und Christen sind dabei, das Ganze ist im besten Fall eine multireligiöse Veranstaltung.]
  • Das Forum richtet sich zwar auch an fromme Muslime. Die islamischen Verbände mit ihrer eher konservativen Theologie oder ihrer immer noch engen Bindung an die Türkei sind ihnen aber fremd. [Aha, also mit Debatte und Pluralität ist es also doch nicht so weit her!]
  • Die bestehenden Verbände, die sich im Koordinationsrat der Muslime zusammengeschlossen haben, sollen nicht erfreut sein über die Gründung. [Hätten sie ihre Arbeit vielleicht etwas besser gemacht, wäre es nicht zu dieser schrägen Innovation gekommen.]

Eigentlich, sagt Abdul-Ahmad Rashid, ist es noch zu früh für dieses Gespräch. "Nach zwei Treffen große Visionen, das geht nicht", sagt der ZDF-Journalist, den man in einer Drehpause erwischt. Es gebe jetzt halt eine Plattform für Muslime mit Spaß an der Debatte. Der palästinensisch-israelische Psychologe, Autor und Islamismus-Experte Ahmad Mansour [Sehr umstritten unter Muslimen.] aus Berlin habe die Idee gehabt, die Konrad-Adenauer-Stiftung habe mit ihrer Infrastruktur geholfen, so gebe es jetzt das "Muslimische Forum Deutschland", das an diesem Donnerstag der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Und er, Rashid [Stammt aus Afghanistan, schade, dass er sich für so einen Unsinn missbrauchen lässt] , sei halt der kommissarische Sprecher.

Man kann das so sehen, man kann aber auch sagen: Das "Muslimische Forum" zeigt, dass der Islam nicht nur Probleme für Deutschland bereithält. [Ach, alle die nicht so denken wie diese Forumsleute sind ein Problem, interessant.] Sechs Frauen und neun Männer haben als Erste die Gründungserklärung des Forums unterzeichnet, zu ihnen gehören die Islamwissenschaftlerin, Religionspädagogin und Autorin Lamya Kaddor [...der mehrere Schüler nach Syrien abgehauen sind. So fundiert kann ihr Islamunterricht ja nicht gewesen sein.] und Mouhanad Khorchide [...den die meisten „Problem-“Muslime (s.o.) sowieso nicht Ernst nehmen.] , der Leiter des Zentrums für Islamische Theologie der Universität Münster, dazu islamische Theologen, Wissenschaftler, Pädagogen, Journalisten. Sie sind Endzwanziger und Mittvierziger, Sunniten und Schiiten, Aleviten und Jesiden [Was haben Nicht-Muslime in einen Muslimischen Forum zu suchen?] , sogar ein libanesischer Christ [Hier handelt es sich um Ralph Ghadban, dem seine Islamfeindschaft ins Gesicht geschrieben steht. Er hat ja im letzten Jahr auch versucht den Penzberger Imam Benjamin Idriz schlecht zu machen und zu disqualifizieren.] macht mit.

"Beste islamische Vielfalt [Wenn einem nichts mehr einfällt, dann gibt man diesen Schrott von sich!] ", sagt Rashid. Traditionellen Muslimen [Kann man mir mal jemand eine Definition für „traditioneller Muslim“ geben?] würde die Mischung jedoch Bauchschmerzen bereiten.

Das Forum zeigt auch, wie sehr sich die junge Elite des muslimischen Deutschland geändert hat. Die ersten Migranten und Zuwandererkinder studierten Maschinenbau oder Medizin, Berufe, die man überall auf der Welt ausüben kann. Die Unterzeichner hingegen entstammen der ersten Generation muslimischer Intellektueller, die Deutschland und seine Gesellschaft deuten und mitgestalten wollen. [Wer Fatima Grimm, Ahmed Bashir Dultz oder Murad Hoffmann und viele andere nicht kennt, kann so einen Unsinn sagen und denken er würde das Rad neu erfinden. Diesen Exklusivitätsgedanken kennt man von anderen Splittergruppen der Muslime in Deutschland.]

Die islamischen Verbände mit ihrer eher konservativen Theologie oder ihrer immer noch engen Bindung an die Türkei sind ihnen fremd [Muslime=Türke, Oh Mann, die sind ja so was von Gestern!]. Dabei sehen sich die meisten Unterzeichner durchaus als religiös [Ja, besonders die muslimischen Nicht-Muslime, wie aberwitzig.] , einige eher skeptisch [Ein Muslim, der dem Islam, also dem Quran und der Sunnah gegenüber skeptisch ist, das ist ja eine toller Muslim!], andere dezidiert fromm - nur wollen sie eben ihren eigenen Weg finden.

