Aktuelles - Islam in Deutschland

Christian Wulff besucht Muslime in Delmenhorst (July 2014)

„Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“. Auch mit diesem Satz wird der ehemalige Bundespräsident in Erinnerung bleiben. Beim Iftar-Mahl in Delmenhorst frischt er sein Engagement für die Integration auf.

http://www.nwzonline.de/delmenhorst/alt-bundespraesident-kommt-zum-iftar-mahl-christian-wulff-besucht-muslime-in-delmenhorst_a_16,0,1499430924.html

 

Schulministerin Sylvia Löhrmann zu Muslimen:

"Sie alle bereichern unser Land"

"Es war bundesweit der erste seiner Art: der "Tag des christlich-islamischen Dialogs". NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann rief die Religionen dazu auf, Botschafter des Friedens zu sein. (...)"

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/schulministerin-zu-muslimen-sie-alle-bereichern-unser-land-aid-1.4233155

 

Imam Ahmad el-Khalifa im Interview:

„München ist Vorreiter bei der Integration von Muslimen“

Mehr als hunderttausend Muslime leben in München - das ist gut ein Zehntel der Stadtbevölkerung. Doch wie ist ihre Situation in Bayerns Hauptstadt? FOCUS Online hat nachgefragt bei Imam Ahmad el-Khalifa.

http://www.focus.de/regional/muenchen/imam-ahmad-el-khalifa-im-interview-muenchen-ist-vorreiter-bei-integration-von-muslimen_id_3676218.html

 

SPD-Mitglieder wollen Muslime-Arbeitskreis gründen

Berlin (KNA) Ein erster Partei-Arbeitskreis von Musliminnen und Muslimen auf Bundesebene konstituiert sich am Freitag in der SPD. Zum Initiatorenkreis gehören die Religionspädagogin Tuba Isik sowie Lydia Nofal, die sich im Berliner «Netzwerk gegen Diskriminierung von Muslimen» engagiert. Die neue Integrationsbeauftragte der Bundesregierung und stellvertretende SPD-Vorsitzende, Aydan Özoguz, wird dem Kreis nach Angaben der Partei ebenfalls angehören.

http://www.islamische-zeitung.de/?id=17639

 

NRW Integrationsminister Schneider:

Islamische Religionsgemeinschaften sollen Kirchen gleichgestellt werden

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen denkt laut Integrationsminister Guntram Schneider über eine rechtliche Anerkennung der muslimischen Religionsgemeinschaften nach. Auch eine Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts sei möglich.

http://www.islamiq.de/2014/02/25/islamische-religionsgemeinschaften-sollen-kirchen-gleichgestellt-werden/

 

Aufbau der größten islamischen Fachbibliothek Europas mit einem Zielbestand von 100.000 Werken zu einem Viertel abgeschlossen

Vor ungefähr 5 Jahren startete das Kulturhaus der europäischen Muslime (KUDEM) unter der wissenschaftlichen Begleitung des Instituts für Islamische Studien und Interkulturelle Zusammenarbeit (IFIS&IZ) ein großartiges Projekt in Mannheim: der Aufbau der umfangreichsten Fachbibliothek Europas zur islamischen Theologie und Orientalistik mit einem mehrsprachigen Bestand von 100.000 Werken.

http://islam.de/23139.php

 

Interview mit NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann

Islamischer Religionsunterricht als wichtiger Integrationsbeitrag

Nordrhein-Westfalen nimmt bei der Einführung des islamischen Religionsunterrichts an deutschen Schulen eine Vorreiterrolle ein. Bereits seit August 2012 steht dort der islamische Religionsunterricht als ordentliches Unterrichtsfach auf dem Stundenplan.

http://de.qantara.de/content/interview-mit-nrw-schulministerin-sylvia-loehrmann-islamischer-religionsunterricht-als

 

Niedersachsen: Lehrermangel wegen Kopftuchverbot

 

Die Muslime sehen den Start islamischen Religionsunterrichts in Niedersachsen durch das Kopftuchverbot an den Schulen behindert. Zur Einführung des Islamunterrichts als Regelfach zum Schuljahresstart gebe es einen Lehrermangel, der auch mit dem Kopftuchverbot zusammenhänge, sagte der Geschäftsführer des Beirats für den Islamischen Religionsunterricht, Firouz Vladi, am Dienstag. Gerade an Grundschulen, wo vor allem Frauen unterrichteten, gebe es für muslimische Frauen mit Kopftuch eine Zulassungshürde. "Darüber reden wir noch mit der neuen Landesregierung, wie wir zu einer Lösung kommen können."