"Die Mehrheit der Muslime ist unterrepräsentiert" [Und wer hat diese Leute gewählt - wahrscheinlich auserwählt- , dass sie nun Repräsentanz beanspruchen?]


"Wir gründen keine Moscheen, wir rollen keine Gebetsteppiche aus"[Das hätte mich ja auch sehr gewundert. Islam geht ja auch ohne Gebet, und Zakat und Fasten.... oh Mann], sagt Lamya Kaddor, "wir wollen den Islam gesprächsfähig [Ach so, die anderen Muslime sind ja von Geburt aus stumm.] machen." "Wir sind Menschen, die sich als Bürgerinnen und Bürger Deutschlands und zugleich als Muslime sehen"[Welcher deutscher Muslim tut das eigentlich nicht?] , schreiben sie in ihrer Gründungserklärung. Man wolle den "humanistisch [Die Humanisten haben doch immer jede Form von Religion abgelehnt, also sind das hier nicht-religiöse Religiöse - interessante Erfindung!] orientierten Muslimen" eine Stimme verleihen, die in den Verbänden keinen Platz hätten.

Das Forum trete gegen jede Form von Intoleranz [Jede Form von Intoleranz? Das bedeutet aber, dass man alles akzeptiert, also auch jeden Mist, vollkommener sprachlicher und inhaltlicher Blödsinn!], Diskriminierung und Menschenverachtung ein, gegen "antimuslimische[Na ja, wenigstens etwas...], antisemitische, rassistische, deutschenfeindliche und homophobe Stereotypen". Und man wolle "der Politik einen weiteren Ansprechpartner [Die freuen sich bestimmt, haben sie sich doch ihre jesidisch-christlich-alevitischen Muslime selbst gebastelt. Fehlt nur noch der jüdische Muslim, den haben sie wohl in der Eile vergessen.] anbieten, der die unartikulierten Positionen [Die haben wohl den Röntgenblick in die Herzen und Köpfe der Menschen. Wow!] von Muslimen in Deutschland wiedergibt."

Nun repräsentiert das Forum mit seinen Professoren und Intellektuellen ebenfalls nur eine Minderheit der Muslime - die bestehenden Verbände, die sich im Koordinationsrat der Muslime zusammengeschlossen haben, sollen dennoch nicht erfreut sein über die Gründung. Sie befürchten, in die demokratiefeindliche Ecke gestellt zu werden. Sie befürchten noch mehr, künftig das knappe Gut der politischen Kontakte und der öffentlichen Aufmerksamkeit mit den Neuen teilen zu müssen. "Da gib es Sorgen", sagt Rashid, "dabei wollen wir gar keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung sein: Wir können Debatten führen und anstoßen, die die Verbände gar nicht anstoßen können.[Welche Debatten können nicht von den großen Verbänden angestoßen werden, bitte schön?]"

Auch dass das Muslimische Forum Deutschland mit Hilfe der Konrad-Adenauer-Stiftung gegründet wurde, stößt auf Kritik: Mischt sich da nicht die Politik zu sehr in religiöse Angelegenheiten ein? Oder will die CDU-nahe Stiftung jene Muslime sammeln und vereinnahmen, die ihnen ins Bild passen? Keinesfalls, sagt Petra Bahr, die bei der Stiftung die Hauptabteilung Politik und Beratung leitet und erst kürzlich von der Evangelischen Kirche in Deutschland [Das ist ja interessant.] auf den Posten gewechselt ist. Auf die Frage, welcher Islam zu Deutschland gehören soll, dürften aber nicht nur die offiziellen Islamverbände antworten oder die, die keine Muslime sind. "Außerdem ist uns wichtig, dass aus der Kritik an religiösen Strömungen kein religionsfeindliches Klima in Deutschland wird", sagt sie.