 

Es gebe weiterhin Skepsis gegenüber dem Tragen von Kopftüchern an Schulen, sagte eine Sprecherin der Landesregierung. Bei den laufenden Gesprächen mit den muslimischen Verbänden zu einem Staatsvertrag werde aber auch über diese Thematik gesprochen, pragmatische Lösungen seien denkbar.

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Lehrermangel-wegen-Kopftuchverbot

 

Plätzereservierung und Aufarbeitung beim NSU-Prozeß

 

"In diesem Gerichtsprozess geht es um mehr als die Zulassung türkischer Medien in die Verhandlung. Es geht auch darum, Schlampereien bei der Aufklärung der Morde zu benennen. Es geht darum, zu prüfen, ob es stimmt, was Markus Decker im „Kölner-Stadt-Anzeiger (KSTA)“ schreibt: „Dass es eine geistige Nähe zwischen Teilen des Inlandsgeheimdienstes und rechten Kreisen gibt“. Decker schreibt, dass es „Zeitgenossen“ gebe, die dies schon „längst für ausgemacht“ halten. Andreas Förster von der „Frankfurter Rundschau (FR)“ ergänzt, dass es ein „über Jahrzehnte gewachsene[s] soziale[s] und politische[s] Beziehungsgeflecht in der rechtsextremen Szene […], das der Zwickauer Zelle Rückhalt geben konnte“, existiert.

Die rechtsradikale Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)“, deren Unterstützer und Helfershelfer bestehen nach letzten Erkenntnissen weder aus drei Personen noch aus 129 Personen, so wie in den letzten Tagen erklärt wurde, sondern aus viel mehr Menschen. Förster bezeichnet es als „bemerkenswert“, dass es unter den 129 Verdächtigen „acht inzwischen enttarnte V-Leute des Verfassungsschutzes und – in einem Fall – des Berliner Landeskriminalamts auftauchen“." Quelle: 

http://www.migazin.de/2013/04/03/nsu-prozess-justitia-kommunikationsdesaster/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+migazin+%28MiGAZIN%29

Big brother is teaching you -

Der Verfassungsschutz auf Bildungs(ab)wegen  

Analyse des Aktionsbündnis muslimischer Frauen e.V.

 

(...) "So wichtig die Aufklärung über Extremismus jeglicher Couleur ist, so deutlich wird im Hinblick auf die Materialien zum Islam, dass Mitarbeiter des Verfassungsschutzes – abgesehen von der Frage, ob ihre Behörde überhaupt einen Bildungsauftrag hat oder sich in diesem Feld betätigen darf – dazu nicht geeignet sind. Ihre einseitige auf Gefahrenabwehr gerichtete Sichtweise kann dazu führen das Demokratieverständnis einer ganzen Generation von Schülern zu verzerren.

 

Im Hinblick auf die Lehrer und Lehrerinnen, die ihre minderjährigen Schüler und Schülerinnen vor potentiellen Rattenfängern schützen wollen, ist kaum zu erwarten, dass sie nach der massiven Berieselung durch tendenziöse Tagungen, Comics, Handreichungen, vorgefertigte Arbeitsblätter und undifferenzierte Infobroschüren die Denkweise ihrer Schutzbefohlenen mit ausreichendem Augenmaß beurteilen werden können.

 

Es besteht die Gefahr, dass muslimische Jugendliche, die bestimmte Auffassungen vertreten, zu Unrecht in Verdacht geraten und als „Islamisten“ abgestempelt werden. Lehrer könnten dazu animiert werden, vermeintlich islamistische Schüler zu beobachten und später vielleicht auch zu melden; die im Rahmen der Plakataktion gegründete Beratungsstelle des BAMF steht bereit.

 

Die Nicht-Beteiligung muslimischer Vereine/VerbändeRepräsentanten an dem gesamten Material spricht für ein tiefes Misstrauen der staatlichen Seite oder aber die Auffassung, diese Organisationen seien

zu einer fachlich qualifizierten Zusammenarbeit schlicht unfähig. Stattdessen interpretiert der Staat, manchmal ohne, manchmal unter Hinzuziehung fadenscheiniger Quellen, die islamische Religion lieber selbst und überschreitet damit rechtliche Grenzen.

 

Das alles wird nicht zu mehr Schutz vor Extremismus führen, sondern zur Verhärtung der Fronten."

 

Wesseling, 12. März 2013

 

Aktionsbündnis muslimischer Frauen e. V.

E-Mail: info (at) muslimische-frauen.de

www.muslimische-frauen.de

Die gesamte Analyse findet sich hier:
Big-brother-is-teaching-you-Der-Verfassu
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