"Eigentlich bräuchten die Muslime eine eigene unabhängige Stiftung", sagt Lamya Kaddor. Die Adenauer-Stiftung war wichtig, sagt Rashid, "aber jetzt müssen wir selber laufen". Wohin? [Ja, das ist die richtige Frage! Wohin bloß?] Sein Traum sei ja, irgendwann einen großen Muslimtag [Hatten wir schon vor Jahren eingeführt, nennt sich TDM-Treffen Deutscher Muslime, Schnee von gestern! Muslime haben volle Moscheen und andere bundesweite Veranstaltungen, sie brauchen diese Muslim-Tage nicht zur Selbstvergewisserung.] zu veranstalten, sagt Rashid, ähnlich den Kirchen- und Katholikentagen - "gerne mit den Verbänden".

 

http://www.sueddeutsche.de/panorama/neue-initiative-von-muslimen-ansprechpartner-im-namen-allahs-1.2447471

Eine der ältesten Koranhandschriften in Berlin entdeckt
Die Berliner Staatsbibliothek ist in Besitz einer der ältesten Koranhandschriften der Welt. Die Pergamentblätter stammen aus der ersten Hälfte des siebten Jahrhunderts. http://www.islamiq.de/2015/04/03/eine-der-aeltesten-koranhandschriften-in-berlin/

Deutschland kann anders, Deutschland ist anders.

Ansprache „Dresden für alle“ – für ein weltoffenes Deutschland

von Aiman A. Mazyek


Liebe DresdnerInnen, liebe Friedensschaffende und liebe Demokraten,

dies ist keine „Gegen“-Demo, sondern eine Kundgebung FÜR ein weltoffenes Deutschland, für ein Dresden für alle. Wir leben in einem Land und einer Stadt, in der wir zurecht stolz sind auf dessen Vielfalt und auf eine bunte Republik und dies erkennen wir als Bereicherung und als ein Mehr an. Wir sind heute zusammengekommen, damit das auch so bleibt (...)


Die ganze Rede: http://islam.de/24447

CDU-Generalsekretär beklagt Islamfeindlichkeit!
Der CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat feindselige Reaktionen im Internet auf die Integrationskonferenz seiner Partei beklagt. "Mir ist in manchen Beiträgen blanker Hass entgegengetreten, den ich in dieser Form noch nie erlebt hatte", sagte Tauber der "Welt". "Diejenigen, die im Netz so massiv reagieren, erreicht man nicht mehr mit rationalen Argumenten." Tauber kritisierte: "Wir haben Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus allen Kulturen eingeladen. Die massive Kritik in den sozialen Netzwerken konzentrierte sich aber ausschließlich auf muslimische Zuwanderer."
http://nr.news-republic.com/Web/ArticleWeb.aspx?regionid=9&articleid=31073611

Wir von der DML fragen uns allerdings, ob die CDU/CSU sich angesichts ihres bisherigen Umgangs mit Muslimen und Islam in Deutschland nicht an die eigene Nase fassen muss? Erst am 12.11.2014 ließ der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn die Öffentlichkeit wissen: „Der Satz von Christian Wulff, dass der Islam zu Deutschland gehöre, war mir zu pauschal.“

SCHULE: HORT DES LERNENS FÜR ALLE? Ein Vergleich

 

a) Schweiz: Glaubens- und Gewissensfreiheit - Gericht erlaubt Kopftuch in der Schule: Das sankt-gallische Verwaltungsgericht stellt sich gegen ein Kopftuchverbot im Schulunterricht. Es hat die Beschwerde einer
muslimischen Schülerin aus St. Margrethen geschützt, welche die Familie mit Unterstützung des islamischen Zentralrats der Schweiz
eingereicht hatte. http://www.nzz.ch/schweiz/muslimin-darf-mit-kopftuch-zur-schule-gehen-1.18423567

b) Deutschland 1: Muslima mit Mütze
„In der Arbeit darf sie nur Mütze tragen - die Schulleitung will es so. Dabei ist das Kopftuch für die Konvertitin aus München ein Stück Freiheit. (…) Sie ist gebildet, schlagfertig, wortgewandt. Sie geht joggen, unterrichtet Yoga, lernt massieren - mit Kopftuch. Nur in der Schule muss sie sich verstecken. Sie versteht das nicht. "Die Schüler können mich danach bewerten, was ich kann. Nicht wie ich aussehe." Außerdem gebe es wichtigere Fragen im Berufsleben. "Wieso reden wir nicht über Gleichberechtigung am Arbeitsplatz oder Kinderbetreuung?", fragt Jansen. "Wieso müssen wir über ein Stück Stoff sprechen?“ http://www.sueddeutsche.de/leben/vom-christentum-zum-islam-muslima-mit-muetze-1.2209474

c) Deutschland 2: Führt der Weg zur Borniertheit über Bornheim?
Seit vier Jahren gehen zwei muslimische Mädchen auf eine internationale Privatschule in Köln, deren Träger in Bornheim sitzt, und die sich am englischen Schulsystem orientiert. Eine Schule, die damit wirbt neutral, überkonfessionell und diskriminierungsfrei zu sein. Doch beim Respekt vor der religiösen Überzeugung von zwei Muslimas wirft die Schulleitung ihre guten britischen Vorsätze in Sachen Fairplay über Bord.

Wir von der DML sind nicht „amused“, denn der Verweis der Schule auf die festgelegte (britische) Schuluniform ist hanebüchen, hat doch
bereits im Jahr 2005 das zweithöchste britische Gericht zugunsten der britischen Muslima Shabina Begum entschieden, mit Kopftuch UND dem mantelähnlichen Gewand, dem „Dschilbab“, am Schulunterricht teilzunehmen. Nach Auffassung der Richter wurde Shabina Begum das Recht verweigert, sich durch die Kleidung zu ihrer Religion zu bekennen; sie hätte nicht vom Unterricht ausgeschlossen werden dürfen. Wenn sich die Schule am britischen Schulsystem orientiert, dann sollte sie es aus Sicht der DML nicht selektiv tun!

Siehe hier: http://www.rundschau-online.de/bonn/vor-gericht-privatschule-verbietet-kopftuch-im-unterricht,15185502,28911100.html


und hier: http://www.spiegel.de/schulspiegel/englische-schulen-muslimin-darf-bodenlanges-gewand-tragen-a-344372.html

Plakat-Aktion: „Wir sind Alle Marwa“

 

Bis zum 1. Juli werden sich Mitglieder des "Rats muslimischer Studierender und Akademiker" (RAMSA), ihre Familienangehörigen, Freunde, Kommilitonen sowie Unterstützer aus anderen muslimischen Organisationen, andere Religionsgemeinschaften, Politik und Gesellschaft an einer Fotoaktion beteiligen, in der sie darauf aufmerksam machen, dass die Ideologie, die hinter dem Mord an Marwa el-Sherbini steht, noch immer eine Gefahr für Menschen in unserer Gesellschaft ist. Parallel werden einzelne dem RAMSA angeschlossene Hochschulgruppen in verschiedenen Städten inhaltliche Veranstaltungen organisieren, in denen eingehender über den antimuslimischen Rassismus aufgeklärt wird.

 

Alle Interessierten werden eingeladen, sich an der Fotoaktion zu beteiligen, um ihre Solidarität mit der Forderung und den Opfern antimuslimischer Gewalt zu zeigen, sowie die von den Mitgliedern des RAMSA ausgerichteten inhaltlichen Veranstaltungen zu besuchen.

 

Die vier Plakate der Plakataktion sind im A3 Format oder im A4 Format zum heruntergeladenverfügbar. Nach dem Download können Sie die Plakate ausdrucken und Sich mit einem der Plakate ablichten lassen. Die Bilder können Sie dannhier hochladen.

 

Alle Infos: http://www.tag-gegen-antimuslimischen-rassismus.de/wir-sind-alle-marwa

 

Christian Wulff besucht Muslime in Delmenhorst (July 2014)

„Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“. Auch mit diesem Satz wird der ehemalige Bundespräsident in Erinnerung bleiben. Beim Iftar-Mahl in Delmenhorst frischt er sein Engagement für die Integration auf.

http://www.nwzonline.de/delmenhorst/alt-bundespraesident-kommt-zum-iftar-mahl-christian-wulff-besucht-muslime-in-delmenhorst_a_16,0,1499430924.html

 

Schulministerin Sylvia Löhrmann zu Muslimen:

"Sie alle bereichern unser Land"

"Es war bundesweit der erste seiner Art: der "Tag des christlich-islamischen Dialogs". NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann rief die Religionen dazu auf, Botschafter des Friedens zu sein. (...)"

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/schulministerin-zu-muslimen-sie-alle-bereichern-unser-land-aid-1.4233155

 

Der segensreiche Fastenmonat Ramadan beginnt in diesem Jahr inschaAllah am 28.06.2014. Die DML wünscht allen Muslimen, die in der Lage sind den Ramadan-Geboten zu entsprechen, eine besinnliche und erfolgreiche Fastenzeit.

Gerne möchte wir an dieser Stelle auf eine Broschüre der „iga“ (initiative für gesundheit und arbeit) aufmerksam machen. Mit dieser Broschüre wirbt die „iga“ nicht nur für Verständnis für fastende muslimische Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, sondern zeigt auch Wege und Möglichkeiten auf, wie das islamische Fastengebot erfolgreich in den Alltag einer nichtmuslimischen Mehrheitsgesellschaft integriert werden kann.

Arbeiten im Ramadan
iga-Broschuere-Ramadan_Arbeiten_final.pd
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Imam Ahmad el-Khalifa im Interview:

„München ist Vorreiter bei der Integration von Muslimen“

Mehr als hunderttausend Muslime leben in München - das ist gut ein Zehntel der Stadtbevölkerung. Doch wie ist ihre Situation in Bayerns Hauptstadt? FOCUS Online hat nachgefragt bei Imam Ahmad el-Khalifa.

http://www.focus.de/regional/muenchen/imam-ahmad-el-khalifa-im-interview-muenchen-ist-vorreiter-bei-integration-von-muslimen_id_3676218.html

 

SPD-Mitglieder wollen Muslime-Arbeitskreis gründen

Berlin (KNA) Ein erster Partei-Arbeitskreis von Musliminnen und Muslimen auf Bundesebene konstituiert sich am Freitag in der SPD. Zum Initiatorenkreis gehören die Religionspädagogin Tuba Isik sowie Lydia Nofal, die sich im Berliner «Netzwerk gegen Diskriminierung von Muslimen» engagiert. Die neue Integrationsbeauftragte der Bundesregierung und stellvertretende SPD-Vorsitzende, Aydan Özoguz, wird dem Kreis nach Angaben der Partei ebenfalls angehören.

http://www.islamische-zeitung.de/?id=17639

 

NRW Integrationsminister Schneider:

Islamische Religionsgemeinschaften sollen Kirchen gleichgestellt werden

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen denkt laut Integrationsminister Guntram Schneider über eine rechtliche Anerkennung der muslimischen Religionsgemeinschaften nach. Auch eine Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts sei möglich.

http://www.islamiq.de/2014/02/25/islamische-religionsgemeinschaften-sollen-kirchen-gleichgestellt-werden/

 

Aufbau der größten islamischen Fachbibliothek Europas mit einem Zielbestand von 100.000 Werken zu einem Viertel abgeschlossen

Vor ungefähr 5 Jahren startete das Kulturhaus der europäischen Muslime (KUDEM) unter der wissenschaftlichen Begleitung des Instituts für Islamische Studien und Interkulturelle Zusammenarbeit (IFIS&IZ) ein großartiges Projekt in Mannheim: der Aufbau der umfangreichsten Fachbibliothek Europas zur islamischen Theologie und Orientalistik mit einem mehrsprachigen Bestand von 100.000 Werken.

http://islam.de/23139.php

 

Interview mit NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann

Islamischer Religionsunterricht als wichtiger Integrationsbeitrag

Nordrhein-Westfalen nimmt bei der Einführung des islamischen Religionsunterrichts an deutschen Schulen eine Vorreiterrolle ein. Bereits seit August 2012 steht dort der islamische Religionsunterricht als ordentliches Unterrichtsfach auf dem Stundenplan.

http://de.qantara.de/content/interview-mit-nrw-schulministerin-sylvia-loehrmann-islamischer-religionsunterricht-als

 

Niedersachsen: Lehrermangel wegen Kopftuchverbot

 

Die Muslime sehen den Start islamischen Religionsunterrichts in Niedersachsen durch das Kopftuchverbot an den Schulen behindert. Zur Einführung des Islamunterrichts als Regelfach zum Schuljahresstart gebe es einen Lehrermangel, der auch mit dem Kopftuchverbot zusammenhänge, sagte der Geschäftsführer des Beirats für den Islamischen Religionsunterricht, Firouz Vladi, am Dienstag. Gerade an Grundschulen, wo vor allem Frauen unterrichteten, gebe es für muslimische Frauen mit Kopftuch eine Zulassungshürde. "Darüber reden wir noch mit der neuen Landesregierung, wie wir zu einer Lösung kommen können."

 

Es gebe weiterhin Skepsis gegenüber dem Tragen von Kopftüchern an Schulen, sagte eine Sprecherin der Landesregierung. Bei den laufenden Gesprächen mit den muslimischen Verbänden zu einem Staatsvertrag werde aber auch über diese Thematik gesprochen, pragmatische Lösungen seien denkbar.

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Lehrermangel-wegen-Kopftuchverbot

 

Plätzereservierung und Aufarbeitung beim NSU-Prozeß

 

"In diesem Gerichtsprozess geht es um mehr als die Zulassung türkischer Medien in die Verhandlung. Es geht auch darum, Schlampereien bei der Aufklärung der Morde zu benennen. Es geht darum, zu prüfen, ob es stimmt, was Markus Decker im „Kölner-Stadt-Anzeiger (KSTA)“ schreibt: „Dass es eine geistige Nähe zwischen Teilen des Inlandsgeheimdienstes und rechten Kreisen gibt“. Decker schreibt, dass es „Zeitgenossen“ gebe, die dies schon „längst für ausgemacht“ halten. Andreas Förster von der „Frankfurter Rundschau (FR)“ ergänzt, dass es ein „über Jahrzehnte gewachsene[s] soziale[s] und politische[s] Beziehungsgeflecht in der rechtsextremen Szene […], das der Zwickauer Zelle Rückhalt geben konnte“, existiert.

Die rechtsradikale Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)“, deren Unterstützer und Helfershelfer bestehen nach letzten Erkenntnissen weder aus drei Personen noch aus 129 Personen, so wie in den letzten Tagen erklärt wurde, sondern aus viel mehr Menschen. Förster bezeichnet es als „bemerkenswert“, dass es unter den 129 Verdächtigen „acht inzwischen enttarnte V-Leute des Verfassungsschutzes und – in einem Fall – des Berliner Landeskriminalamts auftauchen“." Quelle: 

http://www.migazin.de/2013/04/03/nsu-prozess-justitia-kommunikationsdesaster/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+migazin+%28MiGAZIN%29

Big brother is teaching you -

Der Verfassungsschutz auf Bildungs(ab)wegen  

Analyse des Aktionsbündnis muslimischer Frauen e.V.

 

(...) "So wichtig die Aufklärung über Extremismus jeglicher Couleur ist, so deutlich wird im Hinblick auf die Materialien zum Islam, dass Mitarbeiter des Verfassungsschutzes – abgesehen von der Frage, ob ihre Behörde überhaupt einen Bildungsauftrag hat oder sich in diesem Feld betätigen darf – dazu nicht geeignet sind. Ihre einseitige auf Gefahrenabwehr gerichtete Sichtweise kann dazu führen das Demokratieverständnis einer ganzen Generation von Schülern zu verzerren.

 

Im Hinblick auf die Lehrer und Lehrerinnen, die ihre minderjährigen Schüler und Schülerinnen vor potentiellen Rattenfängern schützen wollen, ist kaum zu erwarten, dass sie nach der massiven Berieselung durch tendenziöse Tagungen, Comics, Handreichungen, vorgefertigte Arbeitsblätter und undifferenzierte Infobroschüren die Denkweise ihrer Schutzbefohlenen mit ausreichendem Augenmaß beurteilen werden können.

 

Es besteht die Gefahr, dass muslimische Jugendliche, die bestimmte Auffassungen vertreten, zu Unrecht in Verdacht geraten und als „Islamisten“ abgestempelt werden. Lehrer könnten dazu animiert werden, vermeintlich islamistische Schüler zu beobachten und später vielleicht auch zu melden; die im Rahmen der Plakataktion gegründete Beratungsstelle des BAMF steht bereit.

 

Die Nicht-Beteiligung muslimischer Vereine/VerbändeRepräsentanten an dem gesamten Material spricht für ein tiefes Misstrauen der staatlichen Seite oder aber die Auffassung, diese Organisationen seien

zu einer fachlich qualifizierten Zusammenarbeit schlicht unfähig. Stattdessen interpretiert der Staat, manchmal ohne, manchmal unter Hinzuziehung fadenscheiniger Quellen, die islamische Religion lieber selbst und überschreitet damit rechtliche Grenzen.

 

Das alles wird nicht zu mehr Schutz vor Extremismus führen, sondern zur Verhärtung der Fronten."

 

Wesseling, 12. März 2013

 

Aktionsbündnis muslimischer Frauen e. V.

E-Mail: info (at) muslimische-frauen.de

www.muslimische-frauen.de

Die gesamte Analyse findet sich hier:
Big-brother-is-teaching-you-Der-Verfassu
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